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	<title>Im Lichtkegel der BronXX</title>
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	<description>Das Leben in der BronXX - Ein Rollenspiel</description>
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		<title>Logik oder Emotion&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 15:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Theodor staunte nicht schlecht, als er die heruntergelassenen Rollladen beim Club entdeckte. Bob unterhielt sich mit einer unbekannten Lady und wandte sich an seinen Besitzer: &#8222;Herr Lenz der Bürgermeister dieser Stadt bat mich ihm bei wichtigen Sachen zu helfen. Das hat oberste Priorität, aber ich denke Sie brauchen meine Anwesenheit eh nicht so oft&#8230; da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=389&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theodor staunte nicht schlecht, als er die heruntergelassenen Rollladen beim Club entdeckte. Bob unterhielt sich mit einer unbekannten Lady und wandte sich an seinen Besitzer: &#8222;Herr Lenz der Bürgermeister dieser Stadt bat mich ihm bei wichtigen Sachen zu helfen. Das hat oberste Priorität, aber ich denke Sie brauchen meine Anwesenheit eh nicht so oft&#8230; da Sie kaum etwas unternehmen.&#8220; Der alte Mann brummte. &#8222;Nun ja das wohl wichtiger und meine Suppe kann ich mir auch selber kochen. &#8222;</p>
<p>Die Lady fragte den Androiden wie es mit den Waffenscheinen für Polizeiangehörige aussah und er meinte es würde nicht in seinen Aufgabenbereich fallen. Er bemerkte, das die Anwesenheit der Polizei zu wünschen übrig ließ und dementsprechend auch die Scheine nicht zeitgemäß bearbeitet würden. Es fehle wohl an Motivation, diagnostizierte Bob. Die Frau stieg von ihrem Motorrad ab und ging auf den Androiden zu. Er musterte sie mit trockenem Blick und Theodor murmelte aus dem Hintergrund: &#8220; Bob, ich wusste ja gar nicht, dass Sie eine persönliche Meinung haben über die Arbeit der Polizei.&#8220; Er musste schmunzeln, weil er ganz genau wusste, dass Bob dies nicht unkommentiert lassen würde.</p>
<p>&#8222;In dieser Stadt scheint nichts zu sein wie es scheint, hm?&#8220;, meinte die fremde Dame. &#8222;Nun das ist keine persönliche Meinung, Herr Lenz, sondern einfach nur die Statistik so ausgedrückt, dass auch Ihr Menschen dies einfach versteht&#8230;einfaches zusammenzählen von Stunden der Anwesenheit und Abwesenheit und die der Abwesenheit übersteigt die Anwesenheitsquote bei weitem und die Anträge gehen auch nicht raus sondern liegen seit gut einer Woche auf dem Tisch des Polizeichefs.&#8220; Die Dame meinte schmunzelnd, es wäre wohl alles beim alten. Bob nickte: „Laut den Unterlagen die ich gelesen habe ja.“</p>
<p>Theodor murmelte leise lächelnd vor sich hin, dass es sich für dennoch wie persönliche Meinungsbildung anhörte. Bob ging darauf nicht gleich ein. Er war damit beschäftigt die Situation zu analysieren und erzählte: Das Problem an sich aber ist doch&#8230;das die Kriminalitätsrate prozentual steigt und die Polizei immer weiter abnimmt&#8230;was keinen vernünftigen Ausgleich mehr schaffen kann, deswegen muss erst mal analysiert werden warum die Menschen kein Interesse an einem Beruf bei der Polizei hegen.“ Die Dame grinste: „Das kann ich Ihnen genau erklären, noch bin ich im Polizeidienst, nur nicht mehr lange.“</p>
<p>„Herr Lenz“ kam es plötzlich von Bob und er drehte sich zu dem alten Mann um. „Ich denke Sie irren sich da auch wenn es Ihnen so vorkommt&#8230;aber genau dafür wurde ich programmiert&#8230; um so echt wie möglich zu wirken.“, erklärte er, dann wandte er sich wieder zu der Dame mit der Bitte um Erklärung. „Nun, ich spreche nur aus meiner Sicht, mit der Geburt meiner Tochter hat sich einiges geändert, wenn mir etwas zustößt, wer würde für die Kleine sorgen? Der Beruf ist mir einfach zu riskant.“, erzählte sie.</p>
<p>Theodor stand weiter im Hintergrund und brummte seinen Unmut in sich hinein, dass die Bar geschlossen war. Er genoss die kleinen Gespräche bei einem kühlen Schluck Bier. Aber hier draußen mitten auf dem Parkplatz herumzustehen und auf die Jalousien zu starren, war eine trübsinnige Angelegenheit. Während er so herumgrübelte, trat eine weitere Lady heran und fragte ihn, worüber man sich hier unterhielt. Theodor musterte sie kurz und erzählte dann: „Bob hat gerade analysiert warum die Waffenscheine nicht rechtzeitig bearbeitet wurden und für mich hörte es sich nach persönlicher Meinung an.“ Er musste lachen über diese seltsame Antwort, die er gab.</p>
<p>“Lieber stell ich mich in eine schäbige Bar wie dieser und schenke Getränke aus.“, erzählte die Polizistin als sie auf den Club deutete. Bob nickte: „Das klingt logisch&#8230; erklärt aber nicht die andere Moral der noch hiesigen Polizei.“, „Darüber kann ich Ihnen leider auch nichts sagen. Für mich sind es persönliche Gründe aus dem Dienst auszuscheiden“, entgegnete sie. „Das macht nichts Miss&#8230;ich werde mir die Tage die Zeit nehmen und bei der Polizeiwache einen Besuch arrangieren und nach effizienten Lösungswegen suchen. Genauso handhabt sich das mit der Feuerwehr.. zum Glück jedoch haben diese Brandserien aufgehört.. so das dies das kleine Übel ist“, meinte der Android. „Hmmm, in der bin ich auch, nur kommen bei mir keine Benachrichtigungen mehr an.“, erwiderte die Dame. „Wie gesagt hat sich dies schlagartig gelegt.“, fügte Bob hinzu.</p>
<p>Theodor war in seltsamer Stimmung als das Thema Brände angesprochen wurde. Es erinnerte ihn wieder an sein eigenes Schicksal. Irgendwie suchte er nach einer Möglichkeit sich selbst aufzuheitern. „Den Brandstiftern sind sicherlich die Streichhölzer ausgegangen.“, warf er in das Gespräch hinein. Die Polizistin lachte: „ Oder die haben ihr Ziel erreicht und genug Angst verbreitet.“, „Das glaube ich kaum&#8230;.aber mal davon ab ist so was eh nicht logisch zu erklären&#8230; bei Menschen ist jegliche Logik fehl am Platz&#8230;warum sie selber ihr Hab und Gut zerstören und ihre Existenz. Das widerspricht jeder Logik und ist als Grund nicht annehmbar&#8230;den Angst erzeugt nur gegen Angst und betrifft sie somit auch selber.“, sprudelte es aus dem Androiden heraus.</p>
<p>“Die Menschen sind nun mal die Chaoskomponente im Universum. Für die Logik haben wir ja nun die Blechdosen und die werden das schon richten.“, grinste Theodor. Dieses kybernetische Wesen brachte den alten Mann manchmal auf die Palme mit seinen logischen Kommentaren, aber genauso reizvoll war es für ihn solch eine Reaktion zu provozieren. „Ich beobachte die Menschen nun schon eine Weile hier in der Bar und so einige Äußerungen und Handlungen widersprechen jeglicher Rationalität und Logik.“, erzählte Bob.</p>
<p>„Ob da noch etwas zu richten ist, bezweifle ich, ist doch alles schon absehbar, es wird ewig so weiter gehen und noch schlimmer werden.“, kommentierte die Polizistin seine Aussage. Amalia fügte hinzu: „Das macht das Leben nun mal aus&#8230;ich könnte mir kein Leben wie Ihres vorstellen&#8230;jeden Tag durchs Leben rennen und nur analysieren und so was.“ Bob sah zu Amalia: „Nun ich lebe und arbeite und das jeden Tag und kann mich nicht&#8230; wie sagt Ihr&#8230;beklagen über meinen Zustand.“, „Ja&#8230;weil Sie einfach nichts fühlen&#8230;oder? Sie haben keine Emotionen nicht?“, fragte sie zurück. Theodor konnte es nicht lassen und warf ein, dass die Menschen nicht logisch seien, sie wären das Gegengewicht zur Logik, meinte er. In seinem Tonfall äffte er den Androiden etwas nach und Bob stufte die Bemerkung als irrelevant ein.</p>
<p>“Nein&#8230;so was besitze ich nicht&#8230;es würde nur unlogische Handlungen beschwören und diese Insuffizienz wollten meine Erbauer nicht verantworten. Wer Emotionen hat bringt eindeutig nicht die Leistung die er erbringen würde wenn keine vorhanden sind.“, erklärte der Android. Er hatte es wirklich leicht bei drei Personen, die für die Emotionen plädierten. „Manchmal erbringen wir durch unsere Emotionen aber doppelt soviel Leistung. Wenn wir etwas erreichen wollen.“, erklärte Amalia. Die Polizistin meinte: „Gerade Emotionen zeigen, dass man lebt, manchmal brauch man dies.“ Bob nickte: „Ja für euch mag das sein und ich bin nicht im Recht dies in Frage zu stellen&#8230;ich mache nur das was mir aufgegeben wurde und versuche mich möglichst ihnen anzupassen.“ Er beendete seine Ausführungen und starrte auf die Straße.</p>
<p>“Ich glaube, ich muss bei den Entwicklern mal anfragen ob sie nicht doch eine Serie mit echten Emotionen herausbringen wollen. Bob, mit deinen simulierten Emotionen..als Freund des Menschen bist du irgendwie noch nicht ausgereift.“, meinte Theodor ernst. Bob entgegnete sofort, dass er ihn aus seinen Diensten entlassen solle und er würde dann ganz in den Dienst des Bürgermeisters übergehen. Der alte Mann war etwas erschrocken, dass der Android gleich solch eine Äußerung hervorbrachte und bekam prompt als Antwort: „Das war schon ihre vierte Äußerung über ihre Unzufriedenheit mir gegenüber.“, „Und du zählst auch mit&#8230; sehr aufmerksam.“, lachte Theodor und meinte dann: „Aber die Kritik werde ich wohl noch öfter äußern, trotzdem ich behalt dich. Geschenk bleibt Geschenk und trotz Macken hängt man sein Herz daran.“</p>
<p>„Das entspricht keiner Logik..mal wieder&#8230;.wenn Sie unzufrieden mit mir sind, mich trotzdem behalten und eine Frage habe ich da noch Herr Lenz&#8230;wie kann ihr &#8222;Herz&#8220; an mir hängen wenn ich nicht die Anforderungen erfülle die Sie sich vorstellen?“, entgegnete Bob. „Man kann auch die Macken an jemanden mögen. Nicht wahr?“, erwiderte Amalia und sah Richtung Theodor. Die Polizistin im Hintergrund lachte leise: „Suchen für alles eine logische Erklärung, Maschinen.“ Sie ging zu ihrem Motorrad herüber und machte es sich darauf bequem. „Miss ich habe keine Macken.“, meinte Bob trocken, doch Amalia sagte: „Ihre fehlenden Emotionen könnten wir als solche werten.“ “Das ist wahr&#8230; Genau.. Macken sind auch eine persönliche Auslegung. Das du darüber anders denkst, ist mir schon klar.“, erklärte Theodor. Bob rechtfertigte sich damit, dass er meinte die Menschen ihn so erbaut hätten.</p>
<p>Amalia lächelte: „ Ich will Sie auch nicht schlecht reden&#8230;ähm.. .Bob? Habe ich das richtig aufgegriffen?“ Der Android nickte. „Gut&#8230; Ich bin Amalia&#8230;tut mir Leid, dass ich mich nicht vorher vorgestellt habe.“, „Das ist schon in Ordnung, Miss.“, erwiderte Bob. Die junge Dame meinte Bob wüsste wahrscheinlich schon wer sie sei, da er mit Sicherheit die Akten der Stadt durchgelesen hätte. Doch der Android erklärte, er habe nur die wichtigsten Akten gelesen, dann schwieg er wieder und starrte auf die Straße. Amalia seufzte und verabschiedete. Die Gruppe löste sich langsam auf und auch Theodor wollte sich auf den Weg machen.</p>
<p>Er meinte noch zu Bob, dass er ja leider kein Teeautomat wäre und er nach Hause müsse um sich einen zu kochen. Der alte Mann fügte noch hinzu, dass es aber eine nette Erweiterung wäre. „Nein wäre es nicht.“, kam es aus dem Munde des Androiden. „Doch, für mich schon.“, grinste Theodor. „Sobald Sie wieder bereit sind logische Äußerungen von sich zu geben, führe ich die Diskussion mit Ihnen fort.. ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass ich nicht zu Ihrer Belustigung da bin.“, erklärte Bob und wandte sich von ihm ab. Das hatte gesessen. Theodor brummte in sich hinein: Und so was nennt sich nun Hilfe für den Menschen&#8230;ignoriert den Wunsch eines alten Mannes nach einer Aufrüstung. Ok, Bob. Ich geh mir jetzt einen Tee kochen. Bis später.“ Verärgert über den Androiden stapfte er davon.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/03/bob2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-450" title="bob" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/03/bob2.jpg?w=500" alt="bob"   /></a></p>
<p>Am Abend versuchte Theodor sein Glück erneut bei der Bar und tatsächlich sie hatte geöffnet. „Oh, hier ist ja eine richtige Volksversammlung.“, staunte er. Lady Adelle winkte zu dem alten Mann herüber und grüßte ihn freundlich. „Wie geht es Ihnen?“, fragte sie lächelnd. Theodor tippte grüßend an seinen Hut und antworte: „Gut. Danke der Nachfrage. Und Ihnen?“, „Wunderbar, danke sehr.“, gab sie zurück. Theodor sah seinen Androiden in der Runde sitzen. Er hatte im Laufe des Nachmittags nachgedacht und er wusste, dass der Android recht hatte. Auch wenn Bob nur eine Maschine war, er hatte genauso das Recht wie ein normales Wesen behandelt zu werden.</p>
<p>„Ach..Bob. Ich erbitte eine Änderung deiner gespeicherten Daten. Ich ändere meine Anrede von »du« auf »Sie«.“, „In Ordnung&#8230;Änderung gespeichert.“, erwiderte Bob. „Und noch etwas: Volle Freigabe für Ihren neuen Tätigkeitsbereich. Persönliche Hilfestellung für mich nur auf meine Anfrage.“, sagte Theodor ernst. Der Android nickte: „Wie Sie dies wünschen, Herr Lenz. Dennoch sind die BM Aufgaben primär zu Ihren sekundären Anforderungen an mich.“, „Ich stimme zu. Das wollte ich damit ausdrücken.“, entgegnete der alte Mann. Ist es möglich Ihnen eigene Namensfreiheit einzuräumen?“ Bob verneinte und fragte ob er mit dem Namen nicht zufrieden sei. Theodor antwortete: „Nein, der Name ist in Ordnung. Nur im Anbetracht Ihres Amtes und nach der Auswertung der Statistiken..frage ich mich ob der Name geeignet ist und Ihnen genug Respekt verschafft.“</p>
<p>“Ich bin nicht auf den Respekt der anderen angewiesen da ich nur Stellvertreter bin und eine Namensänderung würde in dem Zusammenhang nur für Verwirrung sorgen weil ich mich schon als &#8222;BoB&#8220; vorstellte.“, erklärte der Android. Theodor brummte: „Nun gut. Dann bleibt es so.“, „Sie haben eine erhöhte Reizung in Ihrer Stimme Herr Lenz&#8230;woran liegt das?“, fragte Bob. „Emotional ausgelöst durch Sorge.“, erklärte er. „“Sorge? Um was sorgen Sie sich Herr Lenz?“, „ Der Grund wäre für Sie unlogisch und bedarf keiner Analyse.“, sagte der alte Mann und verabschiedete sich dann. Er wollte nicht länger Konversation mit ihm betreiben, sonst wäre es wieder in einer endlosen Debatte ausgeartet. „Lady Ady..alles Gute Ihnen, Sir BoB. Auf wiedersehen.“, verabschiedete er sich und trottete etwas müde zu seinem Wagen.</p>
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		<title>Schwelgen in Erinnerungen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 22:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Guten Abend&#8220; grüßte Theodor in die Runde als er am nächsten Tag in der Bar erschien. Bob hielt sich dort auf  und übte sich in Konversation. Theodor war dies alles immer noch suspekt. Er bestellte sich ein Bier und war erstaunt, wie voll es geworden war.  Von hinten tönte die blechernde Stimme: &#8222;Einheit eins&#8230;Seriennummer 23&#8230; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=388&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Guten Abend&#8220; grüßte Theodor in die Runde als er am nächsten Tag in der Bar erschien. Bob hielt sich dort auf  und übte sich in Konversation. Theodor war dies alles immer noch suspekt. Er bestellte sich ein Bier und war erstaunt, wie voll es geworden war.  Von hinten tönte die blechernde Stimme: &#8222;Einheit eins&#8230;Seriennummer 23&#8230; erbaut vor genau 4 Monaten und 23 Minuten&#8230;Aktualisiert auf den Namen Bob und mir ist kein Erbauer bekannt der in dieser Stadt leben würde.&#8220;  Der Android war für alle Anwesenden sichtlich von Interesse.</p>
<p>&#8222;Entschuldigen Sie, wenn ich Sie belauscht habe&#8230;aber&#8230;.Einheit 1&#8230; Seriennummer 23&#8230;? Was sind Sie?&#8220; fragte eine junge Dame, die in der Nähe von Theodor sass. &#8222;Ein Android aus der ersten Serienproduktion, die dieses Jahr gestartet wurde Miss.&#8220; erklärte Bob. &#8222;Androiden?&#8230; In die Stadt kommen immer mehr&#8230; außergewöhnliche&#8230; Wesen.&#8220; murmelte sie vor sich hin. &#8222;Mir ist nur von Menschen, Nekos , Furrys und unserer Spezies bekannt.&#8220; gab der Android blechern zurück.</p>
<p>Eine weitere Androidin war wohl noch in der Bar erschienen. Unit5 so schien ihr Name zu sein, aber Theodor hatte es nicht so recht mitbekommen. Der alte Mann brummte schmunzelnd rüber: &#8220; Aber mehr als mein Analyseklo hat Bob auch nicht drauf.&#8220; , &#8222;Analyseklo?&#8220; fragte die junge Dame und war sichtlich verwirrt. Bob identifizierte das Gesagte als Scherz und lachte. Theodor legte mit einer Erklärung nach:&#8220; Ja..das Ding analysierte meinen Urin und schwafelte mich zu was ich zu unterlassen hätte.&#8220; Die junge Frau kommentierte die Erklärung nur kurz und wandte sich an den Androiden.</p>
<p>&#8222;Weswegen wurden Sie&#8230;.gebaut?&#8220;, &#8222;Um den Menschen bei ihrer alltäglichen Arbeit zu helfen und sie im Alltag zu endlasten&#8230;guter Freund und Liebhaber für sie zu sein.&#8220; erklärte Bob trocken. Die Dame murmelte in sich hinein, dass die Menschen mittlerweile zu faul für alles währen, selbst um einen menschlichen Liebhaber zu finden.  Theodor mußte bei der Erklärung von Bob husten und schüttelte den Kopf. &#8222;Geht es Ihnen nicht gut, Herr Lenz? Soll ich Sie nach Hause bringen?, fragte sein Android plötzlich. Theodor nippte verneinend an seinem Bier.</p>
<p>&#8222;So Mädels gleich wird dann fein gepokert ich hoffe keiner hat nen Ass im ärmel?&#8220; lachte der Barbesitzer. Bob wollte daran teilnehmen und meinte emotionslos: &#8222;Mir ist nicht gestattet zu betrügen wenn Menschen mit am Tisch sitzen.&#8220; Bevor ich es vergesse..sollte ich den zweiten oder dritten Platz belegen&#8230;darf ich das Freitrinken Angebot auch uübertragen? Für mich ergibt es keinen Sinn.&#8220; Tyr lachte: &#8222;Nein &#8230; aber vielleicht finde ich die ein oder andere Aufrüstung für Sie.&#8220; Der Android nickte zustimmend. Theodor schlürfte sein Bier noch aus und stellte das leere Glas auf den Tresen.  &#8222;Ich muss leider los, noch einen dringenden Termin. Kostet das Bier noch 3 $ oder ist es heute teurer geworden?&#8220; brummte er fragend. &#8220; Geht aufs haus Theo.&#8220;  Der alte Mann dankte, wünschte der fröhlichen Poker- und Zuschauerrunde, die sich um den Tisch sammelte, noch einen schönen Abend und machte sich auf den Weg.</p>
<p>Zu später Stunde entschied sich Theodor noch einmal nach der Pokerrunde zusehen und meinte inzwischen müßten alle wohl schon pleite sein. Der alte Mann zog den rauchigen Duft der Bar durch seine Nase. &#8222;Mmmh..den Geruch hab ich vermißt&#8230;&#8220; seufzte er. &#8222;Darfs was zu trinken sein der Herr?&#8220; fragte die Dame an der Bar. &#8220; Ja, ein Bier bitte..irgendwas..hier schmeckt alles gut.&#8220; schmunzelte er. Die Bardame lachte: &#8222;So sollte das auch sein.&#8220; und stellte ihm ein großes Bierglas hin. &#8222;Und gibts was neues in Bronxx, Leute?&#8220;, fragte sie in die Runde.&#8220; Das ist eine gute Frage&#8230;hm..in der BronXX ist doch immer was los..hier einer der zuviel gesoffen hat..ein anderer der gerade hustend im Bett liegt.&#8220; schmunzelte Theodor. &#8222;Die Grippewelle soll ja im Anmarsch sein.&#8220; meinte sie darauf.</p>
<p>Im Laufe des Abends rutschten die Gesprächsthemen wie es meist so war, unter die Gürtellinie und der alte Mann hielt sich diskret zurück. Wie es kommen mußte, wurde er natürlich mit einbezogen und um eine Stellungnahme gebeten. Doch er hob nur die Augenbraue und genoss sein Bier. Die Damenrunde sattelte inzwischen auf Wodka um und prostete sich fröhlich zu. &#8222;Habt ihr eigentlich feste Beziehungen?&#8220; fragte die Bardame. Die beiden Ladies, die neben ihm saßen, waren wohl genauso Single wie er. &#8222;Ich glaub wir sollten hier mal einen Singleabend machen.&#8220; meinte sie dann und Theodor antwortete: &#8222;Dafür ist sind die Wunden noch zu frisch.&#8220;</p>
<p>Die Stimmung am Tresen rutschte ins Melancholische und man schwelgte in seinen Erinnerungen. &#8222;Ja, nochmal jung sein, das hätte was. Aber bitte mit meiner jetzigen Erfahrung.&#8220;, &#8222;Nun Herr Lenz&#8230; ist man nicht so jung, wie man sich fühlt ?&#8220; schmunzelte Eye zu ihm. &#8222;Dann bin ich wohl schon 135.&#8220; meinte Theodor.  &#8222;So ein Quatsch. So alt sehn Sie gar nicht aus.&#8220;  Der alte Mann lachte und erklärte, dass er sich manchmal nur so fühle. &#8222;Dann ist ja gut ich dachte schon.&#8220;, lächelte die Bardame. &#8222;Na, ich hoffe doch wirklich noch so lange zu leben. Mmh&#8230;also wenn ich wirklich so alt werden sollte..135..na dann hab ich noch fast mein ganzes Leben noch einmal vor mir.&#8220; lachte Theodor.</p>
<p>Langsam verabschiedete sich eine Dame nach der anderen und der frühe Morgen graute schon. &#8222;Was ist nur aus der Jugend von heute geworden? Alle gehen ins Bett.&#8220; seufzte Theodor. &#8222;Naja.. vielleicht haben sie mehr zu tun als damals.. wer weiß.&#8220; Der alte Mann grunzte zustimmend. Eye hob die Schultern leicht an und meinte schmunzelnd: &#8222;Und Sie sind ein richtiger Partylöwe?&#8220; Theodor lachte leise: &#8222;Es hat sich so ergeben. Mir gefällt die Bar.&#8220; Die Lady stimmte ihm zu. &#8222;</p>
<p>&#8222;Nur wenn die Mädels tanzen, ist es mir nicht so angenehm.&#8220; brummte er missmutig. &#8220; Naja.. ich weiss nicht wie es damals so war aber viele tanzen sich auch ihren Frust von der Seele.&#8220; schmunzelte sie noch immer. &#8222;Ja, solange sie tanzen und ich nur zuschauen kann, ist das schon in Ordnung. Aber wenn sie mich mit ihren Klamotten bewerfen und sich einen Spaß daraus machen mir zu nahe zu treten, ist es nicht mehr feierlich.&#8220; seufzte Theodor. Selbst Eye seufzte leise auf und endete im einem leisen Lachen: &#8222;Ich bin mir sicher, daß es solche und solche gibt. wobei ich es doch auch etwas befremdlich finde, wenn die Nädels ihre Klamotten durch den Raum werfen. &#8222;</p>
<p>Theodor nahm einen größeren Schluck aus seinem Glas und brummte:&#8220; Ja, ich denke Sie wären auch nicht begeistert, wenn die Ladies mit ihren Slips zielwerfen auf Ihr Glas betreiben würden.&#8220; Er wirkte nun etwas verärgert. Eye biss sich auf die Lippe, um nicht laut losprusten zu müssen. &#8222;Nun.. viele kennen keinen Anstand.. das stimmt schon. Obgleich ich aus einer Ecke komme.. wo es auch nicht unbedingt soweit her war mit dem Anstand.&#8220; erzählte sie. Der alte Mann drehte sich zu der Lady. &#8222;Ich komme aus einer kleinen Stadt südlich von hier und es hat mich fast mein ganzes Leben geformt. Ich kenne schon fast nichts anderes mehr als Anstand. Ja, früher..wo ich hier aufwuchs..das waren noch Zeiten&#8230;&#8220;</p>
<p>Eye nickte langsam mit einem Lächeln auf den Lippen. &#8222;Ich bin mir sicher, es gibt auch schöne Dinge hier oder etwa nicht?&#8220;, &#8222;Nun ja, ich muss mich früher oder später wieder an das Leben in der Stadt gewöhnen. Es hat sich dennoch einiges verändert..oh ja Schönes gibt es hier auf alle Fälle hier..egal wie chaotisch es hier zugeht..im Ernstfall halten alle zusammen und das hat mich tief beeindruckt.&#8220; antwortete Theodor.  Die Lady nickte abermals auf und als die Lampe im leichten Windstoß zu schaukeln begann, brach sich das Licht milchig in ihren Augen. &#8222;Es schadet nie, Leute um sich zu haben, die einem helfen, egal in welcher Situation&#8230; ich kenne das gefühl.. doch leider.. ich weiss nicht was aus meinen Leuten geworden ist.&#8220;, seufzte sie.</p>
<p>&#8222;Sehen Sie..meine Kleinstadt wurde durch einen Anschlag zerbombt..ich kenne heute noch nicht die Hintergründe..und kaum war ich hier, hatte meine Wohnung, da brannte sie auch schon nieder..alles was mir blieb war ein Foto&#8230;.Ich lag im Krankenhaus, weil mein Herz versagte bei diesem Anblick..aber ich habe Freunde gefunden, die mir halfen.&#8220;, erzählt er erst mit zerreißender Wehmut und dann in diesem verzweifelten Augenblick bildet sich ein Lächeln in seinen Gesichtszügen.</p>
<p>Eye nickte und strich sich über ihre Narbe im Gesicht, doch sie lächelte dabei. &#8222;Das Leben geht immer irgendwie weiter. Umso schöner ist es, wenn man sich jemanden anvertrauen kann. Der Letzte, bei dem ich diese Möglichkeit hatte&#8230; nun.. ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist. Meine Heimat wurde ebenso angegriffen. Ist noch gar nicht lange her. Ari kenne ich von dort&#8230; und Kitti.. ebenso Roky. Dennoch schmerzt es jeden Tag aufs Neue.&#8220;</p>
<p>Theodor nahm mit nachdenklichem Blick einen weiteren Schluck. &#8222;Ja, so hat jeder von uns wohl sein Schicksal hinter sich. Ich hörte schon so einige grausame Dinge und trotzdem fanden alle ihren Lebensmut wieder. Ich frage mich ob es an der Stadt liegt..an dieser konfusen kleinen Welt oder nur weil man sich einfach damit abfindet, weil es ständig Unglücke in dieser Stadt gibt..nun ja&#8230;ich bin froh hier zu sein und irgendwie geht es immer bergauf.&#8220; Eye raunte leise und überlegte für einen Moment: &#8222;Vielleicht ein bisschen von allem. Allerdings sagte auch niemand, dass das Leben ein leichtes wäre. Es wird immer Leute geben, die einem ans Bein strullern wollen.. Leute denen deine Nase nicht passt. Aber was will man machen.&#8220;  Theodor nickte zustimmend: &#8222;Das ist es wohl.&#8220;</p>
<p>Eye lachte dann auf. Ihr Haar verdeckte ihre Gesichtshälfte und gab die Tränen nicht preis. Der alte Mann schluckte sein Bierchen leer und erzählte von dem jungen Mann, den er nach seinem Herzinfarkt kennengelernt hatte: &#8222;Im Krankenhaus traf ich einen jungen Mann, der Aids hatte und er war ein Zweckoptimist und hat mir mächtig in den Hintern getreten.&#8220; schmunzelte Theodor. Seine Gesprächspartnerin setzte ein breites Lächeln auf. &#8222;Es hat geholfen, oder?&#8220;, &#8222;Ja, auf alle Fälle. Ich war zu dem Zeitpunkt ständig verzweifelt, aber als eine defekte Wasserleitung bezeichnet zu werden, die ständig nur rumjammert. Das hatte gesessen.&#8220;, lachte der alte Mann.</p>
<p>Eye stimmte in das Lachen mit ein. &#8222;Vielleicht hatte er ja nicht ganz unrecht.&#8220; meinte sie. &#8222;Ja, obwohl er mich manchmal ganz schön zur Weißglut brachte, er hatte irgendwie immer recht..und das mit 19. Tja&#8230;Alter schützt vor Torheit nicht..so sagt man doch. Und ich war ein Tor..wollte keinen Rat annehmen.. irgendwie vermisse ich seinen Zynismus&#8220;, seufzte Theodor. Die Lady brummte leise darauf: &#8222;Nein Alter schützt wirklich nicht vor Torheit.. da hat er wohl recht. Doch erkennt man die meisten Dinge wohl erst, wenn man darauf gestossen wird. Die menschliche Natur.&#8220; Eye blickte freundlich und warm zu dem alten Mann. &#8222;Nun.. man sieht sich immer zweimal. Da bin ich mir sicher.&#8220;, &#8222;Mmh, ich hoffe es. Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen und das letzte Mal gingen wir irgendwie im Streit auseinander.&#8220; seufzte er.</p>
<p>&#8222;Oh&#8230; es ist schade soetwas zu hören. sber manchmal hilft auch eine gewisse Distanz um wieder zueinander zu finden, denke ich.&#8220;, antwortete sie und rieb sich bei diesen Worten über den Nacken. &#8222;Ich hoffe wirklich, ich werde ihn eines Tages wiedersehen. Er war für mich ein besonderer Freund. Ich weiß nicht, irgendwie könnte ich es mir nicht verzeihen, wenn ich plötzlich von seinem Tod erführe.&#8220;, entgegnete Theodor mit traurigem Blick. Die Lady atmete tief durch. &#8222;Ich möchte wetten, dass er eine starke Persönlichkeit ist. Ihm wird schon nix geschehen sein.&#8220;, lächelte sie ihm warm zu.</p>
<p>Theodor nickte stumm und antwortete nach einer kleinen Weile. &#8220; Das mag schon sein, vor allem weil unser Gespräch so belanglos war..es war weil der alte Club schloss ..ich machte einen Witz, ob es hier Freibier gäbe..und er meinte nein..tja..eine Lady ergriff für mich Partei und fuhr ihn an er solle mehr Respekt vor dem Alter haben..und das hatte schon gereicht..er war schlecht drauf. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.&#8220;, seufzte er in seiner Erklärung.  &#8222;Nuja.. solche Dinge können geschehen. aber vielleicht sitzt er ja jetzt gerade auch in einer Nar und unterhält sich mit jemanden. Vielleicht redet er ja auch gerade über Sie. Wer weiß.&#8220;, erzählte sie aufmunternd und hob die Schultern.</p>
<p>&#8222;Ich hoffe es, er war fast wie ein Sohn, den ich nie hatte.&#8220;, seufzte Theodor und atmete schwer aus. &#8222;Ganz sicher wird er.&#8220; murmelte sie und schlielte in das leere Glas. Theodor zuckte leicht mit den Schultern. &#8222;Danke, dass Sie mir so Mut machen wollen und ich versuche es mir auch einzureden.&#8220; Er versuchte leicht zu lächeln. Eye tat es ihm gleich und meinte: &#8222;Es tut gut auch mal ein wenig reden zu können. Vor allem nicht über.. flöten.&#8220; Sie hustete leicht. Theodor lachte leise. &#8222;Das ist auch nicht gerade das Thema, das ich bevorzuge.&#8220;,  &#8220; Naja Ari ist&#8230; manchmal.. auf ihre weise etwas naiv.. auf der anderen.. rotzfrech.&#8220;, erzählte sie etwas in sich hineingrübelnd.</p>
<p>Der alte Mann schmunzelte: &#8222;Ich weiß nicht ob ich das zum Besten geben darf,aber es ist wirklich belustigend, seitdem ich darüber nachdenke.&#8220; Er räusperte sich leicht und in diesem Moment erschien ihm die Dame aufmerksamer als zuvor. &#8222;Ich war doch einige Tage wegen Herzinfarkt im Krankenhaus..mein Herz hatte auch kurzzeitig einen Aussetzer *labert er belanglos daher* und nun ja..mein Aidskranker Bettnachbar..Victore war sein Name..er war seltsam belustigt..fast wie auf Drogen (tatsächlich auf Heroin)..nun..er wollte einen Schwanzvergleich machen vor Lady Adelle..ich war zutiefst entrüstet und er versuchte es mit aller Gewalt..es war am Anfang spaßig..aber als er mir die Decke wegriß und mir androhte die Hose zu klauen..da war ich einfach nur auf Flucht aus.&#8220;, hustete er völlig verlegen. Eye schmunzelte breit: &#8222;Nun, immerhin hat es Sie im nachhinein zum Lachen gebracht.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, ich weiß auch nicht, was in mich gefahren war in diesem Moment. Aber ich bin es wahrlich nicht gewohnt so frei zu sein wie manch anderer.&#8220;,  &#8222;Nuja, jedem so wie es beliebt. Ich würde auch nicht mit Mikroröckchen.. so wie Ari, durch die Gegend wackeln wollen..&#8220; prustete sie los. Theodor seufzte dagegen: &#8222;Ich glaube, ich bin auf mein Alter wirklich eingerostet und so bieder wie mein Vater geworden.&#8220;, &#8222;Ach was. Das hat nichts mit bieder zu tun.. denke ich Es gibt weitaus Schlimmeres. Das ganz krasse Gegenteil nämlich.&#8220; Theodor mußte loslachen: &#8222;Ja, die Mode ist mit den Jahren immer kürzer geworden.&#8220; Eye nuschelte leise in sich hinein: &#8222;Ich frag mich nur&#8230; ob sie so nicht friert.&#8220;, &#8222;Das finde ich auch immer wieder erstaunlich. Die Bar hier liegt ja nicht weit von meiner Wohnung entfernt, aber mir ist schon kalt in dem Aufzug in dem ich jetzt umherlaufe.&#8220;</p>
<p>&#8222;Vielleicht leidet sie ja unter Hitzewallungen.&#8220; scherzte sie, &#8222;Dennoch mag ich sie.. vor nicht gar zu langer Zeit versuchte ich noch ihr an die Gurgel zu gehen.&#8220; Eye wirkte zunehmend nachdenklicher.  Theodor erzählte die Story wie er bei seiner Ankunft vor Angst fast vergangen wäre und übertrieb einwenig bei seiner Erzählung was die Kirche betraf. &#8222;Ich wollte dort übernachten. Mein Hotel fand ich leider nicht mehr, nur diese unbequeme stinkende Matratze.&#8220;</p>
<p>&#8222;Manchmal nimmt man, was man kriegen kann. Es gab eine Zeit, da verkroch ich mich in der Kanalisation. Ein anderes Mal floh ich ganz aus der Stadt.&#8220;, entgegnete sie. &#8222;Aber Sie müssen verstehen, ich war nach dem Anschlag auf meine Kleinstadt extrem verängstigt und als ich den Schusswechsel hörte, ich lief nur noch davon&#8230;&#8220;, murmelte der alte Mann, als er von dem Übergriff erzählte, den er bei seiner Ankunft gesehen hatte. Eye nickte langsam: &#8222;Wer wäre das nicht, nach so einer Sache. Es gibt keinen Grund sich dessen zu schämen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, mmh..es ist dennoch nicht einfach. Ich fühle mich irgendwie schuldig..das mag unverständlich sein. Ich war derzeit zu Hause..ich hatte ein wunderschönes Haus auf einem Hügel am Rand der Stadt..meine Frau war in der Stadt, als es geschah.Ich kann darüber nicht so einfach reden&#8230;mmh..&#8220; seufzte er. Eye nickte verständnisvoll. Sie war nun nicht gerade Mutter Theresa, aber irgendwie mochte sie diesen Kauz. &#8222;Sie müssen auch nicht darüber reden. Bevor ich hier her kam.. also einige Wochen zuvor.. hatte mir ein durchgeknallter Kater den Arm gebrochen und mir meine Schulter erneut ausgerenkt.. das hat mir den rest gegeben und ich bin abgehauen.&#8220; Sie streckte den leicht unförmigen Arm nach vorn. &#8222;Beides ist nie wirklich verheilt.&#8220;</p>
<p>&#8222;Oh, das tut mir leid.&#8220; sagte er mit besorgter Stimme. &#8222;War denn wenigstens ärztliche Hilfe zur Stelle?&#8220;, fragte er ernst. Sie scherzte über die damalige Hilflosigkeit. &#8222;Naja.. eher behelfsmässig. Man hat mir eine dosis Morphium verabreicht. Die Menge hat wohl für ein Rhino gereicht. Ich weiß nicht mehr wirklich viel. Erinnere mich bruchstückhaft an Strassenlaternen, an denen ich vorbei zog und jede Menge gesichtslose Leute&#8230; nun vielleicht lag das aber auch an der dosis&#8220;, sagte sie nachdenklich. &#8222;Hm&#8230;das hört sich aber nicht gut an. Ich selbst bin froh, dass ich in gute Hände geraten bin. Sie müssen wissen&#8230;in dieser Stadt läßt die ärztliche Versorgung leider auch zu wünschen übrig. Ich konnte wirklich froh sein, dass Lady Amalia und Lady Adelle zur Stelle waren.&#8220; seufzte er.</p>
<p>Eye nickte zuversichtlich: &#8222;Immerhin waren sie da ja. In Cor gab es eine Ärztin, eine ziemlich gute, will ich meinen. Doch leider hatte sie an diesem Abend sich frei genommen. Das kommt alle hundert Jahre mal vor. So kam eins zum anderen. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt aber auch nicht wirklich zurechnungsfähig war. Was den kater aber betrifft, so traf mich da keine Schuld.&#8220; erzählte sie. &#8222;Nun Herr Lenz.. Sie machen mir dennoch einen munteren Eindruck &#8211; stehen mit beiden beinen im leben. Ich wette, Sie haben Ärzte gar nicht nötig.&#8220;, sagte sie schmunzelnd, doch meinte es völlig ernst.  &#8220; Ja, mein Herz ist wohl in gutem Zustand.&#8220;, erwiderte er.</p>
<p>Die Lady hielt sich eine Hand vor dem Mund als sie gähnen mußte. &#8222;Ich fürchte, so nett unser gespräch auch ist.. ich werde nun gehen müssen. Die Nacht ist kurz.. viel zu kurz wie mir scheinen will und morgen gibt es noch einiges zu tun.&#8220;, &#8222;Ja..zu Bett gehen ist eine gute Idee morgen ist auch noch ein Tag zu einem netten Gespräch.&#8220;, lächelte Theodor.  Eye nickte und schob ein paar Scheine unter das Glas. Sie murmelte leise: &#8222;Wird schon keiner klauen&#8220;. Dann rappelte sie sich hoch und meinte zu dem alten Mann: &#8222;Gelegenheit findet sich sicher immer dazu.&#8220;, &#8222;Ja, allerdings. Hier ist nun meine Stammkneipe..wenn dann sehen wir uns hier.&#8220; murmelte er und legte das Geld auf den Tisch.</p>
<p>&#8222;Haben Sie denn einen Schlafplatz?&#8220;, fragte er neugierig. &#8222;Dann kommen Sie mal gut nach Hause. Ich werde noch nach meinem zweirädrigem Schätzchen schauen müssen. Nicht, dass mir jemand die Reifen zerstochen hat.&#8220; Sie nickte erneut zu seiner Frage. &#8222;Ähm ja, gleich hier in der Nähe.&#8220; und deutete auf die Baracken. Theodor bot ihr eine bessere Unterkunft an, doch sie lehnte dankend ab.  Aber für einen Kaffee würde sie sich gern Zeit nehmen.</p>
<p>&#8222;Das mache ich wirklich gern und wie gesagt..ich lade Sie auch gern auf einen Tee in meine Wohnung ein und ich versichere Ihnen, es ist nur eine Einladung zum Tee. Ich bin ein Gentleman der alten Generation. Man nennt mich nicht umsonst ein Fossiel.&#8220;, gab er ihr ehrlich lachend zu verstehen. Eye schmunzelte: &#8222;Dessen bin ich mir sicher Her Lenz..dessen bin ich mir sogar sehr sicher. Aber dennoch werde ich die Einladung ausschlagen, zumindest für heute.&#8220;, lächelte noch immer, dann drehte sie sich um zum gehen, wendet den blick aber nochmals zurück. &#8222;Und lassen Sie sich nicht von den Bettwanzen beißen.&#8220;, &#8222;Gute Nacht. Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder.&#8220; schob er noch nach. Sie entgegnete noch aus der Ferne &#8222;Bestimmt&#8220; und verschwand in der Dunkelheit.</p>
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		<title>Die Blechdose auf dem Abtreter</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 22:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Theodor kam keuchend die Treppe hoch und wühlte in der Tasche nach dem Wohnungsschlüssel. Ein fremder Mann saß auf dem Abtreter vor seiner Tür. Der alte Mann sah ihn ratlos an. &#8222;Kann ich Ihnen helfen?&#8220;, fragte er nach einer kleinen Weile. Er erhob sich und lächelte. &#8222;Sind Sie der Herr Lenz?&#8220; Der Fremde nickte ihm [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=379&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theodor kam keuchend die Treppe hoch und wühlte in der Tasche nach dem Wohnungsschlüssel. Ein fremder Mann saß auf dem Abtreter vor seiner Tür. Der alte Mann sah ihn ratlos an. &#8222;Kann ich Ihnen helfen?&#8220;, fragte er nach einer kleinen Weile. Er erhob sich und lächelte. &#8222;Sind Sie der Herr Lenz?&#8220; Der Fremde nickte ihm zu und rutschte etwas zur Seite. &#8222;Dann gehöre ich nun Ihnen&#8230;ich wurde Ihnen überstellt. &#8222;,&#8220;Äh&#8230; mir gehören? Überstellt?&#8220; Theodor sah ihn mit großen Augen an. &#8222;Ja..ein alter Freund von Ihnen hatte mich bestellt für Sie&#8230;ich soll Ihnen nun alles erleichtern..er war wohl besorgt um Sie.&#8220; erklärte der fremde Mann. &#8222;Was sind Sie denn?&#8220; Theodor konnte sich auf diese Antwort absolut keinen Reim machen. War Sklaventum nicht schon seit langer abgeschafft?</p>
<p>&#8222;Nummer 23 der Endproduktion einer Reihe von cybernetischen Menschen, die als Arbeits- und Haushaltshilfen für die Menschen eingesetzt werden, Herr Lenz.&#8220; ratterte er herunter. Theodor fingerte mit zittrigen Händen den Schlüssel ins Loch und bat ihn herein. Völlig perplex setzte er sich in den Sessel und Nr. 23 stellte sich vor ihm hin. &#8222;Ich habe ein paar Fragen, die Sie für mein Protokoll bitte eben beantworten müssten.&#8220; Theodor murmelte: &#8222;Cybernetischer Mensch..Haushaltshilfe&#8230; Ja, in Ordnung.&#8220;</p>
<p>&#8222;Frage 1: Wie soll ich Sie anreden..wünschen Sie Herr Lenz&#8230;Theodor oder was ganz anderes?&#8220; fragte das cybernetische Wesen. &#8222;Hm..bis ich mich erstmal daran gewöhnt habe bitte in der förmlichen Weise mit Herr Lenz.&#8220; brummte der alte Mann. &#8222;Frage 2: Auf welchen Namen soll ich reagieren?&#8220;, &#8222;Sie stellen Fragen..&#8220; meinte Theodor sich am Kopf kratzend. &#8222;Am Besten bleiben für den Anfang bei Nr. 23, bis mir was besseres einfällt.&#8220; Er starrte ihn immer noch fassungslos an. Es folgten weitere Fragen nach zur Protokolländerung, Passworteingabe und der Android schloss mit den Worten: &#8222;Dann gibt es nur noch eines zu sagen&#8230;falls Mängel auftreten oder Sie mit etwas nicht zufrieden sind, scheuen Sie nicht mich wieder einzuschicken.&#8220;, &#8222;In Ordnung. Und nun meine Fragen: &#8222;Essen Sie? Schlafen Sie? Brauchen Sie etwas zum aufladen?&#8220; sprudelte es aus Theodor heraus.</p>
<p>&#8222;Weder das eine noch das andere..ich habe einen leistungsstarken Akku in mir, der sich wie eine Autobatterie immer wieder von alleine aufläd..sollte dieser jedoch kaputt gehen, können Sie kostenlos einen neuen bestellen.&#8220; erklärte er. &#8222;Und was machen Sie wenn ich schlafe?&#8220; fragte der alte Mann. Er war seltsamer Weise innerlich besorgt, der Android könnte ihm den Schlaf rauben. &#8222;Ich werde ruhen wenn Sie es tun..es sei den ich habe noch Aufgaben zu erledigen, die sie mir jeden Morgen geben.&#8220; Nach einer Weile sah Nr. 23 ihn an. &#8222;Haben Sie alles verstanden, was ich Ihnen sagte oder wünschen Sie, dass ich alles noch einmal wiederhole?&#8220; Theodor rieb sich am Kinn. &#8222;Ich habe alles verstanden.&#8220; Der Android nickte.</p>
<p>&#8222;Haben Sie noch Fragen, dann scheuen Sie nicht diese zu stellen wann immer Sie wollen.&#8220; Theodor grübelte und fragte, ob er auch eigene Interessen hätte und regungslos stand sein neuer metallner Freund für eine Weile da bevor er antwortete: &#8222;Ich kann sowohl Golf spielen als auch Dart und einige Brettspiele.&#8220;, &#8222;Na, gut und als Haushaltshilfe sind Sie mit allem Nötigen vertraut? Wie zum Beispiel einkaufen, Behördengänge?&#8220; fragte der alte Mann neugierig. &#8222;Alles in meiner Datenbank vorhanden&#8230;&#8220; erklärte Nr. 23 mit leicht blechernder Stimme. Neugierig begutachtete er ihn und fragte ihn nach allerlei Dingen aus &#8211; nach medizinischen Kenntnissen, ob er als Android mit einer Frau schlafen konnte und wie sich herausstellte, er war für Erste Hilfemaßnahmen ausgelegt und für die holde Weiblichkeit voll funktionstüchtig. Man hatte also an alles gedacht. Theodor wußte dennoch mit dem neuen Gast nicht so recht etwas anzufangen. Er wollte erst einmal eine Nacht darüber schlafen und wies Nr. 23 an im Sessel zu ruhen.</p>
<p>Am nächsten Tag war er gerade unterwegs Richtung seiner Wohnung, als er den Androiden auf der Straße stehen sah. &#8222;Tut mir leid für Sie, aber nur mein Eigentümer hat das Recht mir Anweisungen zu geben, die auf mein primäres System zugreifen.&#8220; erklärte er einem hochgewachsenen Mann, der Theodor irgendwie bekannt vorkam. &#8222;Ok, wer ist das? Dein Eigentümer?&#8220; fragte er und der Android zeigte nach rechts und plötzlich sahen die Beiden Richtung Theodor. &#8222;Der Mann dort?&#8220; fragte er und Nr. 23 nickte. Amon winkte den alten Mann zu sich: &#8222;Kommen Sie kurz Mister&#8220;, rief er. &#8222;Guten Abend.&#8220; grüßte Theodor. &#8222;Abend Mr. Lenz.&#8220; entgegnete Amon.  Der Herr meint er sei hm&#8230; Ihr Eigentum? Also 23 meint.&#8220;, &#8222;Ja, die Blechdose wurde mir von einem alten Freund geschenkt..heute..ohne, dass ich davon was wußte.&#8220;, flüsterte der alte Mann seufzend. Sir Amon lachte. &#8222;Sie Gückspilz, ich wusste nicht mal , dass sowas möglich ist herzustellen.&#8220;</p>
<p>Der Android lächelte unverwandt zu Theodor rüber. &#8222;Naja was ich fragen wollte, wenn Sie der Eigentümer sind, geben Sie dem da mal nen ordentlichen Namen weil Serie 1 Model 23 ist doch nicht wirklich gut zu merken. Finde das so unmenschlich für etwas das uns so ähnlich ist und sogar nen Hund hat schönere Namen.&#8220; meinte der junge Mann. &#8222;Naja..ich weiß selbst noch nicht wie ich ihn nennen soll. Ich war ganz baff als er heute auf meinem Abtreter vor der Tür saß.&#8220; brummte Theodor. &#8222;Wie wärs mit Bob?&#8220; fragte Amon spontan. Der alte Mann mußte lachen. &#8222;So hieß mein Mechaniker.&#8220; , &#8222;Sehen Sie dann passt es doch er is ne Maschine.&#8220;, &#8222;Und wenn ich mich nicht irre auch meine Klobürste.&#8220; schob der alte Mann noch lachend nach.  &#8222;Sehen Sie eine Maschine und Gebrauchsstück, da passt Bob doch super.&#8220; schlug Amon vor. Nr. 23 schaute zwischen den beiden hin und her und lauschte dem Gespräch. &#8222;Hm..besser als 23 ist es allemal.&#8220; antwortete Theodor und kratzte sich nachdenklich am Hals.</p>
<p>&#8222;Also..24..ähm..23 wie war das nochmal..?&#8220; fragte er den Androiden. &#8222;Was meinen Sie Herr Lenz?&#8220;, &#8222;Mit dem Namen ändern?&#8220; gab er zur Antwort. Nr. 23 sah ihn für einen Moment regungslos an. &#8222;Wenn Sie auf mein Namesprotokoll zugreifen möchten, bestätigen Sie dies bitte mit Ja&#8230;&#8220; Theodor bestätigte und nach dem zweiten Anlauf war die Namensänderung im Kasten. &#8222;Und 23 wie isses?&#8220; fragte Amon in einem etwas gehässigem Tonfall. Doch der Android reagierte nicht. &#8222;Hm Bob wie isses?&#8220; fragte er dann lächelnd. &#8222;Mir geht es sehr gut, danke&#8230;.&#8220; antwortete Bob. &#8222;Nunja ich muss eben zur Arbeit schönen Abend Mr. Lenz und Bob.</p>
<p>&#8222;Na, ich wollte noch etwas in der Bar meine Kehle spühlen. Schönen Abend.&#8220; meinte Theodor als sie sich verabschiedeten.  &#8222;Sie möchten in die Bar? Wünschen Sie, dass ich mitkomme?&#8220; fragte sein cybernetischer Begleiter. &#8220; Ja, das wäre mal interessant.&#8220; lächelte er.  Suchend sah sich Theodor um. Er hatte immer noch Schwierigkeiten sich in dieser Stadt zu orientieren. &#8222;Wo war die nochmal&#8230;?&#8220; grübelte er.  &#8222;Das kann ich Ihnen leider nicht sagen&#8230;ich bin mit meiner Strassennetzaufzeichnung noch nicht fertig.&#8220; entgegnete Bob mit mechanischer Stimme.  &#8222;Hm.. ich verlauf mich immer so schnell.&#8220; brummte Theodor in sich hinein. &#8222;Dies wird bald nicht mehr passieren Herr Lenz.&#8220; meinte der Android.</p>
<p>Theodor sah fragen im Club um. Die Gäste waren anscheinend alle ausgeflogen. &#8222;Karte und Route wird neu berechnet..bitte warten Sie.&#8220; kam es blechern von hinten. &#8220; Ja, hier verbring ich öfter den Abend.&#8220; erklärte der alte Mann, doch die Antwort, die er erhielt war nur &#8222;Bitte warten.&#8220;  Er seufzte. nach einer Weile meinte der Android, er solle sein Gesagtes wiederholen. Theodor war sichtlich die Lust vergangen weitere Konversation mit dem lahmen Teil zu betreiben. &#8222;Meine Analyse hat ergeben, dass Sie hier nicht bedient werden im Moment&#8230;wollen Sie dennoch hier sitzen?&#8220; Der alte Mann wies ihn an sich zu setzen und begann mit seiner Ausfragerei. Was passierte, wenn er trinken würde, wollte Theodor wissen. &#8220; &#8222;Ich bin nicht dazu ausgelegt etwas zu trinken&#8230;wenn Sie sich dies einmal genauer anssehen möchten fuehrt meine Mundöffnung hinter der Zunge nicht weiter&#8230;&#8220; kam es als Antwort zurück. Er schüttelte verständnislos den Kopf und er mußte ihm nun auch erklären, wieso er das als Manko ansah.</p>
<p>&#8222;Nun ja, du siehst aus wie ein Mensch. Als Entwickler hätte ich dir sowas eingebaut. Psychologisch gesehen bindet das mehr.&#8220;, entgegnete Theodor auf die Frage des Androiden. Doch dieser Einwand blieb nicht logisch unkommentiert: &#8222;Der Mensch verbringt mehrere Jahre seines Lebens mit Essen und Trinken..kostbare Zeit, die man sonst für Arbeit benutzen könnte.&#8220; Theodor versuchte ihm seine Ansicht näher zu bringen: &#8222;Wie ich das sehe, bist du ein Helfer für den Menschen und man wird dich nicht nur als Haushaltsgerät betrachten, sondern als Vertrauten. Deshalb wäre es umso wichtiger, dass solche Kleinigkeiten wie gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen möglich wären.&#8220;, erklärte Theodor. &#8220; Tut mir leid&#8230;diesen Wunsch kann ich Ihnen leider nicht ohne eine Schädigung meiner Seits erfüllen.&#8220; erzählte Bob. Theodor wollte nur zugerne wissen, ob eine Erweiterung möglich war. Sie war zu seinem Bedauern nicht in Engwicklung und eine Anfrage an die Ersteller würde zwei Monate Bearbeitungszeit umfassen. Er versuchte herauszubekommen, ob es überhaupt möglich war, doch wieder wurde er enttäuscht. Der Android war randvoll mit Technik vollgestopft und da war leider kein Platz für ein Verdauungssystem.</p>
<p>&#8222;Essen und Trinken ist eine Schwäche der Menschen die meine Endwickler uns nicht geben wollen Herr Lenz.&#8220;, erklärte der Android plötzlich. Theodor schmunzelte: &#8222;Schwäche..ist das deine Auslegung oder die dir einprogrammiert wurde?&#8220;, &#8222;Mir wurde alles einprogrammiert und mein Programm errechnet das logische Urteil einer Situation.&#8220; entgegnete Bob.  &#8222;Nunja&#8230;aus deiner Sicht mag es eine Schwäche sein, aber organische Wesen sehen das etwas anders. Hm..es kommt auf den Sichtwinkel an, aber darüber reden wir ein anderes Mal.&#8220;, meinte der alte Mann. Er hatte langsam genug von dieser Debatte, die anscheinend bei Bob nicht fruchtete. Der Android erklärte sich bereit das Gespräch zu speichern und abzurufen, wenn Theodor es wünschte.</p>
<p>&#8222;Ja, ich hoffe du bist in der Hinsicht lernfähig und kannst Standpunkte verstehen. &#8220; brummte der alte Mann etwas missmutig. Da setzte Bob dem Ganzen noch eins oben drauf. &#8222;Mir ist es leider nicht möglich von meinen Ansichten abzuweichen&#8230;auch mein Besitzer darf nicht so tief in meine Programmierung eingreifen&#8230;es tut mir leid Herr Lenz Ihre Anfrage wurde abgelehnt.&#8220; lächelte Bob. Theodor sass perplex auf dem Barhocker. Bob gab ihm zu verstehen, er könne ihn jederzeit umtauschen oder zurücksenden, aber so einfach wollte Theodor nicht aufgeben. Es mußte doch möglich sein, dass er wenigstens die Meinung akzeptierte. &#8222;Komm, wir gehen nach Hause. Hier bekomme ich wirklich nichts mehr zu trinken.&#8220; murmelte er nach einer Weile und sah seinen Wagen noch vor der Tür stehen, den er letztens dort abgestellt hatte. &#8222;Ein schönes Auto haben Sie da Herr Lenz.&#8220; sagte Bob während der Fahrt. Theodor begann zu schwärmen, dass er damit sogar fliegen könne. Bob riet ihm davon ab und Theodor stimmte ihm zu. &#8222;Keine Sorge, ich vermeid es zu fliegen. Ich bin ein bodenständiger Mensch.&#8220; erklärte der alte Mann.</p>
<p>Eine junge Dame kreuzte ihren Weg, als er an einen kurzen Halt gemacht hatte. &#8222;Das ist ja ein Oldtimer.&#8220; staunte sie. &#8220; Ja..ein Nachbau.&#8220; lächelte er.  &#8222;Nicht schlecht.  Ich hoff Sie haben nen Führerschein.&#8220; meinte sie den Wagen musternd. &#8222;Sicherlich, schon seit über 40 Jahren.&#8220; erklärte Theodor. Die junge Lady grinste ihn an, als die Blechdose neben ihm meinte: &#8222;  Ich muss Sie darauf hinweisen Herr Lenz, dass Sie den Führerschein ruhig wieder wiederholen könnten.&#8220; Der alte Mann schmunzelte. &#8220; Ist das denn wirklich nötig?&#8220;, &#8222;Eine Auffrischung tut immer gut Herr Lenz und hat nichts mit ihren Fahrkünsten zutun aber in 40 Jahren ändert sich viel.&#8220; erklärte Bob mit blechernder Stimme. Die Dame gab ihm recht und der alte Mann brummte etwas missmutig vor sich hin, doch stimmt er den Beiden zu.</p>
<p>&#8222;Vielleicht können Sie bei der hiesigen Polizei einen Fahrprüfung machen Sir.&#8220; erwiderte die fremde Dame. &#8222;Ja, ich werde sicher mal anfragen. Ich hoffe nach dem Brand geht alles wieder seinen gewohnten Gang.&#8220; lächelte Theodor. Die Dame sah ihn fragend an und setzte eine Lächeln auf, als sie sich mit den Worten verabschiedete: &#8222;Einen schönen Abend noch den Herren und verpessten Sie die Luft nicht so.&#8220;  Theodor brummt noch: &#8222;Seit die Wache in Schutt und Asche lag, war doch fast nichts mehr normal und keine Sorge, der Oldtimer sieht nur von außen so aus..er hat neueste Filtersysteme und Technik vom Feinsten.&#8220; beruhigte der alte Mann sie. Da kam die blechrige Stimme von der Beifahrerseite: &#8222;Herr Lenz möchten Sie weiterfahren oder kann ich die neue Route schonmal berechnen? Wärend ich berechne müssen Sie aber bitte stehen bleiben.&#8220;, &#8222;Na berechne ruhig schon..Blechdose.&#8220; brummte Theodor.  &#8222;Anfrage nicht verstanden.&#8220; gab er zurück. Die Dame schaute etwas fragend und erkannte, dass Bob ein Android war.</p>
<p>&#8222;Bitte wiederholen Sie Ihren Wunsch.&#8220;, ertönte es erneut. &#8222;Dann bin ich beruhigt Sir.&#8220; entgegnete sie.  &#8222;Bob, berechne die Route.&#8220; befahl Theodor. &#8222;Route wird berechnet&#8230;.Route wird geladen&#8230;und abgespeichert&#8230;..10 %.&#8220; ratterte Bob los. &#8222;Passen Sie auf, dass Sie niemand umfahren wer weis..&#8220; überlegte sie kurz. &#8220; Ach was fahren Sie drauf los .. vielleicht triffts ja den richtigen &#8230;&#8220; sagte sie leise. Theodor überging geflissentlich diesen Kommentar und erzählte: &#8220; Entschuldigen Sie, ich hab so einen Androiden geschenkt bekommen und die Blechdose ist oft schwer von Begriff .&#8220; Die Dame legte den Kopf schief und starrte auf den Androiden. &#8222;40 % geladen&#8230; 70% geladen.&#8220; gab er von sich. &#8222;Nun ich wünsch eine gute Fahrt Herr Lenz. Auf bald.&#8220; lächelte sie.  &#8222;Route wird eben neu berechnet und zu der alten Karte hinzugefügt&#8230;bitte warten &#8230;bitte warten.&#8220;, &#8222;Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen alles Gute.&#8220; nickte Theodor und grunzte kurz zu Bob rüber.</p>
<p>&#8222;Route aktualisiert und einsatzbereit. Sie können weiterfahren wenn Sie dies wünschen Herr Lenz.&#8220; erklärte der cybernetische Beifahrer. &#8222;Warum brauchst du solange? Ist deine Festplatte so klein? &#8220; brummte der alte Mann. &#8222;Ich habe ein Kartennetz gespeichert was vor allem die Hauptstätte umfasst&#8230;mein Speicher brauch bei neuen Sachen immer etwas länger aber so gehe ich sicher, dass mir kein Fehler unterläuft.&#8220; entgegnete Bob. Theodor startete den Wagen und konnte sich den bissigen Kommentar nicht verkneifen: &#8222;Hm..trotzdem das Google Transnet ist schneller als du.&#8220;, &#8220; Es tut mir leid Herr Lenz.&#8220; war das Einzige was der Android noch von sich gab.</p>
<p>Theodor machte einen kleinen Abstecher Richtung Kirche und ein mulmiges Gefühl lag in seiner Magengegend. &#8222;Hier ist ein gefährlicher Ort. Ich hoffe du paßt bisschen auf mich auf &#8222;, seufzte er. &#8222;Dafür bin ich da Herr Lenz&#8220; erklärte Bob, als er die Kirche musterte und sah Theodor dann an: &#8222;Ich messe Angst bei Ihnen&#8230; ist das richtig?&#8220; fragte er.  &#8222;Hier haben wir nichts verloren, sagt mir mein Gefühl. Wir fahren weiter.&#8220; meinte der alte Mann nur ernst. Wieder berechnete der Android die Route und Theodor war nur noch gefrustet. Minuten vergingen und dann lächelte Bob wieder. &#8220; Vor Kirchen brauch man aber eigendlich keine Angst zu haben Herr Lenz.&#8220; erklärte er lapidar. &#8222;Da lauert das Böse. Dunkle Kreaturen, die mich töten wollten.&#8220; brummte der alte Mann zurück. Es begann eine Debatte über die Art von Wesen, die dort hausten. Doch der Android konnte mit den seltsamen Theorien des alten Mannes nichts anfangen.  &#8222;Anfrage nicht verstanden.&#8220; erklärte er nüchtern. Theodor seufzte.</p>
<p>&#8222;Wollen Sie sich bettfertig machen Herr Lenz?&#8220; fragte er daraufhin. Der alte Mann nickte und versuchte nocheinmal nachzuhaken: &#8220; Frage. Sind in deiner Datenbank informationen vorhanden über organisches Material, dass von Mikroben am Leben erhalten wird und menschliches Aussehen trägt?&#8220;, &#8222;Anfrage nicht verstanden.&#8220; gab er zurück. Theodor seufzte erneut. &#8222;Anfrage löschen. Ich gehe ins Bett.&#8220; Er hatte wahrlich genug davon an diesem Tag. &#8222;Anfrage gelöscht..gehre zum Normalbetrieb zurück. Kann ich ihnen bei etwas behilflich sein Herr Lenz?&#8220;  Theodor wies ihn an das Sofa auszuklappen und danach sollte er sich auf Sleepmodus stellen. Sein Kissen klopfend machte er sich es auf seinem Bett bequem, musterte das seltsame Wesen im schwachen Schein der Lichter von draußen. Bob stand wie ein Kleiderständer in der Ecke und rührte sich nicht mehr. &#8222;Was für ein Tag.&#8220; dachte der alte Mann bei sich und schlief mit einem Seufzer ein.</p>
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		<title>Enthüllungsstories</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 10:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Abend heran nahte, ging er noch einmal kurz in die Bar. Er mochte die Gesellschaft mit anderen Leuten und dort war der beste Ort um etwas Konversation zu betreiben. &#8220; Guten Abend. Sie sind ja wieder so knapp angezogen. &#8220; schmunzelte er als Ema wiedersah, der er letztens mit einer Decke und etwas [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=377&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Abend heran nahte, ging er noch einmal kurz in die Bar. Er mochte die Gesellschaft mit anderen Leuten und dort war der beste Ort um etwas Konversation zu betreiben. &#8220; Guten Abend. Sie sind ja wieder so knapp angezogen. &#8220; schmunzelte er als Ema wiedersah, der er letztens mit einer Decke und etwas Geld ausgeholfen hatte. &#8222;Na ja mir ist ein wenig warm. Guten Abend, kann ich was für sie tun?&#8220; lachte sie. &#8220; Tanzen Sie ruhig noch ein bisschen weiter. Sie machen das sehr gut.&#8220; flüsterte er.</p>
<p>&#8222;Nun ja&#8230; immerhin werde ich dafür bezahlt&#8230; aber nur ist hier niemand wirklich&#8230; der Ihnen was zu trinken bringen könnte.. wollen Sie nichts trinken?&#8220; fragte sie. Doch er verneinte und meinte es habe noch Zeit. Sie lachte und Lady Kim betrat in den Club. Theodor nahm seinen Hut ab und grüßte sie freundlich. &#8222;Ah, Lady Kim, schön Sie wiederzusehen.&#8220; Sie setzte sich auf einen Hocker und stützte die Arme gegen den Tresen. &#8222;Ich glaube hier wird mein Stammlokal.&#8220; schmunzelte er leise.</p>
<p>&#8222;Heute Mittag war noch so viel los hier und nun fast alles leer&#8230; ich glaube es ist zu spät geworden.&#8220; grinste Ema. Kim kicherte: &#8222;Ich geb euch beiden recht. Wir haben wohl zu viel nachtaktive Menschen hier.&#8220; Langsam füllte sich das Lokal. Mikan kam hinter den Tresen. &#8222;Durst? fragte sie. Kim lächelte sie an: &#8222;Bekomm ich nen absinth sour?&#8220;, &#8222;Klar&#8230;oeh, was das sein?&#8220;, &#8222;Hmm das Getränk der Künstler.&#8220; murmelte Kim. Ema erklärte: &#8222;Anislikör ist das Süße.&#8220;</p>
<p>Theodor lächelte zu der kleinen Neko rüber. &#8222;Kann ich bitte ein Bier haben? Ich bleib bei dem was ich heute Nachmittag schon hatte.&#8220; Mikan zapfte das Bier und Kim zeigte auf eine Flasche. &#8222;Da von van Gogh empfohlen.. das grüne da&#8220;. Sie schob das Bier zu ihm rüber und Theodor dankte. &#8222;Bier 3$ macht.&#8220; Sie nahm dann die Flasche und schenkte reichlich in das Glas ein. Kim beobachtete sie und meinte plötzlich: &#8222;Erm.. stopp mal.. und dann Zitronensaft rein und 2 Stück Zucker.&#8220; Theodor nickte. &#8222;Ich trinke bestimmt noch ein paar. Muss man hier gleich bezahlen?&#8220; grinste er. &#8222;Cocktail 4$ macht&#8220; erzählte sie zu Kim und schob ihr den Cocktail rüber. Mikan kritzelt e auf einen Bierdeckel einen Strich und legte ihn Theodor hin: &#8222;Mir zählt zusammen wenn fertig du sein.&#8220;, In Ordnung.&#8220; nickte er.</p>
<p>Einige Leute betraten den Club und wetterten sich gegenseitig kleine Beleidigungen zu. Theodor hatte keine Lust sich auf das Gespräch der Meute zu konzentrieren und schluckte genüsslich sein Bier herunter. Da zog Ema ihren BH aus und warf ihn Richtung Ausgang. “Nun sind wir alle lieb… kommen rein und trinken einen Schluck.” grinste sie. Eine aus der Gruppe wich zu Seite um den BH nicht auf dem Kopf zu haben. Sliz hob den BH mit dem Schuh auf und schoss ihn so gut es ging zurück. Eine Lady murmelte als der BH vor ihr auf dem Boden landete. “Danke, aber ich nen eigenen.“ Ema lachte. “Zieh den wieder an.” schmunzelte Sliz und schüttelte mit dem Kopf. “Ich zieh eher noch mehr aus&#8230; und das ist keine Drohung sondern mein Ernst.”, antwortete Ema. Lady Kim kicherte: “Ja Ema macht keine Witze&#8220; “Oh oh dann hast den benutzen Slip noch also Vorsicht ist die Geheimwaffe. Dann rennste weg Sliz.” meinte Shannon lachend.</p>
<p>“Ok, ich glaub dann sauf ich lieber Bleifrei an der Tanke.” lachte Sliz laut los. Christy hielt Sliz die Augen zu. “Nix für kleine Sliz Augen.” Ice gab seinen Senf dazu: “Jo lass uns einen tanken. Runde geht auf meine Zapfsäule.”, “Wollt ihr behaupten, ich bin hässlich?” meinte Ema von der Bühne runter. Kim hatte plötzlich eine Idee. “Hmm.. vielleicht sollte Daufo tanzen damit Sliz bleibt?” lachte sie. Sliz zog die Augenbraue hoch und die Damen stachelten Daufo an, der wehrte aber mit den Händen ab. “Ne ne das wollt ihr nicht sehen.” Theodor nippte schweigend an seinem Bier und langsam gab die Gruppe auch auf Daufo an die Stange zu kriegen. Ein lustiger schräger Haufen, wie Theodor fand. Etwas rau im Umgang aber es mussten wohl dicke Freunde sein.</p>
<p>Sie suchten sich ihre Plätzchen an der Bar und brüllten nach der Bedienung. “Kleine Zuckermaus die wollen was trinken.” rief Ema zu Mikan. “Was ihr wollt trinken?” fragte sie und wenige Minuten später floss der Alkohol die Kehlen hinab. “So still Herr lenz?” fragte Kim plötzlich und Theodor brummte etwas abwesend: “Ja..bin gerade etwas in Gedanken.”, “Hmm.. scheinen keine so schönen Gedanken zu sein. Lächelte sie.  “Ja, so könnte man sagen. Ich hab wohl zuviel Zeit zum grübeln.” meinte er. “Macht 3 $ jeden.” murmelte Mikan in die Runde. “Hmm.. also über Dinge nachzudenken die mehr als 2 Tage aus sind, hab ich aufgegeben .. macht nur Kopfschmerzen.. und ändern kann man es ja sowieso nicht mehr, egal wie oft man darüber nachdenkt, meinen Sie nicht?”</p>
<p>Ema grinste nur und machte ihre Drohung war &#8211; sie zog sich langsam das Höschen von den Beinen und ließ es ihre Schenkel herabfallen, um es dann von ihren Füßen Richtung Boden zu schieben . Kim nahm sich einen Schluck, sah nachdenklich zu Ema und lächelte stumm vor sich hin. “Da haben Sie schon recht.” sagte Theodor mit wehleidigem Blick zu Kim. “ Ich denke auch gerade über die Zukunft nach.” seufzte er.  “ey Sir&#8230;sie können ein andermal über Ihre Zukunft nachdenken&#8230; hier und jetzt spielt die Musik und nicht irgendwo in der Ferne.” rief Ema herunter. Theodor schielte kurz nach oben, senkte aber schnell wieder den Blick in sein Bierglas und traute sich nicht mehr nach oben zu sehen.</p>
<p>Er lächelte zu Kim. “Über einem Bier lässt es sich ganz gut nachdenken. Ihr Zukunft..? Sie leben eher in der Gegenwart und was morgen ist, ist für Sie sicherlich nicht von Belang, vermute ich.” Sie grinste, nahm einen Schluck und sagte dann ernst: “Die Zukunft kommt so schnell, dass es sich nicht mal auszahlt darüber nachzudenken&#8230; und alles andere dauert noch zu lange also haben Sie mit Ihrer Vermutung absolut recht.” Theodor nahm einen größeren Zug aus dem Bierlgas und sah beim trinken verschwommen die Silhouette von Ema. “Ja..das stimmt… alles kommt und geht viel zu schnell.” brummte er.</p>
<p>“Was ist mit euch Hübschen? Wollt ihr noch was trinken?” *fragt sie ruhig, ging langsam von der Stange und stellte sich hinter die Bar. Kim nickte: &#8222;Auf den Eilzug namens Leben, der nie anhält wo man es geplant hat.&#8220;  Theodor schluckte etwas als er auf die wohlgeformten Rundungen vor sich sah.  “Ähm..noch ein Bier bitte.” Lady Kim musterte den alten Mann. &#8222;Hmm.. das wievielte ist das schon heute?”  Ema lächelte freundlich und beugte sich zu einem frischen Glas runter, füllte es mit kühlem Bier auf.  “Ich mach nen Strich auf deinen Deckel“ sagte sie, zog eine Linie auf den Bierdeckel und schob ihm dann das neue Bier rüber. Theodor räusperte sich und sagte ganz leise: Vor mir steht das sechste Glas, mein Auto kann ich wohl hier stehen lassen.”</p>
<p>Lady Kim lachte. “Na dann&#8230; ich hoffe mal ich muss sie ich heim tragen.&#8220;, “Nein, da machen Sie sich mal keine Sorgen. Ich vertrag eine ganze Menge.” schmunzelte er. “Wohl mehr als ich.” grinste sie und nahm einen kleinen Schluck. “Spätestens wenn ich reihernd über der Theke häng, dann war es eindeutig zu viel.” witzelte der alte Mann. Sie kicherte: “Sowas kann ich mir bei jedem vorstellen.. aber nicht bei IHNEN… ich glaub wir ham nen schlechten Einfluss auf sie.” Theodor griff sich das Bier von der Theke und tunkte seinen Bart in den Schaum. “Na, wenn ich mich schon auf meine Wurzeln zurückbesinne, dann auch richtig.”, lachte er und wischt sich mit dem Handrücken über den Mund. Sie beobachtete ihn aus den Augenwinkeln und lachte: &#8222;Ihre Wurzeln?&#8220;</p>
<p>Theodor schmunzelte. “Ich war nicht immer der artige Knabe von nebenan.” lächelte er.  “Uiii.. jez wird es interessant.” grinste sie. “Aber das wollten Sie nicht wissen. Nachher bekommen Sie noch ein falsches Bild von mir.” lächelte er verlegen. Kim grinste. “Das hab ich von der ganzen Welt, also was wollen Sie noch dran ändern? Also mal raus mit de Sprache.&#8220;  Theodor legte den Kopf leicht in den Nacken und nahm einen größeren Schluck. “Nun ja..” murmelte er und zögerte etwas. “Ich habe mich immer gegen die Regeln meines Vaters aufgelehnt und bin öfters abgehauen.” Sie nickte: &#8222;Also diese rebellische Phase macht ja jeder durch, das ist doch nichts Schlimmes.&#8220;</p>
<p>Der alte Mann flüsterte: Ich konnte in 10 Sekunden ein Auto aufknacken und 2 weitere um es zu starten… aber stolz bin ich nicht drauf.” Die Lady riss staunend den Mund auf und lachte los. “Das schlimmste was ich je verbrochen habe.. war mein Schnapsrausch mit 13 und meine Heirat.&#8220;, Aber sagen Sie das nicht weiter.” Er presste die Lippen zusammen und starrte verstohlen in sein Bier. Kim  nickte heftig. &#8222;Ich schweige wie ein Grab.&#8220;, “Danke.” murmelte er und atmete etwas erleichtert aus. ”Wenn ich bedenke, wie lange das schon her ist.” seufzte er. “ Mhm.. mit unseren Jugendsünden müssen wir leben.”</p>
<p>“Und Autos knacken war ein reiner Zeitvertreib.. die haben wir gegen die Wand gefahren und sind vorher raus gesprungen.. wer den besten Stunt hingelegt hatte, hatte gewonnen.. Das Auto musste natürlich auch gut geschrotet werden.” murmelte er nachdenklich fast mit einer kleinen Sehnsucht. Ema mischte sich ein: “Autos knacken&#8230;und das als netten Zeitvertreib deklarieren? Da tun sich ja Abgründe auf Herr Lenz.” lachte sie. Kim hörte gespannt zu, lachte immer wieder kurz auf, wobei ihre Augen aufgeregt glänzten. “Ich habe eher gedacht, Sie warn derjenige, der den schlechten Schülern Nachhilfe gegeben hat.&#8220;</p>
<p>Theodor sah zu Ema und flüsterte: “Nicht soo laut.”, “Schon längst zu spät… das wird sich nun verbreiten wie ein Lauffeuer.” lachte sie. Der arme Mann ließ die Schultern hängen. “Ich wusste es, ich hätte mich nicht hinreißen lassen dürfen.” seufzte er.  “Also nun wirklich.. Herr Lenz.. nun machen Sie aus einer Mücke mal keinen Elefanten.. da ist ja nun nichts Schlimmes dran.” antwortete Ema. “Ach Herr Lenz.. ich versohl Ema den Hintern wenn Sie das rumerzählt.” grinste Kim. Theodor grunzte ein “Danke” in einem hilfesuchenden Tonfall rüber. Ema lehnte sich auf den Tresen und sah Theodor tief in die Augen. “Machen Sie sich keine Sorgen… ich glaube das interessiert hier kaum einen ob einer Autos knackt.. eher wer erwischt wird als nächstes.” lächelte sie ihn freundlich an.</p>
<p>“Ey.. ich bin zwar klein.. aber hab ne große Fresse.” kicherte Kim. Der alte Mann schluckte einen Teil aus dem Glas die Kehle hinunter. “Ist ja auch schon ewig her. Inzwischen weiß ich selbst nicht mal mehr wie ich ein Auto überhaupt ohne Knopfdruck zum laufen kriege.” schmunzelte er.  [“Na also..also machen Sie nicht immer so einen Wind um irgendwelche Nichtigkeiten.” lächelte sie ihn immer noch an. Er lachte über seinem Bierglas los. “Sie haben ja recht. Es ist schon komisch, dass mir das heute noch peinlich ist.”, “Alte Gewohnheiten sitzen manchmal wie Zecken an einem und man kann sie nicht loswerden&#8230;u nd wenn dann nur schwer.” sagte die Clubdame leise. “Das ist wie mit Exfreundinnen Herr Lenz.” meinte Kim. Theodor hustete leise vom Lachen. “Zecken..Exfreundinnen….gute Vergleiche..hehe.”</p>
<p>“Sagen Sie mal Herr Lenz&#8230; haben Sie eigentlich schon mal darüber nachgedacht sich eine neue Beziehung zu suchen? Oder wollen sie alleine bleiben?” fragte Ema. “Ja Herr Lenz.. Honey hätte sicher Interesse.” Da meldete sich Honey zu Wort. “Frag mal Ty was er davon hält.” zwinkerte sie Kim zu. Theodor verschluckte sich als gerade einen Schluck aus dem Glas nahm und seine Augen weiteten sich erschrocken. “Ach der hat doch eh nix zu melden.” winkte Kim ab. Ema sah Theodor an: “Hm? So eine Reaktion bei so einer Frage?” Honey meinte: Mhm naja aber ich glaube nicht das er das toll findet wenn ihm seine Schnitte geklaut wird.” lächelte sie zu Kim rüber.</p>
<p>Der alte Mann rieb sich den Nacken und fing an zu schwitzen. “Ähm nunja.. dafür ist es noch zu früh.. meine Frau starb doch erst vor kurzem.. ich kann doch nicht.. “ flüsterte er leise. “Hmm&#8230; wie lange ist es denn schon her?” fragte Kim. “Sie können alles.” sagte Ema ruhig, setzte sich auf den Tresen und schaut ihn lächelnd an. “Ihre Frau hätte das sicher auch gewollt&#8230;Trauer macht nur blind.. .blind für das Leben&#8230;also legen Sie sie endlich ab und erfreuen sie sich an dem was Sie noch haben.” Theodor antwortete zu Kim: “ Hm..fast drei Monate.”  Er sagte dann leise zu Ema: “Sie haben gut reden.” Er traute sich nicht den Kopf zu heben, als die nackte Schönheit sich vor ihm räkelte. “ Natürlich habe ich das&#8230; es ist leicht daher gesagt und viel anstrengender das umzusetzen was so leicht gesprochen ist aber dennoch sollte man es versuchen..um des Lebens willen.”</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club14.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-326" title="club14" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club14.jpg?w=500" alt="club14"   /></a></p>
<p>Theodor starrte auf den Holzboden und fixierte den letzten Schluck Bier im Glas. “Mit der Zeit werde ich sicher nach vorne sehen, aber mir ist es noch zu früh, mich neu zu binden.” seufzte er. “Wie lange ist es denn her das ihre Frau von uns ging?” fragte sie ruhig. “Fast drei Monate.” wiederholte er traurig.  “Hm das ist wirklich noch ein wenig früh&#8230;trauern Sie ruhig ab er vergessen Sie nicht das Leben auch wieder zu sehen.” Sie straff sich die Haare aus dem Gesicht und seufzte: “Es geht immer nach vorne.” “Ja, ich habe schon mehr als genug mir gesagt, dass ich nach vorne sehen muss. Sonst wäre ich nicht hier.” meinte der alte Mann. “Na überlegen Sie mal&#8230;sie haben nun schon solange gelebt&#8230;.und nun griesgramen Sie an in ihrem Alter rum..wollten Sie darauf hinaus als Sie noch jung waren?”</p>
<p>Mikan tanzte inzwischen an der Stange und hatte sich bereits von Top und BH getrennt. Sie löste ihre Rockschnalle in einer weiteren Drehung und warf den provokant zum alten Mann runter. Der landete mitten auf Theodors Kopf und er zuckte zusammen. Verbissen schaute er nach unten und zog den Rock mit einer hastigen Bewegung vom Kopf. Ema wuschelte Theodor einmal durch die Haare und er blickt evorsichtig nach oben. “Sie sind wirklich schlimmer als jeder Psychiater.” seufzte er. Mikan zog ihre Shorts aus und warfsie zu Kim hinunter. “Ich weiß&#8230; ich hätte vielleicht auch mal was lernen sollen, aber na ja..ich kann auch hier meine Hilfe anbieten ohne dafür nen Schein zu haben&#8230; wenn es hilft mach ich es gerne.” lachte sie und stupste ihm an die Nase.</p>
<p>Kim fing die Shorts und schaute Mikan leicht verdutzt an. Sie grinste dann fies und warf sie zu Theodor rüber. Die Damengruppe grinste breit. Theodor wich etwas zurück als er die Berührung auf der Nasespitze fühlte und in der nächsten Sekunde landeten die Shorts auch auf seinem Bierglas. Ema fing lauthals an zu lachen und Kim grinste unschuldig. “Upsi.. sorry&#8220;. Mikan zog in einer Drehung um die Stange, die Geldscheine wickelte sie zu einem Bündel zusammen und klemmt sie in ein Kettenglied am Tail.  Theodor saß nur noch steif da und brummte: “Mein Bier braucht aber keine Deko.” Er zog mit Daumen und Zeigefinger die Shorts in die Höhe. Ema rollte sich vor Lachen auf dem Tresen.  Der alte Mann warf die Shorts zu Ema rüber. “Ich komm mir hier wirklich vor wie in einem Damenwäscheladen…”, meinte er kopfschüttelnd. Sie sah sich die Shorts an. Das sind aber nicht meine.” sagte sie und warf sie hinter sich mit Tränen vor Lachen in den Augen.</p>
<p>Mikan zog langsam ihren Slip provokant hinunter, zielte dann und warf ihn gekonnt zu Theodor. Lady Kim lachte sich schon schlapp und Mikan legte sich dann vor ihr auf den Tresen. Theodor reagierte instinktiv und schnappte sich mit der linken Hand den Slip. Er hilt ihn auf dem Zeigefinger vor Emas Nase. “ Ist auch nicht meiner.” meinte sie. Mikan schaute zu Theodor und zwinkerte ihm zu. Er packte den Slip demonstrativ vor Ema hin und meinte lapidar: “Aber auch nicht meiner.”, “Ach wirf ihn einfach irgend wohin&#8230; der Besitzer wird sich schon melden.” feigste sie.</p>
<p>“ Mein Bier ist würzig genug, das braucht nicht noch zusätzliches Aroma.” brummte Theodor mit einem hilflosen Schmunzeln. Ema verzog bei der Vorstellung das Gesicht.  Mikan wedelte mit ihrem Tail umher und fragte Kim: &#8222;Wie geht dir?&#8220; Kim grinste sie an. &#8222;Mir gehts angezogen und dir? Erm.. mein gut.. sorry.&#8220; hustete sie belustigt. Ema kletterte derweil vom Tresen herunter und setzte sich neben Theodor.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-327" title="club15" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club15.jpg?w=500" alt="club15"   /></a></p>
<p>Theodor blickte in sein Glas, schluckte den Rest aus und stellt es ab. &#8222;Ach wissen Sie&#8230;.alles geht weiter&#8230;irgendwann finde ich auch mal den Mann der mich haben will&#8230;wirklich haben will&#8230;nicht nur für eine Nacht.&#8220;, säuselte sie und schnappte sich einen kleinen Feigling. Der alte musterte Ema aus dem Augenwinkel. &#8222;Ich wünsch Ihnen jedenfalls viel Glück bei Ihrer Suche.&#8220; murmelte er.  &#8222;Mal sehen&#8230;keine Ahnung&#8230;..aber wenn man sich das hier so ansieht sind die meisten Männer schon in fester Hand&#8230;ichbdenke die meisten suchen vor allem nur eins..ne schnelle Nummer.</p>
<p>Kim meinte: &#8222;Ja stimmt.. keine freien Männer da.&#8220; Mikan hüpfte vom Tresen und gesellte sich zu Ema und Theodor.  Er schmunzelte: &#8220; Nunja, ich kann das nicht beurteilen. Ich habe mir aber auch noch nicht Gedanken darüber gemacht.&#8220;, &#8222;Ach ich hab schon so einiges hier erlebt was die männliche Seite angeht&#8230;vielleicht steig ich auch einfach auf Frauen um&#8230;.oder bleib Einzelgängerin.&#8220; sagte Ema. Mikan fragte Theodor, ob er mit ihr tanzen wolle. Kim lachte und Theodor fühlte sich in seiner Haut gar nicht wohl. &#8222;Ähm&#8230;ein anderes Mal vielleicht.. Mein Rücken tut heute zu sehr weh.&#8220; murmelte er und hielt sich die Hand wehleidig an den Rücken.  &#8222;Nein gehen Sie ruhig&#8230;das Thema ist gerade eh nicht so wichtig&#8230;ich werd mich eben anziehen.&#8220; erwiderte Ema resigniert und stand auf. Mikan  seufzte, hüpfe vom Tresen und ging alleine tanzen. Dann sah sie Daufo und zerrte ihn au die Tanzfläche. Ema sammelte derweil ihre Sachen zusammen.</p>
<p>Theodor nahm sein Portomonaie und murmelte: &#8222;Bier war 3$ oder?&#8220;, &#8222;Ja..macht dann 6&#8243; lächelte sie. Der alte Mann zog einen Zehner heraus und schob ihn über den Tresen. &#8222;Stimmt so.&#8220;, &#8222;Vielen dank.&#8220;, sagte sie, lehnt esich über den Tresen und versucht ihn auf die Wange zu küssen. Theodor zuckte verlegen zurück, ließ sich dann aber doch zögerlich ein Küsschen auf die Wange geben. Sie berührte ihn kurz mit den Lippen und rutschte wieder zurück hinter die Bar. Er rieb sich einmal verlegen die Wange und lächelte verkrampft. &#8222;Ich werde jetzt nach Hause gehen. Es war ein schöner Abend. Danke.&#8220; murmelte er. &#8222;Kommen Sie bitte gut nach Hause und passen Sie auf sich auf.&#8220; Theodor erhob sich etwas steif. Um ihn herum wuselte Mikan, die ihre Sachen aufsammelte.</p>
<p>Er drehte sich schnell um und wich ihr aus. &#8222;Einen schönen Abend.&#8220; brachte er noch heraus, als er fast über den Sitz stolperte und hilflos nach dem Hut angelte. Mikan gab ihm einen Schmatzer auf die Wange. &#8222;Auf wiedersehen Mister.&#8220;, &#8222;Auf&#8230;auf..wiedersehen.&#8220;, stotterte er mit einem Blick auf den Vorbau. Er setze schnell den Hut auf und stapfte unsicher Richtung Tür. Ema grinste nur stumm. Theodor nickte noch zu Kim: &#8222;Einen sch..schönen Abend auch Ihnen.&#8220; stammelte er und machte sich fix aus dem Staub.</p>
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		<title>Ein Bierchen in Ehren&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 18:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[An einem schönen kühlen Nachmittag trieb es  Theodor hinaus. Er wollte ein kleines Päckchen bei Adelle abliefern. Leider traf er die Lady nicht an und auf dem Rückweg zog es den alten Mann in den neuen Club. Die Pokerrunde war wieder versammelt und man lud ihn ein mitzuspielen. Aber er wollte lieber zuschauen. Irgendwann wurde [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=311&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einem schönen kühlen Nachmittag trieb es  Theodor hinaus. Er wollte ein kleines Päckchen bei Adelle abliefern. Leider traf er die Lady nicht an und auf dem Rückweg zog es den alten Mann in den neuen Club. Die Pokerrunde war wieder versammelt und man lud ihn ein mitzuspielen. Aber er wollte lieber zuschauen. Irgendwann wurde er dem überdrüssig und er setzte sich an die Bar. Ein helles Bier bestellte er sich und schlürfte den Schaum vom Glas. Der Barmann musterte Theodor, als er die Theke putzte. &#8222;Und? Neu in der Stadt? Habe Sie noch nie gesehen..oder doch?&#8220; Ich bin hier seit ca. einem halben Monat ..oder doch etwas länger?&#8220; überlegte Theodor. &#8222;Und wo wohnen Sie?&#8220;, fragte er.</p>
<p>Der alte Mann nahm einen Schluck. &#8222;Ich wohne in dem alten Haus in der Boston Road, das abgebrannt war.&#8220; seufzte er. Der Mann hinter der Bar nickte: &#8222;Ja das kenne ich&#8230;nunja freut mich, dass Sie dann den Weg in meine Bar gefunden haben. Ich habe ja das Land des alten AD Clubs aufgekauft.&#8220;  Theodor rülpste leicht: &#8222;Ja, gemütlich hier.&#8220; Sein Gesprächspartner nickte. &#8222;Freut mich das es ihnen gefällt. Hier nen Strohrum&#8230; Geschenk des Hauses.&#8220; lächelte er und schob ihm das Glas hin. &#8222;Oh danke.  Nachher liege ich hier unter der Theke.&#8220; schmunzelte der alte Mann.</p>
<p>Der Barmann lachte und putzte nebenbei einen Bierkrug. Dann wird Mel Sie schon mit seinem Taxiservice nach Hause fahren.&#8220; Theodor nippte an seinem Bier und verschluckte sich fast vor Lachen. &#8222;Ja, weit hat er es ja nicht.&#8220; Er schwieg eine Weile und wischt sich mit einem nachdenklichen Blick den Schaum vom Bart. Der Barmann schaute ihn wieder an während er die Gläser putzte. &#8222;Na was bedrückt Sie hm?&#8220;, &#8222;Hm.. so einiges bedrückt einen alten Mann.&#8220; murmelte Theodor.</p>
<p>Tyrese lächelte ihn an. &#8222;Na dann erzählen Sie mal , ich hab Zeit.&#8220; grinste er. Der alte Mann runzelte die Stirn. &#8222;Na, das hören Sie sicher jeden Tag, die Probleme der Leute. Das will ich Ihnen wahrlich nicht antun.&#8220; Tyrese musterte ihn lächelnd: &#8222;Dafür bin ich Barmann, also sprechen Sie sich aus.&#8220; Theodor schlürfte genüsslich an seinem Bier. &#8222;Tja..wo fängt man an&#8230;ich komme aus einer kleinen Stadt weiter im Süden, die existiert nicht mehr..da ist jetzt nur noch ein großer Krater.&#8220; seufzte er.</p>
<p>&#8222;Krater? Was ist geschehen?&#8220; fragte der Barmann. &#8222;Ja, leider. Es war ein Anschlag. Das wie und warum ist bis heute nicht geklärt. Es war wohl eine Bombe der neusten Generation. Sehen Sie, mein Haus lag weiter entfernt in einer ruhigen Ecke, doch selbst das hatte etwas abbekommen und nur weil ich soweit außen wohnte, habe ich überlebt. Meine Frau leider nicht.&#8220; erzählte er kopfschüttelnd. Tyrese seufzte. &#8222;Tut mir sehr leid um Ihre Frau&#8230;&#8220; , &#8222;Ich würde gern wissen was geschehen war, doch die Behörden halten alle Unterlagen unter Verschluss.&#8220; murmelte Theodor und nahm einen größeren Schluck Bier.</p>
<p>Daufo setzte sich an die Bar. Tyrese stellte ihm ein Bier hin und reichte dem älteren Herren ein Neues.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-324" title="club12" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club12.jpg?w=500" alt="club12"   /></a></p>
<p>&#8222;Hallöchen Herr Lenz.&#8220; begrüßte er ihn. Theodor stellte das leere Glas auf den Thresen. &#8222;Ah, Sir Daufo, schön Sie wiederzusehen.&#8220;, &#8222;Ja wie gehts Ihnen.&#8220; Theodor griff sich das volle Glas und schlürfte die Flüssigkeit gierig in sich hinein. &#8222;Mmh, ja mir gehts wieder ganz gut.&#8220; brummte der alte Mann.  &#8222;Naja..wie gesagt, ich mußte weg, mein Haus war nur eine Ruine noch und nun hat es mich in meine Geburtsstadt wieder verschlagen.&#8220;</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club13.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-325" title="club13" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club13.jpg?w=500" alt="club13"   /></a></p>
<p>&#8222;Hier? Sie sind hier geboren? Ich meine Sie sehen nicht aus wie ein typischer Bürger der Bronxx. Daufo trank gemächlich sein Bier, als der alte Mann seine Geschichte weitererzählte. &#8222;Ja, ich bin hier geboren und aufgewachsen. Aber ich habe über die Hälfte meines Lebens auf dem Land verbracht, das prägt.&#8220; lachte er. Der Barmann nickte: &#8222;Und nun zurück zu den wurzeln&#8230; allein? Oder eine neue Frau?&#8220; Theodor zuckte mit den Schultern. &#8222;Leider allein, es sind erst drei Monate her seit dem Unglück. Aber ob es wirklich gut war hier zurückzukehren, ich weiß es nicht. Was mir in dieser kurzen Zeit schon alles passiert ist. Ein Wunder, dass ich noch lebe.&#8220; murmelte er missmutig.</p>
<p>Hinter ihm tippelte ein Mann heftiger auf sein Handy und fing an zu fluchen als er aus dem Club stürmte. Theodor sah ihm fragend hinterher und wandte sich dann wieder Tyrese zu. &#8222;Das sie noch leben? Was denn passiert wenn ich fragen darf?&#8220; Der alte Mann hielt sein Glas vor sich in der Schwebe. &#8220; Tja, ich wurde von seltsamen Kreaturen angegriffen als ich bei der Kirche war und als meine letzten Erinnerungsstücke beim Hausbrand verbrannten, landete ich wegen einem Herzinfarkt im Krankenhaus.&#8220; lachte er leise.</p>
<p>Tyr seufzte: &#8222;Nunja&#8230;das ist die Bronxx.&#8220; lachte er und entschuldigte sich kurz, um ein paar Plakate aufzuhängen für die Eröffnung. &#8220; Wie mir die Ärztin erzählte, wäre ich auf dem Op-Tisch fast gestorben. Zum Glück hatte sie einen kräftigen Schlag und hat meine alte Pumpe wieder auf Vordermann gebracht.&#8220; brummte Theodor noch kurz.</p>
<p>&#8222;So die Plakate hängen. Noch ein Bier?&#8220; fragte Tyr als er zurückkehrte. Theodor staunte nicht schlecht. &#8222;Das ging aber schnell.  Ja noch ein Bier bitte. Meine Leber wirds mir danken.&#8220; grinste er. Tyr lachte: &#8222;Gern.&#8220; und zapfte ein neues Bier. Theodor nahm es dankend an und schlürfte genüßlich. Eine neue Pokerrunde wurde eröffnet und Tyr eilte mit den Chips zum Tisch. Sonntag sollte großer Pokerabend sein und die Spieler wollten sich schon etwas warm machen für den großen Tag.</p>
<p>Adelle stand plötzlich hinter ihm und rief:  &#8222;Buh!&#8220; Der alte Mann erschrak sich und hustete als das Bier den falschen Weg genommen hatte. &#8222;Hallo Theodor &#8230; hey Daufo &#8230;&#8230; oh tut mir leid Theodor .. das ähm .. war nicht meine Absicht.&#8220; Lady Kim sass im Hintergrund und kicherte. Theodor drehte sich um. &#8222;Guten Abend.&#8220; und erkannte Lady Ady.  Sie schmunzelte: &#8222;Ja ich .. guten Abend .. wie gehts Ihnen Theodor? Sind Sie wieder ganz wohlauf?&#8220; , &#8222;Ja, mir geht es schon viel viel besser&#8230;Ady.&#8220; lächelte er. &#8222;Und wie geht es Ihnen?&#8220; fragte er neugierig und stellte sein Bier auf die Theke.</p>
<p>Adelle lächelte, zog die Schultern etwas hoch und zwinkerte ihm dann zu: &#8222;Ich kann mich nicht beklagen danke der Nachfrage.&#8220; Die Pokerrunde rief rüber zu den an der Bar Sitzenden ob sie mitspielen wollten. Es wurde etwas über Strip Poker gewitzelt. &#8222;Ähm..ich passe.&#8220; brummte er zu der Runde. Ady kicherte. Der Barmann seufzte: &#8222;Pokerverrückte.&#8220; und reichte Ady einen Schokikeks. Sie lachte: &#8222;Danke Ty .. seh ich so ausgehungert aus? Die Lady verputzte langsam und genüsslich den Keks. Er grinste: &#8222;Ne aber das schaut so süß aus.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wollen Sie sich nicht kurz hersetzen? Ich lade Sie auch gern ein. Was hätten Sie denn gern?&#8220; lächelte Theodor breit zu Ady. &#8222;Hmmm .. was zum tunken  .. nen Kaffee oder ne heisse Schokolade bitte.&#8220; kicherte sie. &#8222;Also, Sie haben es gehört&#8230; was zum tunken..und es geht auf meine Rechnung.&#8220; schmunzelte er zu Ty. Der Barmann reichte Ady eine heiße Schokolade. &#8222;Hier Kleines&#8220; lächelte er. Adelle tunkte den Keks in den Kakao und biss genüsslich ab. &#8222;Mmmmmmm lecker.&#8220;</p>
<p>Theodor drehte sich zu Ady. &#8222;Eigentlich war ich schon auf der Suche nach Ihnen.&#8220; murmelte er und griff nach der kleinen Tasche, die er unter dem Sitz abgestellt hatte. &#8222;Und Theodor &#8230; was machen Sie nun in der Stadt? &#8230; Oh auf der Suche nach mir?&#8220; sie schaute ihn fragend an. &#8222;Ist es was wichtiges?&#8220; Theodor lächelte, öffnete die Tasche und kramte das Geschenk hervor. &#8222;Ja ich habe etwas für Sie.&#8220; &#8222;Oh &#8230; für mich?&#8220; Sie errötete und legte die Ohren leicht nach hinten, wackelt mit dem linken. Er pakcte es kurz auf seinen Schoß. &#8222;Ja für Sie. Ich habe Ihnen doch etwas versprochen.&#8220; flüsterte er und reichte ihr das Geschenk.</p>
<p>Ty schaute auf das kleine Päckchen. &#8222;Na Ady nu zeig mal was drin ist.&#8220;, grinste er. Adelle schaute gerührt auf das Geschenk, dass Theodor ihr reichte, betrachtete es und hatte fast Tränen in den Augen: &#8222;Oh &#8230; da hab .. ich ja garnicht &#8230; mehr dran gedacht.&#8220; Cold schielte vom Pokertisch argwöhnisch zu dem alten Mann rüber. Theodor lächelte zufrieden und nippte an seinem Bierchen, als Lady Ady das Geschenk auspackte. Es war eine kleine Schneekugel-Spieluhr, die er gebaut hatte. Er hatte es ihr versprochen bevor er ins Krankenhaus eingeliefert worden war.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/spieluhr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-369" title="spieluhr" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/spieluhr.jpg?w=500" alt="spieluhr"   /></a></p>
<p>Als sie die Nachricht dazu las, starrte sie auf den Briefbogen und wischte sich verstohlen die Träne aus dem Augenwinkel. Der alte Mann musterte sie neugierig und traute sich fast nicht zu atmen als sie die Schachtel öffnete. &#8222;Oh&#8220; sagte sie leise und freute sich sehr über die Spieluhr. &#8222;Vielen dank mein lieber Theodor.&#8220; Er fixierte mit seinem Blick die Spieluhr und lächelt gerührt. Ady hörte die Melodie und packte sie dann wieder ein. Sie ging zu ihm und umarmte ihn einfach. Ty seufzte: &#8222;Oh man&#8230;&#8220; und schaute zu der Gruppe an der Bar. &#8222;Wollt ihr nochwas trinken hm?&#8220; Ady sah zu Theodor. &#8222;Ich danke Ihnen wirklich sehr .. sie ist wunderschön.&#8220; Der alte Mann nickte: &#8222;Bitte schön. Es war meine Freude, sie zu bauen..&#8220;, dann drehte er sich zu Ty: &#8222;Ja, ich gönn mir noch ein Bierchen.&#8220; und meinte zu Ady: &#8222;Möchten Sie noch eine heiße Schokolade?&#8220;</p>
<p>Adelle schaute verstohlen zu Boden sich erneut eine Träne wegwischend, blickte dann auf und versuchte normal zu wirken: &#8222;Nein .. im Moment nicht mein lieber, vielen Dank.&#8220; Der Barmann schob Theodor über die Barfläche ein neues Bier zu. Der alte Mann lächelte Ady offen an. &#8222;Na gut. Aber ich lad Sie gern wieder ein.&#8220;, &#8222;Ich weiss Theodor .. ich danke Ihnen &#8230; was haben Sie jetzt vor .. wie steht es &#8230; mit Ihrer kleinen Idee?&#8220; Sie schaute ihn neugierig an.</p>
<p>Theodor rieb sich den Nacken. &#8220; Tja, irgendwie weiß ich das immer noch nicht so recht, was ich tun werde. Es gibt da ein gewisses Angebot ..nun.. aber, ob das etwas für mich ist.&#8220; räusperte er sich. &#8222;Oh aber &#8230; also wenn Sie drüber sprechen möchten .. kommen Sie doch heute abend auf einen Tee vorbei &#8230; oder morgen wie Sie möchten .. ich würde mich sehr freuen.&#8220; Theodor nickte: &#8222;Ich komme gerne vorbei. Die Einladung nehme ich sehr gerne an.&#8220; Lächelnd verabschiedete sie sich und ging zur Pokerrunde.</p>
<p>Lady Kim stubste Theodor auf die Schulter und er fuhr erschrocken in sich zusammen. Cold meinte zu ihr. &#8222;Pass auf Kim. Sonst gibts Herzversagen.&#8220; Sie seufzte leise und schaute grummelnd zu Cold.  &#8222;WAS HAST DU GESAGT?&#8220;, &#8220; Nochmal langsam für dich &#8211; Herzversagen.&#8220; grinste er. Theodor war ganz auf die Lady fixiert und bekam es gar nicht mit.  Kim kniff die Augen wütend zusammen: &#8222;Boah.. sowas anstandsloses und respektloses wie dich..  gehört in den Tierkadaverwiederverwertungseimer für alte Hauskatzen.&#8220; Sie schaute zu Theodor. &#8222;Nehmen sie den nicht ernst, Herr Lenz, das ist die Dummheit, die aus ihm spricht.&#8220; Adelle fixierte Cold mit einem bissigen Blick und ignorierte ihn dann.</p>
<p>Cold ging wortlos aus der Bar und Ty rief ihm hinterher. &#8222;Cold. Wasn los alter?&#8220; Theodor schaute Kim erstaunt an.  &#8222;Sie sind aber wortgewandt.&#8220; entfuhr es ihm. &#8222;Stimmt eigentlich.  Das sowas aus deinem Mund kommt Kim.&#8220; kam als Kommentar von Darris. Kim lächelte: &#8220; Hm.. sowas gewöhnt man sich schnell an, wenn man sich alleine durchboxen muss als Frau, tja.. da versagt die beste Erziehung.. tut mir leid, ich wollte nicht so austicken.&#8220; Sie warf einen Blick zu Darris. &#8222;Nicht gewohnt?&#8220; Theodor schmunzelte. &#8222;Möchten Sie was trinken? Ich habe heute meinen spendablen Tag.&#8220;</p>
<p>Darris meinte: &#8222;Das du höflich bist&#8230;.und mal wie ein intelligenter Mensch klingst.&#8220; Sie musterte ihn kurz und nickte zu Theodor.  &#8222;Na das nehm ich gerne an, Herr Lenz.&#8220; lächelte sie und schaute wieder zu Darris. &#8222;Wundert mich, dass jemand wie du überhaupt das wort Intelligenz aussprechen kann, dachte eigentlich dafür braucht man mind. 2mal so viel IQ wie ein Stein&#8230; tja..&#8220; murmelte sie fauchend.</p>
<p>Cold setzte sich inzwischen wieder an die Bar und Ty schob ihm einen Drink vor die Nase.&#8220;Willst eine Bescheinigung wie hoch mein IQ ist? Dann fallen dir die Augen aus.&#8220; entgegnete Darris. &#8222;Tja.. denIiQ kann man sich antrainieren.. was aber wirklich wichtig ist, das ist der EQ mein Freundchen, und ja ich glaub, dass kennste nich mal, also fang bitte nicht an dich mit mir messen zu wollen wenn die waffe Intellekt heißt, denn in dem Bereich bist du anscheinend unbewaffnet.&#8220; gab sie barsch zurück. Der alte Mann fragte leise, was sie trinken wolle und sie entschied sich für ein Bier.</p>
<p>Cold Freschi schaute Ady leicht beschämt an und drehte seinen Kopf weg als sich ihre Blicke trafen. Sie blitzte Cold kurz an, schaute beleidigt wieder fort und tanzte weiter. Darris meinte die Runde geht auf die Bar und Ty musterte ihn. &#8222;Die Runde geht auf die Bar???? Alter du arbeitest seit 4 stunden hier und giebst ne Runde aus? Na da hoff ich das du Geld dabei hast.&#8220;, &#8222;Ach Chef&#8230;.nu reg dich nit auf.&#8220; seufzte Darris. &#8222;JO aber dann sprech sowas mit mir ab alter. grummelte Ty und setzte sich. Theodor meinte leise zu Darris, alles was die Lady noch trinken würde, ginge auf seine Rechnung.</p>
<p>Zwischen den jungen Leuten ging es noch ein wenig bissig hin und her und wurde unterbrochen, als eine neue Pokerrunde angesagt war. Cold sah zu dem alten Mann rüber. &#8222;Hast du ein Glück, dass es für dich noch Rente gibt&#8230;wir können später keinen mehr auf dicken Macker machen.&#8220; Theodor lachte: &#8222;Rente..Davon kann doch kein Mensch heute mehr leben. Harte Arbeit macht ein fettes Bankkonto und ein gutes Händchen für Geschäfte.&#8220;</p>
<p>Cold schaute Ady leicht bedrückt an: &#8222;Ady? Hast du 3 min für mich?&#8220; Sie nickte und sprang vom Thresen. Er stand auf und ging mit ihr hinaus. Kaum hatten sie die Bar verlassen, gifteten sich Kim, Darris, Mel und Ty mit kleinen bissigen Kommentaren von Neuem an. Theodor schüttelte verständnislos den Kopf. Kim wollte ihn überreden beim Poker mitzumachen, doch er brummte nur: &#8222;Nein, ich bin kein Spieler. Tut mir leid.&#8220;,<br />
&#8222;Wir spielen doch nur zum Spaß, nicht um Geld&#8230;. und in dieser Hinsicht.. ich denke das ganze Leben ist ein einziges Glücksspiel.&#8220; lächelte sie ihm aufmunternd zu. Schmunzelnd erwiderte er: &#8220; Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich bleibe lieber an der Bar sitzen. Im Moment ist mir nicht nach einem Spiel.&#8220; Sie nickte:  &#8222;Nahja. Sie haben wohl recht.&#8220;</p>
<p>Theodor räusperte sich kurz und erzählte ihr von seiner neuen Wohnung, dem kleinen Wagen und dass er wieder angefangen hatte Spieluhren zu bauen. &#8222;Spieluhren? Ist das eine neue Technologie? Was können die Uhren denn?&#8220; fragte sie neugierig. Theodor grinste. &#8222;Es sind kleine Spieldosen, die man noch mit der Hand aufzieht und Musik abspielen. Mein Urgroßvater hat schon diese antiken Sachen gebaut.&#8220;, &#8222;Oh.. mit der Hand? Das hört sich in der Tat antik an.&#8220; Der alte Mann lachte. &#8222;Ja, das ist wahr. Aber es gibt immer noch Liebhaber. Aber ansonsten  bin ich immer noch am Überlegen ob ich eins von den Angeboten annehme, die man mir offeriert hat.&#8220; sagte er nachdenklich. Lady Kim nickte: &#8222;Und was passiert dann wenn man das aufzieht? &#8220; fragte sie neugierig.</p>
<p>Adelle und Cold kehrten in die Bar zurück. Die Lady schaute zu Cold und deutete auffordernd auf  Theodor. Cold schaute zu dem älteren Herrn und fragte: &#8222;Kann ich euch kurz stören?&#8220; Theodor erklärte zu Kim: &#8222;Sie spielen eine kleine Melodie. Leider kann ich Ihnen das nicht persönlich demonstrieren. Meine alten Werke wurden zerstört und mein neuestes habe ich verschenkt.&#8220; und sah dann auf zu Cold. &#8222;Ja, bitte?&#8220; Adelle beobachtete Cold grinsend. &#8222;Der Höflichkeit wegen, möchte ich mich doch ganz gerne bei Ihnen vorstellen und mich zugleich für meine doch recht pampige Art vorhin entschuldigen.&#8220; lächelte Cold. &#8222;Mein Name ist Cold.&#8220;</p>
<p>Adelle kicherte und Kims prüfende Miene verwandelte sich in ein Lächeln. Ty war perplex.. Der junge Mann, der sich Theodor gerade vorgestellt hatte, schaute leicht verlegen zu Ady und sah dann wieder zu dem alten Herrn. &#8222;Oh angenehm. Mein Name ist Theodor Lenz, aber alle können mich ruhig beim Vornamen nennen und machen Sie sich mal keinen Kopf..ich bin rauen Ton in dieser Stadt schon gewöhnt. Aber ich nehme Ihre Entschuldigung gern an.&#8220; erwiderte Theodor. Cold lächelte. &#8222;Den Ton bin ich auch gewöhnt, nur kommt er meist nicht aus meinem Munde. Freue mich Sie kennenzulernen Theodor. Dann möchte ich eure Konversation nicht weiter stören.&#8220;</p>
<p>Ty lachte zu Ady: &#8222;Wie hast&#8217;n das hinbekommen?&#8220;, &#8222;Was- dass er sich entschuldigt?&#8220; flüsterte sie zurück.  Theodor schaute grinsed dem Neko hinterher und kramte dann in seiner Innentasche der Jacke. Ein Zettel kam zum Vorschein&#8220;Schauen Sie hier, das ist eine Skizze der letzten Spieluhr. Eine Schneekugel, die Musik spielt.&#8220; flüsterte er, als er etwas verträumt auf das verwaschene Papier blickte.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/spieluhrskizze.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-370" title="spieluhrskizze" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/spieluhrskizze.jpg?w=500" alt="spieluhrskizze"   /></a></p>
<p>Lady Kim schaute neugierig auf den Zettel und setzte die Skizze im Kopf zusammen so dass sie die Schneekugel fast bildlich vor sich hatte und fragte dann verdutzt: &#8222;Wo sind denn da die Kabel?&#8220; Theodor lachte. &#8222;Das ist zum Aufziehen..ein Schlüssel spannt eine Feder und bringt den Mechanismus in Gang. Ohne Kabel.&#8220;, &#8222;Oh, das geht ohne Strom und Batterien? Fast nicht vorzustellen.&#8220; murmelte sie.  &#8222;Und sowas können Sie baun? Ist ja echt&#8230; aufregend. Theodor nickte schmunzelnd und steckte den Zettel wieder fort.</p>
<p>Ihr Handy klingelte plötzlich. Sie las die Nachricht, seufzte dann leicht und schrieb kurz zurück. &#8222;Hmm.. tut mir leid Herr lenz.. ich muss mal weg.&#8220;, &#8220; Oh..in Ordnung.&#8220; sagte er etwas traurig. Langsam glitt sie vom Hocker. &#8222;Vielen dank für das Gespräch.. war wie immer erfrischend.&#8220; fügte sie mit einem Lächeln hinzu. Theodor drehte den Kopf zur Seite.&#8220;Auf wiedersehen. Ja es war schön.&#8220; lächelte er zurück.  &#8222;Und.. tun Sie mir einen Gefallen?&#8220;, &#8222;Hm, gern. Wenn ich ihn erfüllen kann.&#8220; meinte er mit fragendem Blick. Sie lächelte ihn sanft an: &#8222;Bleiben Sie so wie Sie sind.&#8220; Er lachte. &#8222;Das wird bestimmt nicht schwer sein. Ich alter Griesgram.&#8220; Sie drehte sich dann um, säuselte &#8222;ciao&#8220; und ging Richtung Ausgang. Nachdem er sein Bier geleert hatte, machte er sich selbst auf den Weg.</p>
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		<title>Start in die Normalität zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 13:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam hatte Theodor genug davon inmitten der kahlen Wände des Krankenhauses zu versauern und schlich sich mit Mantel und Hut nach draußen. Sein Weg führte ihn am After Dark Club vorbei und die Neugier trieb ihn hinein. Der Club war verraucht und das Publikum entsprechend jung. Zögerlich trat er ein und setzte einen gekünstelt lässigen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=347&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam hatte Theodor genug davon inmitten der kahlen Wände des Krankenhauses zu versauern und schlich sich mit Mantel und Hut nach draußen. Sein Weg führte ihn am After Dark Club vorbei und die Neugier trieb ihn hinein. Der Club war verraucht und das Publikum entsprechend jung. Zögerlich trat er ein und setzte einen gekünstelt lässigen Blick auf. Er hörte kurz von einer Dame, dass sie von einem Fremden überfallen worden war und eine Rose als Andenken behalten hatte.</p>
<p>Theodor wünschte allen einen guten Abend und sein Blick erhellte sich als er die tanzende Schönheit vor sich erblickte. „Ist da noch ein Platz frei?“ fragte er als er die volle Couch sah. Die Sitzgemeinschaft nickte und eine Lady murmelte leise: „Hoffentlich hat er Herzpillen dabei .. will ihn nicht raus tragen müssen.“ Theodor setzte sich langsam und musterte die Runde. Eine Dame fragte ihn: „Haben Sie Ihren Krankenhausaufenthalt gut überstanden, werter Herr?“ Der alte Mann nickte verhalten und antwortete leise. &#8222;Ja mir geht es gut.“</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/darkclub11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-312" title="darkclub11" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/darkclub11.jpg?w=500" alt="darkclub11"   /></a></p>
<p>Dass er aus dem Krankenhaus abgehauen war, wollte er wahrlich nicht in der Öffentlichkeit herumposaunen. „Hm wenn ich das meinem Vater erzähle, der kennt Sie ja noch von früher.“, lachte sie. „Das es mir gut geht? Ja, das könnt Ihr ihm gern erzählen.“, erwiderte er. Die junge Lady nickte. „Wenn ich meinen Erzeuger mal wiedersehe&#8230;aber na ja&#8230;.schauen wir mal.“ Theodor sah sie ratlos an. „ Ihr habt schon länger keinen Kontakt zum ihm?“ fragte er. Sie schüttelte mit dem Kopf. „Nein&#8230;seit dem Vorfall mit meiner Mutter nicht mehr.“ Es kamen einige neue Gäste und das Gespräch verlief sich im Sande.</p>
<p>Theodor bestellte sich ein paar Longdrings, deren Inhalt er vom Namen her nicht eindeutig identifizieren konnte, aber Alkohol war enthalten, dass schmeckte man. Der alte Mann nippte an seinem Glas und lauschte den Gesprächen. Belanglose Themen wurden gewälzt. Irgendwie fühlte er sich hier wohl. Ein Nekopärchen schmuste in einer Ecke und immer wieder flüsterten sie sich etwas ins Ohr. Langsam schlief Theodor ein und schnarchte genüsslich vor sich hin. Nach einiger Zeit schreckte er hoch und die blonde Lady stakste zu ihm rüber. Sie setzte sich neben ihn und sah ihn an: „Na dann bist du nicht mehr so alleine&#8230;kann man ja nicht mit ansehen.“</p>
<p>Beherzt schmiss sie sich ihm in die Arme und grinste wie eine kleine Göre. Theodor schluckte den nächsten Drink herunter. Er hatte nicht gezählt, wieviel es waren, doch es waren etliche Gläser in seinem Magen gelandet. Die Umgebung verschwamm schon langsam vor seinen Augen. Lächelnd sah er die Dame an. „Allein sein, ist eine Angelegenheit, die man sich nur erwählt wenn man ihrer wirklich bedarf. Doch ich suche die Gesellschaft.&#8220;</p>
<p>„Ich wollte dich nicht umschmeißen&#8230; kriegste noch Luft?“ fragte die Dame besorgt. Theodor hustete leicht. &#8222;Nein, Mylady.. Ihr seid weich wie ein Daunenkissen.“, „Hm..sicher, dass Sie noch richtig fühlen? Ich habe Metall am Körper.“, lachte sie frech. „Ich passe mich Eurem Körper an&#8230;Ihr seid wahrlich angenehm.“ lallte er. „Schleimer.“ sagte sie dreist. „Haben Sie das damals gelernt für die Nutten auf der Strasse? Damit Sie weniger zahlen mussten?“, scherzte sie und lauschte dem Schlag seines Herzens.</p>
<p>“Ich meine es ehrlich.“ sagte Theodor ernst und hob seine Hand beschwörend. „Ich zahlte noch nie für eine Gefälligkeit.“ murmelte er und lief rot an. Die Dame raunte: &#8222;Schade, da denkt man dem kann man wenig ein bisschen Geld aus der Tasche ziehen.&#8220; Sie sah Theodor an. &#8222;Lass dich ja nicht veräppeln von mir.&#8220; lächelte sie und gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Theodor drückte die blonde Dame an sich und schmunzelte. &#8222;Du piekst.&#8220; meinte sie plötzlich. &#8222;Ach, ich pieke?&#8220; warf der alte Mann ein. &#8220; Gewöhn dich dran, Kleine.&#8220; brummte er und vergaß all seinen höflichen Umgang. &#8222;Ja deine Essensbremse piekt&#8220; murmelte sie. &#8222;Wieso soll ich mich daran gewöhnen alter Mann? Willst du öfter knuschen?&#8220; Er lächelte sie offen an. &#8222;Sicher..sicher&#8230;&#8220; lachte er unter seinem vermehrten Alkoholpegel. &#8222;Denk aber man ja nicht ich hätt &#8216;nen Ödipuskomplex.&#8220; flüsterte sie.</p>
<p>Seine Sitzpartnerin sang leise vor sich her: &#8222;Jetzt bist Du schon siebzehn. Ich war verrückt, ich liebte Dich. &#8230;&#8220;, &#8222;Isch bin die Höllsche.&#8220; murmelte der alte Mann seine Zunge nicht mehr recht unter Kontrolle haltend.  Die Dame sang etwas lauter: &#8222;Ich hoffe, Du wirst Dein Baby lieben. Ich hoffe, es wird ein Junge. Ein Junge, Dolly!&#8220;, &#8222;Oder ein Määääääädchschen &#8230;&#8220; lallte er voller Leidenschaft.  Sie surrte ihm weiter ins Ohr: &#8222;Liebe auf den ersten Blick, auf den letzten Blick, auf jeden Blick, Dolly.&#8220;</p>
<p>Jemand spendierte Theodor noch einen Jack Daniels und der alte Mann schluckte den Drink ohne mit der Wimper zu zucken in den Rachen.  Sein Kopf wiegte schon hin und her. Er hatte eindeutig zuviel getrunken. &#8222;Mhm..&#8220; murmelte er etwas unverständlich, zog das Portomonaie aus seiner Tasche und warf einige Scheine auf den Tisch.  Die Lady sah ihn fragend an: &#8222;Ihr wollt schon gehen?&#8220; Theodor gähnte herzhaft und nickte. &#8222;Gudde Nachd, &#8230;Kleine. &#8220; laberte er daher und steckte ihr noch etwas Kleingeld zu. Schwankend machte er sich auf den Weg zu seinem Bett im Krankenhaus. Ob ihn jemand so gesehen hatte? Er wußte es nicht. Es war ein Wunder, dass er noch den Weg zurückfand.</p>
<p>Mit heftigen Kopfschmerzen erwachte er am nächsten Tag und lag einfach nur breit in seinem Bett. Es mußte wohl ein Rückfall sein, mutmaßten einige. Theodor schwieg. Zu peinlich war ihm die ganze Angelegenheit. Er erinnerte sich nur schehmenhaft an eine blonde Dame, die er wohl mehr Aufmerksamkeit geschenkt hatte, als es für ihn üblich war. Selbst bei dem bloßen Gedanken daran, krampfte ihm der Magen zusammen. Was hatte er sich bloß dabei gedacht, schoß es ihm immer wieder durch den Kopf. Er hatte Glück und wohl auch eine gute Leber, dass er schneller wieder nüchtern war, als man vermuten würde. Endlich durfte er das Krankenhaus verlassen.</p>
<p>Eine Zeitung mußte her, war sein erster Gedanke. Zu lange hatte er auf die täglichen Nachrichten verzichtet. Sein Blick fiel auf einen Artikel, der sein Herz höher schlagen ließ: &#8222;Nun endlich sind die Arbeiten an dem über 100 Jahren alten Gebäude in der Boston Road abgeschlossen&#8230;Die Stadt hat keine Mühen und Kosten gescheut, um das alte Gebäude wieder her zurichten.&#8220; hieß es dort. Theodor faltete die Zeitung  unter seinem Arm zusammen und stapfte in die Richtung seines Heims, das abgebrannt war. Und da stand es wieder &#8211; in seiner vollen Schönheit, als wenn nie etwas geschehen wäre. Der alte Mann war außer sich vor Freude. Hier wollte er sich wieder sein Zuhause schaffen.</p>
<p>Zwei bis drei Tage vergingen und Theodor hatte sich mühseelig ein paar neue Habseeligkeiten angeschafft. Diesmal war er spendabler gewesen und sogar ein kleines Wägelchen hatte er sich zugelegt. Von außen ein Oldtimer, ein Nachbau des Fords aus dem Jahre 1923. Theodor liebte seine kleine neue Kutsche. Sie hatte es auch in sich -  neueste Filtersysteme, einen sparsamenMotor und ein Soundsystem, das die knatternden Geräusche nacharmte. Dieses Modell war sogar in der Lage zu fliegen, doch Theodor hatte keinen Flugschein und er ließ deshalb lieber die Finger davon.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/auto5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-317" title="auto5" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/auto5.jpg?w=500" alt="auto5"   /></a></p>
<p>Zufrieden mit sich und der Welt ging er des Abends wieder spazieren und wunderte sich über die Ansammlung Leute, die am Eingang des After Dark Clubs standen. Irgendwie hatte sich alles verändert, aber so richtig war ihm nicht klar, was dort geschehen war. Freudlich nahm er seinen Hut vom Kopf und grüßte die Gruppe. Er erkannte seinen Freund Victore wieder und tippte ihm etwas scherzhaft auf die Schulter. &#8222;Gibts hier Freibier oder was?&#8220; flüsterte er. &#8222;Nein gibt es nicht oder sehen Sie irgendwo was zum ausschenken?&#8220; erwiderte er ernst.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/clubleer3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-315" title="clubleer3" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/clubleer3.jpg?w=500" alt="clubleer3"   /></a></p>
<p>&#8222;Da müsst ihr ins Diners gehn. Da gibt es was zu trinken.&#8220; erklärte eine der Damen. Sie wandte sich an Victore. &#8222;Nicht so unfreundlich gegenüber nem alten Mann du Jüngling.&#8220; wies sie ihn zurecht.  Victore sah sie an und meinte: &#8222;Sei ruhig.&#8220;, &#8220; Ach, liebe Lady, ich bin das schon gewohnt, vor allem von dem hier.&#8220; bemerkte Theodor und blickte kurz Victore. Die Lady schubste ihn mit den Worten &#8222;Der ist nur frech&#8220; etwas zurück. Victore paßte das gar nicht und schüttelte den Kopf.  &#8222;Ey Finger weg jetzt.&#8220; murrte er. &#8222;Mehr Respekt vor dem alter Jungspund.&#8220; fuhr sie ihn an.</p>
<p>Victore erklärte, er habe dem alten Mann nur zu verstehen gegeben, hier gäbe es nichts zu trinken. Theodor versuchte schlichtend einzugreifen. &#8222;Na, ganz ruhig. Es war ja mehr eine spitz gemeinte Frage. Ich wollte nur wissen warum hier so ein Auflauf herrschte.&#8220;, &#8222;Schaulustige.&#8220; erklärte die Lady kurz. Nach einigem Hin und Her machte Victore schnaubend auf dem Absatz kehrt. Es war das letzte Mal, dass Theodor den jungen Mann gesehen hatte.</p>
<p>&#8222;Es tut mir leid für den Kleinen..er hat im Leben leider nur das Schlechte bekommen. Deswegen bin ich ihm nicht böse.&#8220; murmelte er. &#8222;Aber Respekt und Achtung soll man vor dem Alter haben.&#8220; meinte die Dame. &#8222;Nun ja, es gibt mildernde Umstände, die mich anders denken lassen. Er wird leider nicht so lange leben wie ich. So krank wie er ist.&#8220; flüsterte er leise. &#8222;Oh das tut mir leid.&#8220; entgegnete sie. &#8222;Nun, er ist zwar ein Optimist, hat aber auch seine schlechten Tage.&#8220; schmunzelte er und drehte sich verwundert um, als wieder jemand ein Paket an ihm vorbeitrug. &#8222;Wurde hier umgeräumt?&#8220; fragte er. &#8222;Nein ausgeräumt.&#8220; antwortete sie.</p>
<p>&#8222;Oh.&#8220; entfuhr es ihm.  Theodor war verdutzt.  Um ihn herum wuselten einige Leute hin und her. &#8222;Wo gehn wir jetzt hin?&#8220; hörte er von der Seite. Die Lady schüttelte fragend den Kopf. &#8222;Es war hier mit unser Zuhause. Die Miete wurde drastisch erhöht und die Geschäfte laufen schlecht.&#8220; erklärte sie betrübt.  &#8222;Oh, das hört sich nicht sehr gut an.&#8220; sagte Theodor traurig und senkte den Blick. Wieder war sie beschäftigt einige Leute zu delegieren und der alte Mann verabschiedete sich leise.  Hier störte er nur.</p>
<p>Er war gerade auf dem Weg Richtung Wohnung als er auf eine Gruppe Leute traf, die wohl frisch eine Auseinandersetzung hinter sich hatten. Etwas ratlos aber auch neugierig blieb er stehen und beobachtete das Geschehen.  Barsche Wörter fielen, die jenseits des guten Geschmacks waren. Theodor konnte nicht ganz verstehen um was es ging. Es waren jedenfalls zwei Parteien, die wegen irgendetwas stritten. Kopfschüttelnd machte er sich von dannen. Er wollte sich da nicht einmischen.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-316" title="streit4" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit4.jpg?w=500" alt="streit4"   /></a></p>
<p>Mit seinem kleinen Wagen machte er öfter eine kleine Spritztour und mußte seit dem Brand im Polizeipräsidium einen kleinen Umweg fahren. Diesmal war es Brandstiftung gewesen, laut der Erklärung des Polizeichefs. Theodor schüttelte besorgt den Kopf als er den Schutthaufen sah. Es hatte in der letzten Zeit zu viele Brände gegeben und der alte Mann zweifelte ernsthaft daran, dass einige davon Unfälle gewesen sein sollten.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/schuttundasche2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-313" title="schuttundasche2" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/schuttundasche2.jpg?w=500" alt="schuttundasche2"   /></a></p>
<p>In diesen Tagen hatte auch eine neue Bar geöffnet und Theodor mußte einfach mal vorbeifahren. Abends ein Bierchen zu trinken, empfand er als recht angenehm. Sein kleiner Stammtisch existierte ja nun nicht mehr. Es herrschte ein reger Publikumsverkehr vor dem Etablissement. Die Motorräder standen in Reih und Glied und der Westernstyle der Bar war unverkennbar.</p>
<p>Theodor wurde von einigen aus der Gruppe  freundlich begrüßt und der alte Mann gesellte sich zu ihnen. Ernsten Gesprächsstoff konnte er hier aber wohl nicht erwarten. Es gab einiges sinnloses Gemurmel und Theodor versuchte zu erahnen worum es wohl ging.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-318" title="club6" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club6.jpg?w=500" alt="club6"   /></a></p>
<p>Etwas Haariges schnüffelte plötzlich an seinem Bein und Theodor sah rätselnd nach unten. &#8222;Hundi.&#8220; murmelte er, doch das Wesen neben ihm war wesentlich größer als ein gewöhnlicher Hund. Als er so grübelnd das Wesen neben sich betrachtete, war er plötzlich mitten in einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann mit Schwert und einem Beamten der Polizei.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-321" title="streit9" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit9.jpg?w=500" alt="streit9"   /></a></p>
<p>Es war ein nicht so recht definierbares Gewusel. Theodor konnte es nicht recht erkennen. Er glaubte zu sehen, dass der fremde Mann mit dem Schwert recht widerstandsfähig war und mit aller Gewalt sich gegen den Beamten zu behaupten wußte. Wie das Ganze nun ausgegangen war, konnte der alte Mann im Nachhinein nicht mehr eindeutig sagen. Hatte der Beamte den wildgewordenen Mann festgenommen? Oder war er abgehauen?</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="streit10" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/streit10.jpg?w=500" alt="streit10"   /></a></p>
<p>Theodor hatte sich in die Bar zurückgezogen, um sich etwas umzusehen. Durch das Gemetzel draußen, war die Bar wie leergefegt. Es hatte tatsächlich etwas von einem Saloon und einer scheunenhafter Atmosphäre. Gemütlich war es auf jeden Fall.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-319" title="club7" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club7.jpg?w=500" alt="club7"   /></a></p>
<p>Pokern war hier sehr beliebt, doch für Theodor nicht so recht von Interesse. Es bedeutete  Geld auszugeben und er hatte kein gutes Händchen im Spiel. Die große Fläche mit den Stangen bot viel Freiraum für die Tanzmäuschen des Clubs.  &#8222;Saufen und die Show genießen&#8220; brummte Theodor schmunzelnd  in Gedanken als er die große Bühne beäugte.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-320" title="club8" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/club8.jpg?w=500" alt="club8"   /></a></p>
<p>Draußen legte sich die Aufregung langsam und Theodor verließ den Club. Der seltsame Hund kam wieder auf ihn zu und Theodor fütterte ihn mit ein paar Keksen.&#8220;Darf ich bitte mal durch?&#8220; raunte eine Stimme hinter ihm. Der alte Mann erschrak und wich schnell zur Seite. Der Hund knurrte und dachte nicht daran Platz zu machen. Da war das Unglück auch schon geschehen &#8211; Ice fuhr mit seinem Bike über den Schwanz des Hundes. Ein lautes Gejaul erklang und wich einem Knurren. &#8222;Oh tut mir leid.&#8220; murmelte Ice und warf ihm ein Stück Brot hin. Eine Lady hatte noch ein Stück Fleisch bei sich und der Hund machte sich von dannen.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/hundi11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-323" title="hundi11" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/hundi11.jpg?w=500" alt="hundi11"   /></a></p>
<p>Theodor knusperte noch an ein paar Keksen und schlich sich dann zu den Damen, die er schon kannte. &#8222;Meine Damen wie gehts Ihnen denn?&#8220; flüsterte er und fühlte sich in der Menge, die so betreten schwieg, nicht gerade wohl. Lady Kim sah zu dem alten Mann und gähnte leicht. &#8222;Danke.. gut wie immer.&#8220; grinste sie. &#8220; Und Ihnen? Hab Sie ja schon lange nicht mehr gesehn.&#8220;, &#8222;Ja, mir geht es wieder gut. Ich habe wieder meine Wohnung und sogar ein kleines Wägelchen gefunden.&#8220; erzählte Theodor und zeigte auf den Ford auf der anderen Straßenseite.  Sie musterte ihn und meinte er würde irgendwie zu dem alten Mann passen.  Theodor schmunzelte: &#8222;Ja, ich liebe alte Dinge.&#8220; Die Lady erzählte, dass sie sich ein Fahrrad besorgt hatte und grinste. &#8222;Mich beruhigt das Fahrrad schon deswegen, wenn ich an die Treibstoffkosten denke.&#8220; Der alte Mann nickte und meinte, dass er auch daran schon gedacht hatte sich ein Fahrrad zuzulegen. Aber da er eine Weile keinen Sport treiben durfte, war daraus ein Oldtimer-Nachbau geworden. &#8222;Und wenn ich es mir leisten kann&#8230;nun ja gönne ich mir auch mal etwas.&#8220;, lächelte er achselzuckend.&#8220;Wenigstens ein kleiner Trost, wenn ich schon meine liebsten Sachen verloren habe.&#8220;</p>
<p>Kim nickte langsam. &#8222;Achja&#8230; der Brand.. stimmt davon hab ich gelesen.. tut mir sehr leid.&#8220; , &#8222;Ja, leider.&#8220;,  seufzte er und zeigte das angebrannte Bild seiner Frau. &#8222;Das ist das Einzige was mir noch geblieben ist von meinen Erinnerungen.&#8220; murmelte er und steckte es zittrig wieder fort.  Er rieb sich unter der Brille die feuchten Augen und sah die Lady, die er letztens im Club so beherzt in den Arm genommen hatte. &#8222;Na du..wie gehts dir?&#8220; fragte sie. &#8220; Hm..naja.. an sich geht es mir wieder besser.&#8220; seufzte er. &#8222;Das freut mich zu hören. grinste sie. &#8222;Und Ihnen?&#8220; fragte Theodor in höflichem Ton. &#8222;Mir geht es gut danke&#8230;nur ein wenig kalt ist es.&#8220;  Theodor schaute an der Lady auf und ab und murmelte: &#8222;Ja bei der Kälte sind Sie auch etwas knapp bekleidet.&#8220;</p>
<p>&#8222;Na ja&#8230;was soll ich machen&#8230;die Kleider, die ich Geschenk bekommen habe sind leider&#8230;&#8220; seufzte sie. &#8222;Oh.. Ich habe noch eine Decke im Auto. Die gebe ich Ihnen gern. Kommen Sie mal mit.&#8220; murmelte er.  &#8222;Das wäre aber lieb.&#8220; lächelte sie und folgte ihm. Theodor öffnete den kleinen Kofferraum und zog ein Bündel heraus. &#8220; Hier bitte, sie wird für den Anfang helfen.&#8220; lächelte er und reichte ihr die Decke. Die Lady nahm die Decke und warf sie sich über die Schultern. &#8222;Danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke&#8220; sagte sie hastig hintereinander. Er lächelte und gab ihr mit einem Wink des Zeigefingers zu verstehen, etwas näher zu kommen. Sie wickelte sich in die Decke ein und sah ihn fragend an.</p>
<p>&#8222;Kommen Sie mal her..&#8220; murmelte er und griff nach ein paar Geldscheinen. &#8222;Hier..kaufen Sie sich ein paar schöne Sachen, damit Sie nicht mehr so frieren.&#8220; Die Lady, die wohl EmA genannt wurde, soweit er gehört hatte, sah ihn an und kam etwas näher. &#8222;Aber das kann ich nicht annehmen..Sie haben sicher doch selber nicht viel Geld oder?&#8220;, &#8222;Machen Sie sich darüber mal keine Sorgen. &#8220; flüsterte er lächelnd und steckte die Geldscheint unter den Träger an der Schulter. &#8222;Und denken Sie bitte nicht, Sie wären mir was schuldig. In Ordnung?&#8220;, &#8222;Aber aber aber aber aber&#8230;nein das kann ich so nicht annehmen..ichb putze ihre Wohnung und ihr Auto einen Monat lang in Ordnung?&#8220; sagte sie hastig und sah zu Boden. &#8222;Eigentlich wollte ich Ihnen etwas Gutes tun und nichts von Ihnen verlangen. Nehmen Sie es einfach und versprechen Sie mir, sich etwas Schönes zu kaufen. Mehr brauchen Sie wirklich nicht zu tun.&#8220; erwiderte er leise. Ihm war die Sache nun doch etwas peinlich.</p>
<p>&#8222;Was schönes? Was wünschen Sie denn?&#8220;, fragte sie leise. &#8222;Etwas, dass Sie warm hält und nicht so knapp bemessen ist.&#8220; antwortete er und musterte ihre Kleidung.  &#8222;In Ordnung.&#8220; sagte Ema leise. Theodor nickte. &#8222;Ich werde mich jetzt auf den Weg machen. Aber ich lade Sie gern mal zum Tee ein.&#8220; Er hob die Augenbraue. &#8222;Aber nur zum Tee.&#8220; meint er ernst, um jeden anderen Gedanken auszuräumen. Sie sah ihn unschuldig an und grinste dann breit. &#8222;Kommen Sie gut nach Hause und ich werde auf die Einladung warten.&#8220; Der alte Mann nahm kurz den Hut vom Kopf.  &#8222;Ich wünsche Ihnen alles Gute, bis auf ein Wiedertreffen.&#8220; , nickte und setzte ihn wieder auf. &#8222;Auf baldiges Wiedersehen Sir..&#8220; strahlte sie ihn an und mummelte sich in die Decke ein. Der alte Mann setzte sich in seinen Wagen und fuhr los. Mit lautem Getöse knatterte der Wagen los und Theodor winkte noch kurz zurück bevor er um die Ecke bog.</p>
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		<title>Jede Menge Besuch</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 20:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Leise flackerte das Neonlicht im Patientenzimmer. Die Betten waren wie immer alle belegt und hier und da war ein leichter Grunzer zu hören. Theodor lag in seinem Bett und ruhte sich etwas aus. Da trat eine junge Dame leise ein und wünschte dem alten Mann einen guten Abend. Es war die Lady, die versucht hatte, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=309&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leise flackerte das Neonlicht im Patientenzimmer. Die Betten waren wie immer alle belegt und hier und da war ein leichter Grunzer zu hören. Theodor lag in seinem Bett und ruhte sich etwas aus. Da trat eine junge Dame leise ein und wünschte dem alten Mann einen guten Abend. Es war die Lady, die versucht hatte, ihn vom Feuer wegzuholen, als er den Herzinfarkt erlitten hatte.</p>
<p>Theodor blinzelte mit den Augen und die schüchterne Dame flüsterte: &#8222;Ich.. hab Blumen mitgebracht&#8230;dachte.. sie gefallen Euch vielleicht.&#8220; Der alte Mann wurde ganz verlegen, damit hatte er nicht gerechnet. Sie war fast den Tränen nahe und erbat sich Rat von ihm. &#8222;Meine Liebe, ich werde Ihnen helfen so gut ich kann.&#8220;, meinte er mit sorgenvollem Blick. &#8222;Gestern habt Ihr doch bestimmt Ice gesehen, der hier eingeliefert wurde oder?&#8220;, fragte sie. Theodor kratzte sich am Kopf und erinnerte sich an seinen Bettnachbar, der versucht hatte sich umzubringen, weil er die Lady, die vor Theodor stand, über alles liebte. Die Dame erzählte ihm was für eine Wende diese Liebe genommen hatte. Ice tot geglaubte Verlobte war zurückgekehrt und nun hatte er die Beziehung mit ihr beendet. Theodor riss erschrocken die Augen auf. &#8222;Schlimmer jedoch ist, dass ich bisher in jeder Beziehung betrogen wurde und ich glaube, dass es besser wäre nie wieder jemand männliches zu sehen.&#8220; seufzte sie.</p>
<p>Der alte Mann ging zu ihr und bat sie sich zu ihm zu setzen. Eine Träne rann ihr die Wange hinab. &#8222;Es ist töricht von mir Ihren Rat zu suchen, wo es Ihnen doch gar nicht gut geht.&#8220; Theodor lächelte sie aufmunternd an: &#8222;Ja, das ist wirklich eine vertrackte Sache und ich kann verstehen, dass Sie verzweifelt sind. Nun, jetzt sind Sie erst einmal das Wichtigste und nicht ich.&#8220; Leise antwortete sie: &#8222;Das wäre aber sehr egoistisch von mir und somit bin ich einfach nur froh, dass Ihr grad&#8230; wach ward denn&#8230; ich wusste nicht mit wem ich reden sollte und&#8230; ich hatte Euch sehr nett in Erinnerung.&#8220;</p>
<p>Theodor hielt die Hand nachdenklich am Kinn. „Meine liebe Lady, vielen Dank&#8230; Hm das Verhalten dieses Mannes kann ich ehrlich gesagt weniger nachvollziehen&#8230; von einem Extrem zum anderen zu springen&#8230;unbeständig wie eine Meereswoge.“, grübelte er. „Es ist jedes Mal dasselbe &#8211; mein Herz ist schon zu Eis geworden da ist gar kein Platz mehr für irgendwen.“, flüsterte sie. Theodor brummte sorgen Eines ist wichtig all der Schmerz sollte uns nicht umwerfen, sondern unser stärker machen. Deshalb geben Sie die Hoffnung nicht auf.“, „Das haben Sie auch nie und dafür bewundere ich Sie.“, „Lassen Sie nicht zu, dass der Schmerz sie zerfrisst. Ich muss da an einen jungen Mann denken, der obwohl er ständig krank ist, mich selbst immer wieder ermuntert hat, das Leben zu nehmen so wie es ist und nach vorn zu sehen. Alleine hätte ich sicher auch schon aufgegeben. Doch ich habe gesehen, man sorgt sich hier um mich, hier sind viele Freunde. Und das Gleiche gilt auch für Sie. Halten Sie sich an Ihre Freunde, suchen Sie das Gespräch und denken Sie an positive Dinge.“, lächelte er. „Ja ich weiß, es gibt Schlimmeres, aber Sie wissen ja wie das ist&#8230; ich sollte Sie in Ruhe lassen, Sir und sich ausruhen lassen. Ich hoffe Sie sind mir nicht böse&#8230;“ erwiderte sie betrübt und erhob sich.</p>
<p>„Nein, bleiben Sie. Schon Ihre Anwesenheit ermuntert mich. Wir sprechen miteinander und ich habe mich noch nicht vorgestellt? Mein Name ist Theodor. Bitte bleiben Sie.“ Die Lady umarmt den alten Mann und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich danke Ihnen, mein Name ist Ann.“, „Freut mich sehr Ann.“ Erwiderte er überrascht. „Glauben Sie mir, es ist besser wenn ich jetzt gehe, aber ich verspreche Ihnen ich komme wieder&#8230; mit neuen Blumen und schöneren Themen.“, „Aber bitte versprechen Sie mir, denken Sie an schöne Dinge, die Sie erbauen. Denn gerade jetzt wo der Schmerz so groß ist, brauchen Sie einen Halt an den Sie sich klammern können. Ich bin gerne für Sie da.“, bat er Ann mit einem Lächeln und sie umarmte ihn erneut. „Ich danke Ihnen. Bis bald.“ Winkend verließ sie das Zimmer und Theodor winkte ihr aufmunternd hinterher. Erst als die Türe sich geschlossen hatte, wich das Lächeln einem sorgenvollen Blick. Lange dachte er noch nach, bevor er die Augen schloss um etwas zu schlafen.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-330" title="blumen2" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen2.jpg?w=500" alt="blumen2"   /></a></p>
<p>Ein Klopfen riss ihn wieder aus seinem Halbschlaf und Daufo trat leise ins Patientenzimmer ein. „Ach, Sie sind es Sir Daufo. Hallo.“ Er hob den Kopf und nickte freundlich. „Hi Herr Lenz, wie geht es Ihnen?“ begrüßte er ihn, doch dann ging der Alarm los und der Neko stürmte aus dem Zimmer. Theodor blickte ihm nur fragend hinterher. Es verging eine halbe Stunde und Daufo kehrte zurück. „Hallooooo.“, grüßte er und Theodor hustete ein Hallo zurück. Der Neko erkundigte sich nach seinem Wohlergehen und der alte Mann antwortete: „Mhm&#8230; ich habe noch Kopfschmerzen und meine Lunge brennt etwas, aber das geht schon wieder weg.“ Er winkte lächelnd ab, dass es nicht so schlimm sei. „Wenn Sie was brauchen, sagen Sie Bescheid.“ Theodor bedankte sich nickend und Daufo verabschiedete sich. Theodor schloss die Augen und hoffte, dass er jetzt endlich etwas Ruhe finden würde.</p>
<p>Jemand kam ins Zimmer und legte sich in das benachbarte Bett, doch Theodor bemerkte es nicht mehr. Er schnarchte friedlich vor sich hin. Darin war der alte Mann ein Meister. Sein Bettnachbar schaute kurz zu ihm, seufzte und drehte sich mit dem Kissen über dem Kopf auf die Seite.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-329" title="blumen1" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen1.jpg?w=500" alt="blumen1"   /></a></p>
<p class="MsoNormal">Stunden vergingen und da riss ein Klopfen ihn erneut aus den Schlaf. “Ja, bitte?“ brummte er. „Ich bin es&#8230;..Victore&#8230;kann ich eintreten?“, hallte es dumpf durch die Tür. Er hörte noch eine andere Stimme und einige Wortfetzen. Jemand suchte wohl die Ärztin und war schlecht gelaunt. Das Gespräch war mit farbigen Metaphern durchsetzt und nach einiger Zeit kam Victore mit angesäuerter Miene ins Zimmer. „Tut mir leid Sir&#8230;hat etwas gedauert.“, „Oh&#8230; guten Abend. Ich dachte schon es etwas passiert.“, erwiderte Theodor besorgt. „Na ja irgendwie schon aber keine Ahnung was genau wieder los ist&#8230;diese Stadt ist einfach nur krank.“, fluchte Vic. Theodor stimmte ihm zu und er fragte sich, was ihn bloß geritten hatte in diese Stadt zu ziehen. „Ich weiß nicht ob ich in dieser Stadt sterben möchte.“, seufzte der junge Mann.</p>
<p>Da kam Daufo schnaufend zur Tür hinein. Vic drehte sich abrupt um. „Der Mann draußen hat wohl irgendwas. Schlechte Laune auf jeden Fall zu viel.“, lachte er. Daufo nickte und kümmerte sich um den fremden Mann vor der Tür. „Wie geht es Ihnen, Sir Victore?“ fragte Theodor neugierig. „Besser, vielen Dank der Nachfrage. Verzeihen Sie mir bitte den Ausraster von letztens.. das war nicht gewollt.. es kam einfach über mich&#8230;“ seufzte er. Der alte Mann schnaufte durch die Nase. „Mir tut es auch leid, dass ich etwas übertrieben reagiert habe.“, „ Na ja vergeben und vergessen&#8230; war einfach ein&#8230;schlechter Tag.“,<span> </span>entgegnete Vic. Daufo kam ins Zimmer und und Vic fragte, was mit dem Herren draußen nun sei. ”Nunja, Victore er sucht jemanden und dachte einer von euch sei,<span> </span>es ignoriere ihn, sollte noch mal was sein, sagst du Bescheid, dann fliegt er hier raus.“, erklärte Daufo. „Ach außer ein paar Drohungen kam nichts weiter als heiße Luft von dem Kerl.“, meinte Victore. Daufo wollte sich dann wieder auf den Weg machen und Theodor wünschte ihm noch ein paar ruhige Stunden. „Ja meist wenn man es ruhig haben will, ist immer die Hölle los, wir werden sehen.“, lachte der Neko und ging zur Tür hinaus.</p>
<p class="MsoNormal">„Ich habe vorgestern einen Anruf bekommen. Ein alter Freund von mir erlag vor zwei Tagen der Krankheit.“ Erzählte Victore etwas mitgenommen. Theodor richtete sich auf und zog die Bettdecke beiseite. „Oh, mein aufrichtiges Beileid.“, erwiderte der alte Mann betrübt. Victore schüttelte mit dem Kopf. „Es war alles nur eine Frage der Zeit&#8230; ich habe schon viele Freunde gehen sehen&#8230; die Frage, die sich mir und allen anderen stellt, ist immer nur wer als nächstes dran ist und wann wieder ein Stuhl leer bleiben wird.“, „Ich hoffe Sie verlieren aber nicht Ihren Mut.“ Theodor sah seinen Freund besorgt an. „Nein&#8230;.das Gespräch mit der Ärztin.. es hat mir viel gebracht auch wenn ich weiß, dass das Schlimmste mir ab jetzt noch bevor steht.“, erklärte der junge Mann.</p>
<p>Theodor seufzte etwas und setzte ein verbissenes Grinsen auf. „Schön hört sich das nicht an. Aber machen Sie es Gevatter Tod bitte nicht zu einfach. Mir haben Sie das auch gepredigt.“ Mit Sicherheit nicht&#8230;das hat noch Zeit&#8230; ein paar Jahre.. hoffe ich.“ Er lachte gezwungen und Theodor lächelte ihn an. „Ich brauche Sie noch eine ganze Weile als Freund, solange ich hier auf diesem Planeten herumspaziere. Ich baue darauf.“, „Ach kommen Sie&#8230; Sie haben sich doch schon einen guten Kreis an Groupies hier aufgebaut.“, entgegnete Victore lachend.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-332" title="blumen4" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen4.jpg?w=500" alt="blumen4"   /></a></p>
<p>Theodor schmunzelte: „Sie haben gut reden. Freunde kann man nie genug haben und ob Sie es wollen oder nicht, für mich gehören Sie zu meinem Freundeskreis.“ „ Ach ja..einer mehr oder weniger“ sagte Vic<span> </span>ironisch und kramte in seiner Tasche. „Problem damit wenn ich eine rauche eben?“, „Nein, machen Sie ruhig.“ Vic holte sich eine Zigarette heraus und steckte sie sich an. „Sie werden mich wohl noch eine Weile ertragen müssen.“, grinste Theodor schelmisch. „Das werden noch harte Zeiten werden. Na das will ich ja hoffen aber ich bevorzuge Sie dennoch mal einmal ohne Groupies.“ lachte er und schreckte hoch als es draußen laut knackte.</p>
<p>“Was ist da draußen los für ein Radau? Hier sind kranke Leute.“ rief<span> </span>Vic Richtung Tür. Theodor zuckte mit den Schultern. „Da ist öfter Radau draußen. Ich bekomme das schon gar nicht mehr mit.“ Vic schüttelte nur einmal mit dem Kopf. „Ja ich weiß wieder wieso ich froh bin, nicht mehr hier zu liegen. Bis ich das nächste Mal wieder hier liege.“ brummte Vic und drückte die Zigarette aus. „Über kurz oder lang bin ich hier auch weg. Langsam werde ich in dieser trostlosen Umgebung verrückt.“ meinte der alte Mann. Vic lachte: „Man gewöhnt sich an alles. Die richtig schlimmen Sachen blieben bis jetzt bei mir aus&#8230; aber da nun das Vollbild AIDS bei mir ausgebrochen ist&#8230; ab jetzt spiel ich russisch Roulette“ seufzte er. Erneut schepperte es draußen und Victore verließ entnervt das Patientenzimmer um nachzusehen.<span> </span></p>
<p>“Wer macht den hier immer so einen Krach?“ fragte er. „Verpiss dich zu deinem Freund und geh mir nicht auf’n Sack Mensch.“ kam barsch die Antwort zurück. „Was machen sie noch hier? Hat Daufo Sie nicht behandelt?“, „Nein hat er nicht&#8230; hat er vergessen und jetzt nerv mich nicht.“ murrte der Fremde. Victore seufzte: „So kenn ich ihn gar nicht&#8230;verzeihen Sie ich mach mir nur Sorgen um ihr Wohl.“ Theodor erhob sich mühsam, zog sich seine Latschen über die Füße und schlurfte zur Tür. „Meine Fresse, dein Gelaber pisst mich an . Geh rein da und mach die Tür zu, sonst liegst du nicht neben ihm sondern woanders.“ Theodor lukerte besorgt durch die Tür. „Nun entspannen sie sich erstmal&#8230;in Ordnung?“ entgegnete Victore freundlich. Der alte Mann sah fragend zu den Beiden. „Was ist denn hier los, Sir?“</p>
<p>„Wie kann man nur so kack freundlich sein Alter.. auf Drogen oder was?“ fragte der fremde Neko. Victore lachte: „Nein,aber ich habe genug Elend in dieser Welt gesehen&#8230; da muss ich nicht der Grund sein damit es noch mehr gibt.“ Der fremde Mann war völlig perplex. „Alter ich würd’ dich kill’n das dir klar oder? Wie kannst du? Du? Du? So sein? Alter, das nicht normal.“ Theodor beäugte den Herren mit neugieriger Miene. „Sie haben wohl einen schlechten Tag erwischt, werter Herr.“ brummte er dem Fremden entgegen. Victore öffnete langsam die Augen. „ Nun ich glaube um jemanden umzubringen, gehört schon viel dazu und das war für mich noch kein Grund.“ erklärte Victore ernst. Der fremde Mann musterte Theodor und fauchte ihn an: „Hau ab in dein Bett, alter Sack. Sonst mache ich dir auch noch Feuer unterm Arsch.“</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-331" title="blumen3" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/blumen3.jpg?w=500" alt="blumen3"   /></a></p>
<p>Er musste herzhaft lachen als er Victore ansah. „Wir müssen mal ein trinken gehen.“<span> </span>Der Fremde schüttelte ungläubig den Kopf über das was er selbst gesagt hatte. „Oh man oh man.“ entfuhr es ihm und schaute wieder ernst. „Und jetzt verpisst euch in euer Zimmer!“ brüllte er. Vic meinte noch: „Ach für ‚’nen Wodka bin ich immer zu haben. Dann passen Sie aber etwas wegen dem Lärmpegel auf.“ lachte er. Theodor sah den Fremden entrüstet an und schlug ihm vor, er solle sich doch lieber ausruhen. Das war zuviel für den Herrn. Zitternd umfasste er die Griffe seiner Schwerter und raunte in lautem Tonfall: „REIN DA!“</p>
<p>Victore wandte sich an Theodor. „Sir wir gehen rein.. auf der Stelle.“ Der alte Mann nickte und machte eine Kehrtwende Richtung Tür. „Der Herr hat mir ein zu großes Problem.“ pfiff er leise zu Victore. Theodor verschwand im Zimmer, als der fremde Mann Vic noch ein Bündel Fünfzig Dollar Scheine zu, die er aus der Krankenhauskasse geklaut hatte. „Und du Alter kauf dir mal paar neue Klamotten.“ lachte er und verbeugte sich veräppelnd vor Victore. „Auf bald der Herr.“ Lachte er laut und verschwand. Victore wunderte sich und hob das Bündel auf. „Danke“ rief er ihm noch hinterher und ging ins Zimmer zurück. „Sie sollten aufpassen in Ihrem Alter.“ „Pah&#8230; alte Klamotten&#8230;“ brummte Theodor in sich hinein, der nur einen Teil verstanden hatte und annahm der Neko hätte seinen Pyjama gemeint.“, „Er meinte mich&#8230;“ lachte Vic. „Hm? Na dann. Meins ist die neuste Pariser Mode.“ witzelte Theodor.</p>
<p>„Sie sollten aber wirklich aufpassen&#8230;.hier laufen Leute rum&#8230;na ja die sind etwas&#8230;“ seufzte Victore zu dem alten Mann. „Ich sage Ihnen&#8230;sollte mir jemand am Bett zu nahe kommen, der erlebt sein blaues Wunder.“, entgegnete Theodor mit funkelndem Blick. Vic zog die Augenbraue hoch. „Was wollen Sie denn machen? Verzeihen Sie aber in Ihrem Alter?“ Theodor lächelte etwas gaunerhaft. „Ich habe da meine kleine geheime Methode.“ murmelte er. „So und welche sind das?“ feigste Vic. „Glauben Sie wirklich, nachdem hier ständig solch seltsame Vorkommnisse gibt, bleibe ich unvorbereitet?“ grinste er in der Absicht nicht mehr zu verraten. Der junge Mann lachte: „Was haben Sie denn unterm Bett versteckt hm?“ Theodor fühlte sich ertappt. „Meine Bettpfanne.“ brummte er etwas unsicher.<span> </span>„Na ob Sie damit gegen Klingen ankommen ist was anderes. Aber Kopfschmerzen macht die sicherlich.“ Theodor musste lachen. „Ja, das schon.“</p>
<p>Er grübelte etwas und zeigte ihm die Waffen, die an der Unterseite des Bettes befestigt waren. „Haben Sie denn schon eine Bewilligung bekommen auf den Antrag?“ Theodor nickte und Vic meinte: „Ich warte noch auf meine Bewilligung aber irgendwie&#8230; kam noch nichts zurück&#8230; aber dann haben Sie recht&#8230; dann können Sie sich besser verteidigen als ich.“, „Haben Sie schon einmal nachgefragt? Die Beamtenmühlen mahlen manchmal etwas zu grob und langsam.“ fragte Theodor. „Nein&#8230;ich lag ja im Krankenhaus.“ erwiderte Victore. „ Hm&#8230;vielleicht liegt er schon auf der Wache und man wartet nur darauf, dass Sie ihn abholen?“ fragte Theodor grübelnd. „Na ja ich werd mal vorbeischauen. .ich wollte eh nun gehen&#8230;ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend.“ Theodor wollte ihm noch den Schein zeigen, aber Victore lehnte ab. “Zeigen Sie ihn mir ein anderes Mal. Ich muss wirklich ins Bett.“ sagte er lächelnd. „Ein Bett ist hier noch frei.“ schmunzelte der alte Mann. „Ich bin froh das ich hier nicht schlafen muss. Einen schönen Abend noch.. ich schaue morgen noch mal vorbei.“ Victore wandte sich um und verließ den Raum. „Alles Gute.“ rief Theodor dem jungen Mann noch nach.</p>
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		<title>Club der vom Leben Gebeutelten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 14:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Sagen Sie Herr Lenz..wurden Sie denn schon mehr oder weniger entlassen oder steht noch nicht fest wann Sie gehen dürfen?&#8220; fragte Victore, der vom Rauchen wieder zurückgekehrt war.&#8220;Morgen oder übermorgen darf ich wieder raus.&#8220; lächelte er und schnupperte nach dem Zigarettengeruch, der von Vic zu ihm hinüberströhmte. &#8222;Scheint eine würzige Marke zu sein, die Sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=288&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sagen Sie Herr Lenz..wurden Sie denn schon mehr oder weniger entlassen oder steht noch nicht fest wann Sie gehen dürfen?&#8220; fragte Victore, der vom Rauchen wieder zurückgekehrt war.&#8220;Morgen oder übermorgen darf ich wieder raus.&#8220; lächelte er und schnupperte nach dem Zigarettengeruch, der von Vic zu ihm hinüberströhmte. &#8222;Scheint eine würzige Marke zu sein, die Sie da rauchen. &#8220; grinste er.</p>
<p>&#8222;Das freut mich für Sie&#8230;.ich hoffe, Sie ertragen mich solange noch&#8230;ich glaube kaum, dass ich eher rauskomme Na ja billig Tabak von der Tanke.&#8220; grinste Victore. Theodor lachte. Die sind immer schon die Besten gewesen. Nunja..ich werds überleben mit Ihnen.  Aber geben Sie die Hoffnung nicht auf. Versprechen Sie mir das.&#8220;, &#8222;Ich so oder so nicht&#8230;mir ist eh viel wichtiger dass ihr die Hoffnung nicht aufgebt&#8230;da ihr ja nun..obdachlos seid.&#8220; seufzte Vic.  Der alte Mann senkte etwas den Blick. &#8222;Ich werde ein neues Zuhause finden.&#8220;, &#8222;Wisst Ihr denn schon wo?&#8220;</p>
<p>&#8222;Noch nichts passendes. Vielleicht in einem ähnlichen Gebäude.&#8220; erwiderte er mit einem Kopfschütteln. &#8222;Ach Sie werden schon was finden&#8230;notfalls..ich bin mir sicher, Ady lässt Sie auch bei sich schlafen..bis Sie was Neues haben..ich bräuchte ja auch eine neue Wohnung aber mein Geld reicht dafür bei weitem nicht aus.&#8220; Theodor brummte leicht. &#8222;Ja, es wird sich schon was finden. Aber ich will niemand auf der Tasche liegen Zur Not gibts da noch eine Matraze.&#8220; lachte er etwas verbissen.  &#8222;Drausen in der Kälte? Haben Sie allen ernstes ihren Lebenswillen verloren Sir Lenz, dass Sie auf einer Matratze draussen schlafen wollen?&#8220;, &#8222;Nein, nein..hehe Es war nur ein kleiner Scherz.&#8220; grinste er. Victore funkelte ihn an. &#8222;Das will ich ja mal schwer hoffen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Eine Wohnung findet sich sicher schnell und eine Matraze rein, für den Anfang reicht das sicher und wenn Sie wollen, können Sie auch gern in eine kleine WG mit mir aufmachen..Club der vom Leben Gebeutelten.&#8220; schmunzelte Theodor. Vic lachte: &#8222;Na ja&#8230;ich weiß nicht ob das so gut wäre&#8230;ich als wandelndes Mutterschiff was Bazillen angeht in Ihrem Alter? Aber immerhin..sehen wir uns ja hier..aber ich hoffe auch nicht so oft.&#8220; Theodor brummte: &#8222;Tja&#8230;Mir wäre lieber ein Treffen im Cafe oder auf der Parkbank.&#8220;,&#8220; Ja&#8230;das hört sich  hört sich richtig gut an..Oh und nen Hamburger&#8230;essen..&#8220; sagte er auf einmal doch recht entkräftet und lächelte müde. Der alte Mann nickte etwas in Sorge. &#8222;Ich lad Sie gern ein, aber kommen Sie vorher wieder zu Kräften.&#8220;Ja..mach ich..kann sich nur noch um Tage handeln.&#8220; lächelte Vic müde und schlief langsam ein.  Theodor sass im Stuhl und selbst ihn übermannte bald die Müdigkeit.</p>
<p>Er blinzelte mit den Augen, als er wieder erwachte. &#8222;Hm, ich bin wohl eingenickt. Im Sitzen schlafen, ist nicht gerade bequem &#8220; stellte er ernüchtert fest und reckte die steifen Glieder. Theodor legte sich auf sein Bett und machte es sich bequem. &#8222;Sir Lenz, wir könnten uns auch mal eine Minute vor die Tür stellen&#8230;ein wenig frische Luft&#8230;täte Ihnen sicher auch gut.&#8220; Der alte Mann schürzte die Lippen unschlüssig. &#8222;Ich soll dieses weiche Bett verlassen? &#8220; murmelte er und klopfte grinsend auf die Bettdecke. &#8222;Ja&#8230;so ist das gemeint..nicht das die alten Glieder rosten.&#8220; gab Vic grinsend zurück. Theodor brummte etwas zögerlich, erhob sich dann aber. &#8222;Na gut. Vielleicht sollte ich das tun.&#8220; Victore griff sich die Schuhe und seine Jacke. Der alte Mann starrte ihn fragend an: &#8222;Ganz nach draußen?&#8220; Vic nickte. Man sah, dass es Theodor nicht gerade recht war raus in die Kälte zu gehen. Aber etwas frische Luft im Vergleich zu der Krankenhausatmosphäre war ihm wesentlich lieber.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/clubdervomlebengebeutelten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-292" title="clubdervomlebengebeutelten" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/clubdervomlebengebeutelten.jpg?w=500" alt="clubdervomlebengebeutelten"   /></a></p>
<p>Victore nahm einen tiefen Atemzug und fing an zu husten. Der alte Mann merkte, dass es doch recht kühl war. Sein junger Freund schob sich gerade eine Zigarette zwischen die Lippen als plötzlich ein Schrei aus dem Krankenhaus drang. Besorgt gingen die Beiden hinein und nachzusehen was geschehen war. &#8222;Was ist los hier?&#8220; hustete Victore ganz außer Atem als er die Tür vom Krankenzimmer aufriss. &#8220; SOFORT vom Bett weg.&#8220; hallte Sir Gausmans Stimme im Raum.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/angriff.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-293" title="angriff" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/angriff.jpg?w=500" alt="angriff"   /></a></p>
<p>Eine junge Frau stand am Bett von Sir Ice mit einem Dolch in der Hand. &#8222;Machen Sie mal was als nur hier zu stehen.&#8220; entfuhr es Vic. *hustet er. Lady Angelique flüsterte zu den Beiden: &#8222;Victore, Herr Lenz? Laßt uns raus gehen, wer weiß was passiert.&#8220; Theodor tippte dem jungen Mann auf die Schulter.  &#8222;Ja, es ist besser wenn wir gehen.&#8220; Victore nickte und alle drei verließen den Raum. &#8222;Was will die von dem?&#8220;  hustete Victore als sie hinausgingen. &#8222;Raus aus dem Zimmer ALLE!&#8220; brüllte es dumpf hinter der Tür. Vic hielt sich den Schal vor dem Mund um seinen Husten zu unterbinden. Die Angst stand in seinen Augen und mit Herzrasen fixierten Theodor und Lady Angelique die Tür.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/zuschauer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-294" title="zuschauer" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/zuschauer.jpg?w=500" alt="zuschauer"   /></a></p>
<p>Man hörte Schreie und Wortfetzen, doch genau konnte man nicht erahnen was dort gerade vor sich ging. Theodor schüttelte den Kopf. Selbst im Krankenhaus konnte man sich nicht sicher fühlen.  Sir Daufo kam ins Krankenhaus gestürmt und fragte die Drei, die wie Zinnsoldaten vor der Tür verharrten: &#8222;Alles okay mit euch?&#8220; Die Laday verneinte apprupt und zitterte am Leib. Theodor murmelte steif: &#8220; Noch lebe ich..Aber unter diesen Umständen geht es uns sicher nicht gut.&#8220;</p>
<p>Daufo wollte nur wissen ob jemand verletzt wäre und der alte Mann gab ihm zu verstehen, dass ihnen nichts geschehen sei. Der Neko holte etwas zur Beruhigung und die drei Zeugen des Vorfalls setzten sich auf die Sitzreihe im Flur. &#8222;Ich glaube der Medikamentschrank scheint hier frei zugänglich zu sein. Anders kann ich mir das Verhalten der Lady nicht erklären.&#8220; meinte Theodor etwas sarkastisch. &#8222;Keine Ahnung&#8230;weiß ich nicht.&#8220; gab Vic zurück. Er hustete immer noch und versuchte sich zu beruhigen.</p>
<p>Daufo kam mit drei Gläsern mit Vegetalin wieder und stellte sie auf den Tisch. &#8222;Hier trinkt das dann dürfte es gleich wieder gehen.&#8220; erklärte er. &#8222;Daufo. Komm her.&#8220; rief es aus dem Raum. Es war wohl Sir Gausman, der nach ihm rief. Theodor musterte fragend die Gläser. Lady Angelique fackelte nicht lange und trank den Inhalt mit einem Zug weg. &#8222;Keine Angst. Es ist ein Beruhigungsmittel auf pflanzlicher Basis.&#8220; erklärte Daufo im Gehen.Victore nahm das Glas und leerte es. Theodor blickte misstrauisch in das Glas. &#8222;Hm schmeckt fast nach nichts&#8220; sagte der junge Mann, der neben ihm das Glas geräuschvoll auf den Tisch stellte. &#8222;Ach was solls&#8230;&#8220; meinte der alte Mann leise und kippte sich den Inhalt in den Rachen. Mit einem schwerfälligem Schlucken glitt die Flüssigkeit die Kehle hinab.</p>
<p>Die Lady, die soviel Aufruhe verursacht hatte, wurde plötzlich bewußtlos aus dem Raum getragen. Theodor hielt sein Glas noch in der Hand und folgte mit erstaunten Blicken dem Geschehen. &#8222;Man könnte es ja mal so sehen&#8230;.immerhin braucht man kein Radio.&#8220; gab Victore der sitzenden Runde lachend zu verstehen.&#8220;Geht es Ihnen besser Herr Lenz?&#8220; fragte er mit besorgter Miene. &#8222;Ja ja. Mir geht es gut.&#8220; entgegnete Theodor und winkte lässig mit der Hand, als wenn nichts geschehen sei. &#8222;Ich hoffe&#8230;.ich will Sie nicht eher sterben sehen als mich. Versprechen Sie mir das.&#8220;</p>
<p>Theodor drehte den Kopf zur Seite und sagte ernst: &#8222;Das habe ich auch nicht vor.&#8220; Victore lächelte zufrieden als er sich in den Stuhl zurücklehnte. &#8222;Das wollte ich hören.&#8220;, &#8222;Aber Sie werden hoffentlich auch noch lange Zeit diese Welt mit Ihrer Anwesenheit beglücken. Also kämpfen Sie.&#8220; raunte der alte Mann zu Vic zurück. Da kam Sir Gausman auf die Gruppe und meinte alle könnten wieder in ihr Zimmer zurück. Doch was nun der Grund war, weshalb die Lady Lacrisa Sir Ice angegriffen hatte, war den Dreien immer noch nicht klar. Sie hatte beim Spritzen einer Droge die Zutaten verwechselt und wurde dadurch agressiv. Letztendlich endete der Vorfall noch einmal glimpflich und nur der Adrenalinspiegel aller Beteiligter war erhöht.</p>
<p>Theodor und Victore bedankten sich beim Chief und begaben sich nach diesem Schrecken noch etwas an die frische Luft. &#8222;Was für ein Chaos&#8230;.nie hat man Ruhe&#8230;&#8220; grinste der junge Mann und war eigentlich froh darüber. Theodor runzelte die Stirn und stimmte zu. &#8222;Ja, ein bisschen mehr Ruhe wäre gut.&#8220;,  &#8222;Ach ich weiß nicht&#8230;wenn ich vorziehen könnte endweder alleine zu Hause zu verrotten oder etwas zu erleben..zieh ich das Zweitere vor.&#8220; murmelte der junge Mann. &#8222;Ich hätte gern etwas weniger Schrecken. In Maßen, nicht in Massen.&#8220; brummte Theodor zurück. Victore mußte lachen. &#8222;Daran gewöhnen Sie sich noch.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ein Wunder, dass ich überhaupt noch lebe.  Ich wußte ja das Stadtleben ist chaotischer als auf dem Land..aber so schlimm?&#8220; meinte der alte Mann. &#8222;Nun ist aber gut&#8230;so oft wie ich über den Tod nachgedacht habe in den letzten Tagen..Sie sterben noch nicht und Ende..ich erlaub es Ihnen nicht&#8230;ich hab schon genug Leute gehen sehen die nur halb so alt waren wie Sie..&#8220; sagte Victore ernst. Theodor schnaufte durch die Nase. &#8222;Ich mache mir nur Sorgen. Das ist doch wohl noch erlaubt.&#8220;, &#8222;Nein weil sie sich meiner Meinung nach zu viele Sorgen machen..&#8220; erwiderte der junge Mann in seinem ernsten Ton. Lady Angelique ging gerade aus dem Krankenhaus und verabschiedete sich von den Beiden. Sie brauchte etwas Ruhe.</p>
<p>Theodor funkelte Victore bissig an. &#8222;Ich bin ein alter griesgrämiger Mann, da darf ich das.&#8220; Sein Blick verwandelte sich zu einem Grinsen. &#8222;Sie sollten nicht so grummelig sein. Sie haben so viele Jahre schon hier auf der Erde verbracht und es werden mit Sicherheit noch mehr..die sollte man nicht mit schlechter Laune verschwenden.&#8220; sagte Victore wieder ernst den Spaß ignorierend. &#8222;Das sagt mir ein Junge.&#8220; murmelte der alte Mann etwas trotzig und rieb sich die Nase. Es war ihm nicht angenehm, dass ihm so ein junger Mann derartige Vorhaltungen machte. &#8222;Das sagt Ihnen ein Junge, der noch vielleicht&#8230;10 Jahre zu leben hat?&#8220; entgegnete Vic. &#8222;Hm.. ich hoffe doch, Sie werden länger leben. Aber Sie haben ja recht..Ich hab viele Jahre auf dem Buckel und sollte wirklich mehr Optimismus an den Tag legen.&#8220; erwiderte Theodor kleinlaut. Im Grunde wußte er, dass Victore recht hatte, auch wenn es ihm nicht schmeckte.</p>
<p>Victore nickte zufrieden. &#8222;Sehen Sie..ich laufe auch nicht den ganzen Tag durch die Gegend mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter.&#8220;, &#8222;Ja, Sie legen sich gern mit den griesgrämigen Leuten an. Sie haben wohl das Gute-Fee-Gen geerbt.&#8220; schmunzelte der alte Mann. &#8222;Nein ich kann es nur nicht ertragen wenn Leute, die ihr Leben noch leben können das nicht tun..ich hab so viel Elend gesehen..Mehr als vier meiner Freunde sind bereits gestorben&#8230;kaum zwei Monate vergehen das nicht einer mal in der Gruppe fehlt und ein Stuhl sogar gänzlich leer bleibt.&#8220; sagte Vic leise. Theodor schaute betrübt zu Boden. &#8222;Das tut mir leid und ich bin erstaunt, wie stark Sie trotz all dieser Schrecken sind.&#8220;, &#8222;Nun ich kann nichts mehr dagegen machen.. und wenn man sich einmal mit dem Wissen abgefunden hab lässt es sich einfach leben..&#8220; antwortete Vic mit einem lauten Husten.</p>
<p>Der alte Mann ging besorgt auf ihn zu und legte die Hand auf seinen Rücken. &#8222;Mein Freund, Sie sind dennoch wie eine gute Fee. Vielen Dank.&#8220; Vic lachte: &#8222;Na ja wie eine Fee fühl ich mich nicht.&#8220;  Theodor macht eine ausschweifende Handbewegung. &#8222;Das läßt sich ändern, zwei Blätter in Schmetterlingsform ausgeschnitten und mit Klebestreifen auf dem Rücken geklebt.&#8220; Er lachte, als Vic in seinen Hosentaschen auf der Suche nach einer Zigarette war.</p>
<p>Mit einem Male stand Lady Adelle vor den Beiden. Victore hielt das Feuer an den Glimmstengel und schreckte zusammen, als er ihre Stimme vernahm. &#8222;Hm, ob ich das gutheissen soll.&#8220; fragte sie lachend, als sie die Beiden sah.  Er drehte sich zu ihr. &#8222;Ist doch nur eine.&#8220; hustete er leicht grinsend. Theodor schwieg erschrocken. Sie zog die Augenbraue hoch und sah beide leicht kopfschüttelnd an: &#8222;Na ob ich das glauben soll.&#8220; Das Grinsen hüpfte von einem Gesicht zum anderen. &#8222;War die Ärztin schon da?&#8220; Doch sie war leider noch nicht da gewesen und Adelle seufzte über diese Zustände. Victore meinte grinsend, es hätte auch seine Vorteile, weil er so mehr Zeit zum Rauchen hätte.</p>
<p>Adelle lachte: &#8222;Na klar hat alles seine Vorteile .. wars denn wenigstens ruhig heute?&#8220; Theodor preßte bei dieser Frage die Lippen zusammen und Vic schüttelte den Kopf. &#8222;Nein..eine Geiselnahme mitten im Patientenzimmer..&#8220; sagte der junge Mann trocken. Adelle Collas blickte erstaunt und leicht geschockt von einem zum anderen: &#8222;Eine geiselnahme? &#8230; also .. wie jetzt? &#8230;. &#8230;.. da kann ich ja froh sein nicht wieder in Eurem Zimmer genächtigt zu haben.&#8220;, &#8222;Wir waren zum Glück gerade draußen.&#8220; erklärte Theodor. &#8220; Wurde alles schon wieder aufgelöst..die Polizei kümmert sich darum, genaueres weiß ich auch nicht.&#8220; fügte Victore hinzu. Adelle war froh, dass den Beiden nichts geschehen war.</p>
<p>Theodor pellte sich aus seinem Mantel und vitore meinte beim Ausziehen: &#8222;Und schon ist wieder Ruhe eingekehrt..&#8220;, §Zum Glück. Wenn sowas nochmal passiert, setzt mein Herz wohl bald wieder aus.&#8220; meinte Theodor mit einem grinsenden Ton, um Vic etwas zu provozieren. &#8222;Hab ich Ihnen nicht gesagt Sie sollen das LASSEN? Ich will ein Einzelzimmer.&#8220; fluchte er leicht scherzend. Theodor legte sich lachend aufs Bett.</p>
<p>Adelle kniff die Augen leicht zusammen, taxierte Sir Gausman und dreht sich weg: &#8222;Na Sie müssen natürlich nicht mit mir reden &#8230; wollte ja nur helfen.&#8220; sagte sie leicht beleidigt und drehte sich um, als sie von ihm ignoriert wurde. Etwas harsch schloss sie die Tür vom Patientenzimmer. Victore sah zur Tür und meinte lächelnd: &#8222;Wieder im Dienst Sie Arme?&#8220; Im Hintergrund hustete immer noch Theodor, der sich beim Lachen etwas übernommen hatte.</p>
<p>&#8222;Nö &#8230; aber da der Chief der Meinung ist, mich ignorieren zu müssen &#8230;. dachte ich, ich komm Euch nochmal besuchen.&#8220;,  &#8222;Hm ok..nicht fein.&#8220; meinte Victore. &#8222;Nein naja .. mal sehen vielleicht wird er freundlicher wenn er weniger Stress hat.&#8220; lachte sie zurück. Theodor brummte schmunzelnd aus seiner Ecke: &#8222;Hier werden Sie sicherlich nicht vom &#8216;Club der vom Leben Gebeutelten&#8217; ignoriert.&#8220; Wieder mußte er lachen als er zu Victore rübersah. &#8222;Nein .. das wurde ich hier ja noch nie &#8230; netter Name übrigend haben Sie vor diesen auf da Türschild zu meisseln Theodor? Das wäre ein bisschen lang aber ich kenne sicher jemanden der dies gerne herstellt.&#8220; lachte Adelle. &#8222;So ein Schild mal ich uns für die Tür&#8230;vorsicht.&#8220; fügte Victor grinsend hinzu.</p>
<p>Der alte Mann hustete in die geballte Faust und rang etwas nach Fassung. &#8222;Das ist doch mal ein guter Anfang für die Dekorierung des Krankenhauses.&#8220;, &#8222;Oh sagen sie das nicht zu laut  ich mach das wirklich wenn es sein muss &#8230;. und ich hatte eh schon den vorschlag gemacht hier zu gestalten .. ist doch alles recht kahl und leer .. da muss mal ein bisschen Sonne rein, wenn man schon keine Fenster einbaute.&#8220; erwiderte Adelle stirnrunzelnd.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/nachdemangriff.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-299" title="nachdemangriff" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/nachdemangriff.jpg?w=500" alt="nachdemangriff"   /></a></p>
<p>&#8222;Überlassen Sie das ruhig dem jungen Mann dort drüben. Malen sorgt bekanntlich für ein ausgeglichenes Gemüt.&#8220; schmunzelte Theodor. Die Lady lachte. &#8222;Naja das kann er gerne machen .. wenn ich den Kühlschrank besorgt habe, gebe ich Magnetpins dazu, dann kann er die daran heften.&#8220; Der alte Mann nickte lächelnd und Adelle sprudelte eine Liternai an Dingen heraus: &#8222;Naja .. wir besorgen Nachtschränke und tragbare Kühlschränke .. dann ein paar Vasen und Pflanzen, Gardinen für die nicht vorhandenen Fenster, einen schönen Teppich für die Mitte der einlamentiert werden muss wegen Hygieneverordnung, ein paar schöne Bilder, einen kleinen Fernseher und &#8230;. hm naja, jetzt fällt mir nichts mehr ein. Auf jeden fall werde ich bei der Post den Nachsendeantrag auf das Krankenhaus legen lassen &#8230; damit auch die Post ankommt&#8230; wenn ich eine Karte schicke, soll sie Sie ja auch erreichen.&#8220; lachte sie leise.</p>
<p>Theodor schmunzelte: &#8222;Das ist ein guter Anfang. Fenster kann ich aufmalen Ein Bücherregal für mich und vielleicht einen kleinen Kamin dazu. Und eine kleine Werkbank zum Basteln.&#8220; Lady Adelle lachte aus ganzem Herzen, beugte sich vor und nahm seine Hand. &#8222;Nun ich denke, dass lässt sich einrichten &#8230;. ich werde mich für Euch hier einsetzen und dafür sorgen das es etwas wohnlicher wird versprochen &#8230;.. und naja .. ich wollte eh .. oder habe ich schon? .. anbieten das Sie vorerst zu mir kommen, genau wie Daufo, Victore und die kleine Kitty .. Gin .. ich habe doch genug Platz dort, ein paar Liegen lassen sich aufstellen, vielleicht bekomme ich einen Schlafsessel &#8230; mal sehen.&#8220;</p>
<p>Theodor legte den einen Arm hinter den Kopf und rückte seinen Kopf zurecht, lächelte sie offen und charmant an: &#8222;Vielen Dank.&#8220;, &#8222;Nichts zu danken .. ich mach das gerne. Ich sagte schon zu Victore, dass ich nicht gerne alleine bin .. und je mehr Leute ich um mich habe desto besser. Ich fühle mich dann einfach wohler.&#8220; erwiderte Adelle. &#8222;Das wird dann aber eine wilde WG &#8220; lachte der alte Mann. Die Lady schmunzelte: &#8222;Ach je oller je doller?  &#8230; kleiner spaß, nein ich habe gedacht wir ziehen uns dann alle nackt aus, setzen uns auf das Dach des Baumhauses und trinken heissen Tee &#8230; wäre das was?&#8220; Adelle prustete los. Victore brüllte mit einem Male los: &#8222;Oh ja einen heißen Tee..das wäre schon was.&#8220; Theodor rieb sich am Hinterkopf, es war ihm etwas unangenehm, aber dennoch ließ er sich auf den Spaß ein. &#8222;Na wenn Sie meinen, aber dann kann ich für nichts garantieren, wenn man mich so sieht.&#8220; lachte er los.</p>
<p>&#8222;Glauben Sie mir es gibt nichts was ich noch nicht gesehen hätte .. ich bin sicher nicht geschockt, und ich gucke auch weg  aber nur in Verbindung mit nackt auf dem Haus sitzen.&#8220; , &#8222;Ach nackt auf dem Haus sitzen hat doch was..ich würde ich das ja machen und wenn es warm ist natürlich.&#8220; lachte Victore zu Adelle. &#8222;Naja &#8230; im Sommer brauchen wir keinen heissen Tee  .. dann würde ich eher einen Cocktail anbieten.&#8220; Theodor grinste breit und wechselte ins Lachen: &#8222;Nun, es wäre eine neue Erfahrung. Aber ich warne Sie, ich kann es mit einem Shar Pei, einem chinesischen Faltenhund, aufnehmen. Victore lachte. &#8222;Meine Güte, Sie sind ja von sich überzeugt.&#8220;  Er schüttelte mit dem Kopf. &#8222;Ich glaube, Sie brauchen eine Packung Antidepressiva.&#8220; grinste er.</p>
<p>Der alte Mann streckte wie ein Kind die Zunge heraus und ein verschmitztes Lachen durchzog sein Gesicht. &#8222;So einen Zimmergenossen habe ich doch gerne.&#8220; lächelte Victore. Theodor grinste immer noch breit.  &#8222;Sie hatten recht, Sie wirken ansteckend.&#8220;, &#8222;Aber hoffentlich im positiven Sinne.&#8220; gab Vic grinsend zurück. &#8222;Sicherlich. Anders meinte ich es auch nicht.&#8220; lachte Theodor. &#8222;Das will ich auch hoffen.&#8220; erwiderte der junge Mann ebenfalls vom Lachen angesteckt.</p>
<p>Lady Ariane kam kurz herein und fragte nach Angelique, die bereits nach Hause gegangen war.  Adelle schaute lächelnd von einem zum nächsten. &#8222;Ich finde es toll, dass ihr beide euch anscheinend wirklich gut versteht.&#8220; sagte sie lachend. Theodor blickte kurz zu Victore und meinte:  &#8222;Das ist kein Kunststück, Gleiches und Gleiches gesellt sich gern, siehe Club der vom Leben Gebeutelten.&#8220; Er grinste und Adelle lachte zurück. &#8222;Ah ja das Türschild .. danke, dass Sie mich daran erinnern. Memo an mich .. Türschild nicht vergessen.&#8220; flüsterte sie. &#8222;Das ist einfach zu herrlich.&#8220; Victore hatte Tränen vor Lachen in den Augen.  &#8222;Wollen Sie es dem jungen Mann nicht doch lieber überlassen, es zu malen?&#8220; meinte Theodor spitz. &#8222;Das war nur ein Scherz, ich kann gar nicht malen.&#8220; verteidigte sich Victore. Adelle stimmte Theodor zu, aber die Gardinen wollte sie unbedingt nähen.</p>
<p>&#8222;Dann wird es Zeit, Victore. Lassen Sie den Künstler, der tief in Ihnen schlummert hinaus.&#8220; sprach Theodor mit beschwörender Stimme. &#8222;Ne muss nicht sein&#8230;da habe ich keinen Nerv zu.&#8220; grinste er. Der alte Mann blickte missmutig zu Ady.  *Dann brauchen wir doch ein Türschild..und das mit den Gardinen überlassen wir Ihnen doch gern. &#8220; Victore nickte eifrig. &#8222;Auf jeden Fall&#8230;ich kann sowas gar nicht&#8230;.da gab ich keine Hände für.&#8220;</p>
<p>&#8222;Aber ein Kunstwerk für die Wand werden Sie doch schaffen zu malen?&#8220; Theodor ließ nicht locker. &#8220; Wenn Sie da so besessen drauf sind, warum malen Sie es dann nicht?&#8220; fragte Vic lächelnd.  &#8222;Sie wollten doch das Zimmer dekorieren.&#8220; entgegnete der Uhrmacher mit einem Grinsen. &#8222;Ja aber nicht mit meinen Strichmännchen die ich an die Wand gemalt habe.&#8220; meinte Vic lächelnd und wischte sich etwas Schweiß von der Stirn. Adelle blickte auf, schaut zu Victore und fragte leise: &#8222;Brauchst du was?&#8220; Er sah sie etwas fragend an. &#8222;Was brauchen?&#8220; Ady lächelte: &#8222;Naja &#8230; gegen das Fieber .. gegen Schmerzen &#8230; ich weiss nicht was auch immer.&#8220;</p>
<p>&#8222;Einen Cocktail bitte.&#8220; murmelte Theodor plötzlich. Victore lachte. &#8222;Nein ich brauche nichts aber der Herr braucht einen Cocktail.&#8220; Theodor hob seinen Zeigefinger: &#8222;Aber bitte mit Schirmchen.&#8220;<br />
Adelle grinste: &#8222;Er wird sich gedulden müssen bis ihr eingezogen seid .. ich habe ja Bedingungen an diese Aussage geknüpft und da bestehe ich drauf. Victore grinste breit. Der alte Mann klapperte mit den Augen und flüsterte: &#8222;Ich habe es geahnt.&#8220; Die Lady kicherte und bemerkte, dass sie immer noch Theodors Hand hielt. Sie ließ sie sanft los und lehnte sich zurück.</p>
<p>&#8222;Doch&#8230;doch..es geb etwas was ich bräuchte&#8230;eine Zigarette.&#8220; sagte Vic lachend. &#8222;Suchtis halt&#8220; scherzte er.  &#8222;Tztz &#8230; dabei hast du doch vorhin erst geraucht. &#8222;Einen Bodyguard, den hätte ich gerne.&#8220; seufte Theodor plötzlich. &#8222;Wofür brauchen Sie den Theodor?&#8220;, &#8222;Damit mir kein Messer an die Kehle gehalten wird, wenn ich seelig schlafe.&#8220; meinte er und rieb sich besorgt am Hals. &#8222;Warum sollte man Ihnen denn ein Messer an die Kehle halten?&#8220; fragte Victore ruhig und wischte sich abermals mit einem Taschentuch über die Stirn. &#8222;Hm .. ich denke mal .. oder zumindest hoffe ich, dass das heute ein Einzelfall gewesen ist .. doch nachdem was die letzten Tage hier passiert würde mich nicht wundern wenn das zum Dauerzustand ausartet.&#8220;</p>
<p>Victore blickte zur Tür. &#8222;Ich muss mal eben auf die Toilette..Ihr entchuldigt mich doch sicher für einen Moment oder?&#8220; er beugte sich hinunter und kramte nach seiner Tasche, die unter dem Bett lag. Adelle nickte und der alte Mann setzte einen wehmütigen Blick auf. &#8222;Nun ja..ach..es war ein dummer Gedanke nur.&#8220; winkte er ab. Victor erhob sich und wollte sich gerade die Tasche umhängen, als eine Wodkaflasche hinskugelte. Adelle war darüber sichtlich nicht erbaut und Victore sah sie nervös an.  &#8222;Das is nicht dein Ernst oder &#8230; die lässt du schön hier.&#8220; sagte sie ernst. Er seufzte: &#8222;Sie ist doch eh noch zu.&#8220;,  hob die Flasche auf und gab sie Ady. Theodor hob die Augenbraue und meinte: &#8222;Hm..ist wohl zur Desinfektion.&#8220;, &#8222;Ja von innen. &#8222;lachte Vic.<br />
Adelle nahme entgegen und überprüfe den Verschluss,  der tatsächlich verschlossen war. &#8222;Hm na gut  aber tu sie weg und lass es niemanden sehen.&#8220; mit diesen Worten reichte sie die Flasche zurück und sie verschwand fix in seiner Tasche. &#8222;Danke&#8230;so nun muss ich aber mal dringend.&#8220; sagte er und verschwand aus dem Raum.</p>
<p>Adelle schaute ihm noch nach und wandte sich dann an Theodor, der seufend die Decke anstarrte. &#8222;Ich glaube, ich werde in seiner Gesellschaft zu kulant.&#8220; murmelte er. &#8222;Nun ja .. er ist ein netter Kerl .. ich denke wir können ein Auge zudrücken oder?&#8220; meinte Ady und Theodor nickte. &#8222;Ich kenne das doch selbst aus meiner Jugend.&#8220;, &#8222;Nun ja ich glaube fast das wir das alle kennen &#8230; ich war auch kein Unschuldslamm .. obwohl mein Vater, als Polizist .. extrem darauf geachtet hat welchen Umgang ich pflege .. vielleicht ist das der Grund, dass ich&#8230;&#8220; Sie verstummte und blickte zu Boden. Theodor brummte zustimmend: &#8222;Das kenne ich auch. Es brachte mich dazu die Ketten meines Vaters zu sprengen und liebte es in dunklen Gassen zu flanieren.&#8220;</p>
<p>Adelle Collas nickte, den Blick jedoch weiterhin zu boden gerichtet und war leicht in ihren Gedanken vertieft. &#8222;Nun ja .. so ist das wohl .. wenn man ständig von allem &#8222;bösen&#8220; ferngehalten wird, zieht es einen letztendlich mehr dorthin als es wohl bei Leuten ist, die mit allem in Verbindung geraten.&#8220;,&#8220; Ja, wenn man im goldenen Käfig gehalten wird, ist die Neugier auf die &#8216;Welt da draußen&#8217; stärker denn je. &#8220; seufzte der alte Mann.</p>
<p>Derweil hatte es sich Victore im Büro nebenan auf dem Boden breit gemacht und war nicht wie angedeutet auf der Toilette.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/victore.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-306" title="victore" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/victore.jpg?w=500" alt="victore"   /></a></p>
<p>Er zog sich seinen Schuh aus und bereite sich eine Droge vor, die er sich zwischen die Zehen spritzte. Vic kniff die Augen zusammen und als das Gemisch durch seine Venen pulsierte, gefor das Lächeln auf seinem Lippen.  Schwankend machte er sich auf den Weg in Patientenzimmer, verstaute seine Tasche unter dem Bett und setzte sich aufs Kissen. Adelle schaute auf: &#8222;Soll ich dir Zeitungen besorgen damit es nicht so langweilig wird?&#8220; *fragt esie lachend und blickte wieder zu Theodor. &#8222;Ich würde eher sagen die Neugierde auf alles was nicht &#8230; dem normalen Rahmen entspricht.&#8220;, &#8222;Das wollte ich eigentlich damit sagen.&#8220; erwiderte er. Victore fragte: &#8222;Zeitung? Wofür? Ich bin doch schon fertig&#8230;ich hör euch ein wenig zu wenn es in Ordnung ist.&#8220; sagte er lächelnd und endspannt.  &#8220; Zeitung ist zum Lesen da und nicht zum Hintern abwischen.&#8220; grinste Theodor herüber. Victore fing an zu lachen.</p>
<p>Die Lady Ady nickte beiden zu schwieg eine kurze Weile, als sie in ihren Gedanken versunken war. &#8222;Nun ja ich denke ich sollte mich trotzdem vorsehen .. der Reiz der Gefahr &#8230; ist manchmal einfach überwältigend und ich .. versuche das irgendwie loszuwerden.&#8220; Sie überlegte erneut und lachte dann auf.  &#8222;Ich hab ne Idee .. ich nehme euch beide als Bodyquards .. ihr passt auf mich auf .. na wäre das nichts?&#8220;, &#8222;Na warum nicht. Ich nehm am Besten einen Regenschirm als Waffe zum Abschirmen vor alles.&#8220; schmunzelte Theodor. Adelle kicherte und Vic fing an zu glucksen: &#8222;Ich weiß nicht&#8230;ausgerechnet ich? Ich zieh doch sowas magisch an&#8230;.und zuverlässig bin ich auch nicht..aber ich zieh den bösen Buben schon die Buchsen in die Kimme wenns sein muss.&#8220;,  &#8222;Na die werden sich freuen.&#8220; murmelte Adelle lachend und stellte sich vor wie Victore einem der Männer da draußen den Tanga durch den Hintern zog. Beide konnten sich nicht mehr vor Lachen halten und Tränen standen in ihren Augen.</p>
<p>Theodor hustete vor Lachen und brummte: &#8222;Au..Erbarmen bitte..puuh..&#8220;, &#8222;Na ma nicht so wehleidig, alter Mann. Erbarmen ist nicht..gibts erst wenn man stirbt.&#8220; presste Vic  lachend aus seinen Lippen und suchte gedankenverloren nach seinen Zigaretten. Adelle schaute zu Victore, schüttelte leicht lächelnd den Kopf und versuchtes dann zu ignorieren. Er fummelte sich eine Zigarette aus der Schachtel. &#8222;Schwanzvergleich..wer macht mit?&#8220; kicherte er vor sich her. Adelle riß die augen auf, beugte sich vor und schaut auf ihren Schritt. &#8222;Hmmmm&#8230;&#8220;</p>
<p>Theodor verschränkte die Arme, als er Vic beobachtete und ein Husten kam über seine Lippen als er den Kommentar vernahm.  &#8222;Nicht so bescheiden.&#8220; sagte Vic und steckte sich die Zigarette in den Mund. &#8222;Tut mir leid, mir hat man Ohren und Tail abgeschnitten, als ich eine Dose Thunfisch geklaut hatte.&#8220; gab der alte Mann grinsend zu verstehen. Adelle lachte. &#8222;He Sie waren mal ein Neko?&#8220; Vic setzte sich auf und starrte ihn verwirrt an. &#8222;Das war ein Scherz. Ich wollte nur zu verstehen geben, ich kann bei dem Wettbewerb nicht mitmachen.&#8220; gluckste er. &#8222;Also haben Sie gar keinen Schwanz mehr?&#8220; fragte Victore besorgt und setzte sich auf.</p>
<p>&#8222;Das wollen Sie bestimmt nicht wissen.&#8220; sagte Theodor ernst und runzelte die Stirn. In gleichem Tonfall erwiderte der junge Mann: &#8222;Doch will ich.&#8220; Theodor wand den Kopf hin und her. &#8222;Bei mir ist das nicht mehr von Belang.&#8220; erklärte er. &#8220; Hm .. wie gesagt je oller je doller&#8220; lachte Adelle und errötete leicht. &#8222;*Och kommen sie schon&#8230;nun seien Sie mal kein Mädchen..ist ja schlimm wie verklemmt man sein kann.&#8220; meinte Victore. &#8222;Nicht der Rede wert und keinesfalls wettbewertswürdig.&#8220; entgegnete Theodor. &#8222;Ich will das jetzt aber sehen.  Ich fang auch an&#8220; sagte Vic immer noch ernst und zog an seiner Zigarette.   Adelle blickt erstaunt auf: &#8222;Soll ich mich umdrehen?&#8220;, &#8222;Ne du musst bewerten..ist doch klar.&#8220; murmelte Vic zu Ady rüber.</p>
<p>&#8222;Das kriegen Sie erst zu sehen, wenn ich den Cocktail in der Hand halte und wir in der Runde zusammen sitzen.&#8220; gab Theodor patzig als Antwort. &#8222;Das wollen wir doch mal sehen.&#8220; Vic drückte die Zigarette aus und stand auf. Adelle Collas lachte leicht hysterisch auf.  &#8222;ICH bewerten?&#8220; fragte sie mit piepsiger Stimme und prustet erneut los. Victore nickte und ließ Theodor nicht aus den Augen. Er hob die Augenbraue und meinte: &#8222;Na, na..gedulden Sie sich.&#8220; Adelle legt ihre Hand vor die Augen und kichert vor sich hin. Mit verschränkten Armen ging Vic auf ihn zu und grinste ihn an. &#8222;Soll ich ihnen mal zeigen wie schnell das geht?&#8220; Der alte Mann riß die Augen auf. &#8222;Sie werden doch nicht an mir Hand anlegen?&#8220; Vic nickt heftig: &#8220; Und ob..und ob.&#8220; Theodor zog die Decke über seinen Bauch und preßte die Lippen zusammen. &#8222;Doch nicht hier..&#8220; zischte er und rutschte zurück.</p>
<p>Adelle lachte: &#8222;Oh nein bitte seid so nett und erspart mir das .. wirklich .. alle beide.&#8220;,  &#8222;Und ob hier&#8230;ist doch keiner da.&#8220; Er sah zu Ady und griff nach der Decke von Theodor um sie zurückzuziehen. &#8222;Warum denn?&#8220;  Theodor schüttelte energisch den Kopf und zottelte verbissen an der Decke. &#8222;Nein nein nein..*meint er in durchdringendem Tonfall. Adelle überlegte kurz und setzt eeine selbstzufriedene Miene auf. &#8222;Das schickt sich einfach nicht in Anwesenheit einer Dame.&#8220; lachte sie. &#8222;Doch doch doch doch doch.&#8220; wiederholte Vic immer wieder. Theodor schnaufte durch die Nase. &#8222;Legenn Sie sich wieder in Ihr Bett und ersparen Sie mir BITTE diese Peinlichkeit.&#8220; Der Mann blickte Victore giftig an.</p>
<p>&#8222;Wieso den aufeinmal so grantig? Nun entspannen sie &#8230;sich&#8230;doch..mal.&#8220; sagte er und lehnte sich richtig zuüeck um die Decke wegzubekommen. Adelle legte sich die Hände vor die Augen und Theodor wurde es eindeutig zu bunt. Er dachte nur noch an Flucht und ließ die Decke los. &#8222;Nichts da.&#8220; erwiderte er barsch und versucht schnell Richtung Ady aufzustehen. Victore riß mit Gewalt die Decke vom Bett und taumelte nach hinten. Mit einem leichten &#8222;Uff&#8220; landete er an der Wand. Adelle flüsterte zwischen ihren Händen hindurch: &#8222;Riskier nicht das er länger bleiben muss.&#8220; und als sie den dumpfen Schlag hörte, schaute sie rasch auf. &#8222;Hast du dich verletzt?&#8220; fragte sie hastig. Theodor stand verschwitzt neben seinem Bett und starrte auf Victore.</p>
<p>Victore sah zu Ady und fummelte sich aus der Decke heraus. &#8222;Nein hab ich nicht. &#8220; lachte er wieder. &#8222;Sooo und jetzt pack ich Sie und dann geht die Hose ne etage tiefer.&#8220; gluckste er. &#8222;Krieg ich doch ein Einzelzimmer?&#8220; fragte Theodor entnervt. Adelle kicherte. &#8222;Seien Sie doch nicht so ein Spielverderber..das ist gemein. Mensch Sie Griessgram&#8230;.dann erschiessen Sie sich doch.&#8220; sagte er beleidigt und setzte sich auf sein Bett. Adelle seufzte. &#8222;Hey .. nicht aufregen jetzt alle beide .. &#8220; Ihr Blick wechselte von einem zum anderen. &#8222;Pff&#8230;..ich reg mich doch nicht auf&#8230;.wenn der ein Einzelzimmer will bitte&#8230;soll er doch&#8230;.da macht man nur mal Spass und dann sowas.&#8220; lamentierte er vor sich her. Theodor beäugte ihn misstrauisch.</p>
<p>&#8222;Ich hab eine bessere Idee.&#8220; sagte Vic plötzlich und stand auf. &#8222;Ich gehe..dann haben Sie Ihre Ruhe vor mir bösem Ding.&#8220;  Adelle schaute ihn stirnrunzelnd an. &#8222;Hey nun komm das muss nicht sein .. hier gibt es eh keine Einzelzimmer und du bleibst schön hier mein Freund. Theodor ermahnte ihn, sich zu beruhigen. Doch Victore war entschlossen. Mit glasigen Augen und einer gehörigen Portion Heroin im Blut stapfte er zur Tür. Adelle versuchte ihn am Arm zu erwischen, doch er war schneller zur Tür hinaus. &#8222;Ich fühl mich gut..der will mich nicht&#8230;dann kann ich ja auch gehen&#8230;besser als bei so nem Grummelkind zu verrotten. Theodor war leicht genervt und sagte zu ihm ernst: &#8222;Solange Sie mir nicht an die Wäsche wollen, kommen wir gut miteinander aus.&#8220; Ady fing plötzlich beiden  ihre Meinung zu geigen. &#8222;Hmpf .. weisst du was .. mach was du willst wenn ihr euch ankeifen müsst .. dann macht das aber ohne mich, ist doch schlimm &#8230; seid froh das der entführer nicht in eurem zimmer war .. wir hatten spaß und nun das &#8230; nein wirklich &#8230;. tztz &#8230;&#8220; In ihren Augen funkelte es zornig. Theodor schluckte und Vic gab zur Antwort: &#8222;Ich mach auch was ich will&#8230;Ende.&#8220; Besorgt sah er zu ihr und verließ das Gebäude.</p>
<p>Adelle schaute ihm nach und verengte den Blick. Sie war vollkommen ratlos. &#8222;Das kann ich nicht verantworten.&#8220; murmelte Theodor und ging hinterher. &#8222;Mein Freund, kommen Sie bitte wieder mit mir rein. Es tut mir leid, dass ich Ihren Spass verdorben hab.&#8220; seufzte der alte Mann. &#8222;Ja ja&#8230;Sie sind doch die ganze Zeit schon so dabei mit ihrer schlechten Laune umherzusprühen wie eine deffekte Wasserleitung.&#8220; schnaubte Victore. &#8222;Ich bin nur ein alter Mann. Ich gelobe Besserung.&#8220; murmelte Theodor und versuchte ihm zu erzählen was er hören wollte in der Hoffnung ihn irgendwie wieder ins Zimmer zurückzulotsen.</p>
<p>Eine weibliche Stimme unterbrach plötzlich das Gespräch: &#8222;Verzeihung, ich wollte nicht stören. Wir suchen die Kirche.&#8220;,  &#8222;Verzeihung was? Die ist dahinten.&#8220; sagte Vic in knappen Tonfall und zeigte in irgendeine Richtung. &#8222;Ich für meinen Teil gehe nun&#8230;wiedersehen.&#8220; und mit diesen Worten stapfte er davon. Die junge kratzte sich am Kopf. &#8222;Wo?&#8220; Theodor blickte Victore mit leicht verzweifeltem Blick nach. &#8222;Irgendwas stimmt nicht mit ihm..&#8220; murmelte er kopfschüttelnd und wandte sich der Lady zu. &#8222;Ich suche die Kirche.&#8220; wiederholte sie. &#8222;Hm..die Kirche..Ich bin mir selbst nicht sicher. Ich verlaufe mich immer so schnell.&#8220; seufzte er mit grübelndem Blick.</p>
<p>Adelle nickte der Frau zu: &#8222;Guten Abend&#8220; und schaute dann zu Theodor. &#8222;Tut mir leid &#8230; irgendwie .. ich weiss nicht was mit ihm los ist .. ich glaube er ist schwanger.&#8220; Die Dame sah Adelle an: &#8222;Wissen Sie wo wir die Kirche finden?&#8220; Sie nickte. &#8222;Ja .. Sie gehen hier nach links am Revier vorbei, halten sich links, gehen dann nach rechts und laufen fast genau darauf zu. Die ist gleich neben dem After Dark .. einem der Clubs in der Stadt.&#8220; Die fremde Frau bedankte sich und verschwand schnell im Dunkeln. Theodor durchfuhr wieder der leichte Schauer, bei dem Gedanken an den Friedhof dahinter. &#8222;Sie sollten sich entweder eine Jacke holen oder sich zurück ins Bett legen mein lieber.&#8220; sagte Ady zu ihm. Daufo schaute just in diesem Moment vorbei, ob alles in Ordnung sei, bevor er sich zur Ruhe legen wollte. Theodor holte sich kurz seinen Mantel.</p>
<p>&#8222;Ich hatte eine harte Nacht ich denke ich sollte mich ausruhen.&#8220; erklärte Daufo, der recht blass um die Nase wirkte. &#8220; Oh .. was ist denn passiert?&#8220; frage Ady besorgt. &#8222;Wegen dem Vorfall im Krankenhaus?&#8220; flüsterte Theodor. &#8222;Nunja Lacrisa.&#8220; murmelte Daufo und setzte einen vielsagenden Blick auf, in der Hoffnung Adelle verstand, dass Lacrisa ihn gebissen hatte, weil sie Blut brauchte. Theodor bemerkte nichts von dieser wortlosen Kommunikation, aber Adelle verstand. Sie runzelte die Stirn. &#8222;Ja du solltest dich dann wirklich ausruhen ,.. meine Türen sind offen, weisst du ja.&#8220;, &#8222;Ja habe noch Bereitschaft, denke ich lege mich in die Wache ein paar Stunden.&#8220; erklärte der Neko. &#8222;Hm &#8230; arbeitest du jetzt da?&#8220; frage Adelle. &#8222;Ja dachte mir ein wenig Ordnung im Leben tut gut.&#8220;</p>
<p>Mihau kam dann noch zu der Gesprächsrunde und wollte von Ady etwas. Daufo verabschiedete sich müde und Theodor machte sich auf den Weg in sein Bett. Er blickte nocheinmal zurück zu der dunklen Gasse in der Victore verschwunden war. Besorgt wischte er sich über die Stirn und ging zur Ruhe.</p>
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		<title>Es geht bergauf</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 18:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ist ein Arzt hier?&#8220; hallte eine Stimme durch die Flure des Krankenhauses. &#8222;Ich glaube ja, ich bin mir nicht sicher&#8230;hm..vielleicht im Krankenzimmer. Ich war gerade ähm..auf der Toilette.&#8220; murmelte Theodor. Daufo rief: &#8222;Hilfe habe eine Schwerverlezten mit einem Schwert im Bauch kannst du helfen kommen bitte?&#8220; Leider war gerade kein Arzt zugegen, wie er gehofft [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=256&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ist ein Arzt hier?&#8220; hallte eine Stimme durch die Flure des Krankenhauses. &#8222;Ich glaube ja, ich bin mir nicht sicher&#8230;hm..vielleicht im Krankenzimmer. Ich war gerade ähm..auf der Toilette.&#8220; murmelte Theodor. Daufo rief: &#8222;Hilfe habe eine Schwerverlezten mit einem Schwert im Bauch kannst du helfen kommen bitte?&#8220; Leider war gerade kein Arzt zugegen, wie er gehofft hatte. Es dauerte einige Zeit und Amalia hektisch angelaufen kam und rief: &#8222;Zum Opraum!&#8220;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-264" title="krank2tag" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krank2tag.jpg?w=500" alt="krank2tag"   /></p>
<p>Anabell war völlig neben sich, als sie Ice so auf dem OP-Tisch liegen sah.  Wie es schien hatte er das Schwert selbst in den Körper gerammt. Das Ärzteteam gab sich alle Mühe und schaffte es dem verliebten Neko das Leben zu retten. Theodor bekam in all dieser Zeit von dem Gewusel nicht viel mit, er schlief tief und fest.</p>
<p>Adelle holte ein stethoskop aus der Schublade und ging zu Victore, schaute ihn lächelnd an und beuget sich vor: &#8222;also .. schauen wir doch mal oder? &#8230; einmal abhören und dann sag ich dir ob du heim kannst oder nicht.&#8220; Theodor öffnete langsam die Augen und blickte durch den Raum. Ady schaute rüber und lächelte. &#8222;Guten abend. Theodor .. wie geht es Ihnen?&#8220; fragte sie. &#8222;Mmh? Etwas besser denke ich.&#8220; antwortete er als er sich erhob. &#8222;Das freut mich &#8230; wenn ich gerade dabei bin kann ich sie abhören &#8230; ich denke mal Sie möchten auch schnell hier raus oder?&#8220; Der alte Mann bejahte es lächelnd. Krankenhäuser waren nicht gerade sein Lieblingsort.</p>
<p>Neben ihm wurde der frisch operierte Patient ins Bett gelegt und er blickte neugierig zu Ice, fragte sich, was mit ihm wohl geschehen sei. Adelle wärmte das untere Ende des Stethoskopes an, legte eine Hand auf seine Schulter und das Ende auf seinen Rücken. &#8222;Einmal tief durchatmen bitte.&#8220;, Soll ich das Hemd ausziehen?&#8220; fragte er unsicher.&#8220;Nein das geht .. derRücken ist ja frei &#8230; gleich nur hochziehen wenn ich die Brust abhöre &#8230;&#8220;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-266" title="krank2tag2" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krank2tag2.jpg?w=500" alt="krank2tag2"   /></p>
<p>Theodor atmetete ein paar Mal nach ein und aus und Adelle horchte aufmerksam das Herz ab. Sie nickte zufrieden. &#8220; Hört sich sehr gut an .. Sie sind eindeutig auf dem Weg der Besserung, Theodor &#8230; ihr Herz schlägt regelmässig und gleichmässig.&#8220;, &#8220; Oh, das hört sich sehr gut an. Kann ich also bald wieder joggen?&#8220;*grinste er etwas verlegen. &#8222;Ähm .. nein .. bitte vorerst nicht joggen gehen bis sich Ihr Herz wieder vollkommen erholt hat.&#8220; lachte sie leise. Theodor verzog das Gesicht wie ein schmollendes Kind: &#8222;Hm&#8230;schade.&#8220; Adelle grinste: &#8222;Sobald sie wieder fit sind &#8230; versprochen, aber Sie müssen es ruhig angehen.&#8220;,&#8220;Wie lange wird das dauern?&#8220; fragte er etwas ungeduldig und seufzte.</p>
<p>&#8222;Hm .. also ich denke das sie morgen oder übermorgen entlassen werden können &#8230; und danach bitte ich Sie eine Schonzeit von mindestens vier Wochen einzuhalten, in dieser Zeit keine sportlichen Aktivitäten oder dergleichen.&#8220;, &#8222;So lange? *entfuhr es ihm und sein Blick wurde traurig. &#8222;Vier Wochen&#8230;hm&#8220; murmelte er. &#8220; Nun ja entweder vier Wochen darauf verzichten joggen zu gehen, nur Schonkost zu sich nehmen und gesund werden &#8230;. oder in zwei Wochen wieder hier liegen. Suchen Sie es sich aus&#8230; ich möchte Sie ehrlich gesagt nicht hier liegen sehen.&#8220; Sie lächelte zuckersüß und beugte sich zu ihm herab. Theodor stützte die Hände auf das Bett. &#8222;Nein, das will ich nicht. Ich mag Krankenhäuser nicht sonderlich..Dann muss ich wohl an die ärztliche Verordnung halten.&#8220; nickte er missmutig. Adelle lachte: &#8222;Glauben Sie mir, dass wird Ihnen nicht so schwer fallen wie es jetzt den Anschein hat.&#8220;, &#8222;Ja, ich war ja schon früher ein Couch-Potato. Nur&#8230;*seufzt*..ich wollte gern etwas Neues ausprobieren..naja..was solls.&#8220; lachte der alte Mann Victore wachte aus seinem Nickerchen auf und gähnte herzhaft. Anabell sass schluchzend am Bett von Ice und er versuchte die Kleine zu trösten.</p>
<p>&#8222;Wie geht es Ihnen Herr Lenz?&#8220; tönte es aus Victores Ecke.  &#8222;Mir gehts besser. Dank der liebevollen Pflege.&#8220; meinte Theodor lächelnd als er zu Ady hochsah.&#8220;Wissen Sie was Theodor &#8230; ich erlaube Ihnen zu Anfang lange Spaziergänge .. und nach und nach beginnen wir &#8230; etwas schneller zu laufen .. ist das ein Deal?&#8220;, &#8222;Abgemacht, das ist doch ein Wort&#8220; grinste er mit einem Schnaufer, als Adelle lachend zu Victore rüberging. &#8220; Ja ich finde auch, dass sie sich mal bewegen sollten Sir&#8230;ich mach dann gleich mit..ein wenig Sport kann nie schaden.&#8220; meinte Vic und Theodor lud ihn schmunzelnd dazu ein. &#8222;Worum soll den gejoggt werden? Da muessen wir uns aber auch ene schöne Strecke aussuchen.&#8220;, &#8222;Einmal zur Toilette und zurück. Mehr schaff ich nicht..&#8220; erwiderte Theodor lachend.  Adelle las aufmerksam Vics Akte derweil. &#8222;Na dann halt sechsig mal zum Klo und zurueck..mit Einlauf klappt es sogar noch schneller.&#8220; lachte Victor und klopfte sich auf die Beine. &#8222;Aber das mit dem Einlauf machen Sir mir vor. Vorher mach ich da nicht mit.&#8220; schmunzelte Theodor zurück. &#8222;Nicht freiwillig&#8220; brummte der junge Mann. Theodor nickte &#8222;Das dachte ich mir. Dann bin ich aus dem Schneider&#8230;hehe.&#8220;</p>
<p>Vic legte sich mit Darris an: &#8222;Na und wie gehts dem Herrn dadrueben auf den billigen Plätzchen?&#8220; lachte er. &#8222;Mir?&#8220; fragte er. Victore nickte. &#8220; Beschissen wie jeden Tag. Gewöhn dich dran. Und nun sag mir einer wo Ama ist&#8230;&#8220; gab er barsch zurück. &#8222;Na ist doch nur ein Bein..ist doch sogar noch dran.&#8220; hustete er beim Lachen.  &#8222;Hey&#8230;.du hast die vier Rippen vergessen. Meine Schrottkarre und die Suspension.Herrlich ist die Welt.&#8220; Theodor hob die Augenbraue und brummte leise. Jeder in diesem Raum hatte eine Sorge nach der anderen.</p>
<p>Adelle schaute zu Victore mit der Akte in ihrer Hand und flüsterte: &#8222;Hm &#8230; Medikation &#8230; das dauert wohl noch&#8230;ich befürchte du wirst noch was hier bleiben müssen mein Freund.&#8220; Victore lehnte sich zurück und nickte. Verdammt&#8230;.ich wollte doch meine Sachen hier einräumen.&#8220;, &#8220; Na ich bring dir ne Vase vorbei .. und mal sehen vielleicht finde ich auch noch ein schönes Blümchen. &#8220; lachte sie und stellte die Akte zurück in den Halter am Bett. &#8222;Das ist ein Wort..darauf lass ich es ankommen&#8230;aber ein Schrank muss auch her&#8230;sonst kann man sie nirgends hinstellen.&#8220; grinste Vic. &#8222;Stimmt .. ich denke das lässt sich einrichten. Man soll ja nicht behaupten, dass es den Leuten im Krankenhaus schlecht geht.&#8220;, &#8222;Also ich bin das Leben selbst&#8230;sehen sie mich doch an.&#8220; lachte Vic. Adelle lächelte zu ihm: &#8222;Oh ja .. das sehe ich doch Victore.&#8220; und wandte sich an den Griesgram. Darris meldete sich: &#8222;Doch mir gehts schlecht. Krieg ich jetzt nen Preis?&#8220;, &#8222;Stell dich mal nicht so an..wehleidiges Etwas&#8230;hast dein ganzes Leben doch noch vor dir&#8230;&#8220; brummte Victore rüber. Darris schob noch nach, dass er wenigstens überlebt habe und Vic meinte: &#8222;Na das sollte einem doch schon viel wert sein.&#8220;, &#8222;Hm..vielleicht&#8220; erwiderte Darris. Adelle runzelte die Stirn. Na wollen wir es hoffen &#8230; ansonsten &#8230; wenn sie es sich anders überlegen sterben Sie bitte bei der anderen Ärztin .. wenn meine Schicht vorbei ist&#8220; antwortete sie süffisant.</p>
<p>Theodor beäugte Ady belustigt und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Sie las einwenig in der Akte von Ice und war erstaunt, dass er nach der OP bereits wieder ansprechbar war und sogar mit seiner Liebsten kuscheln konnte. Von wegen Männer wären Weicheier, meinte sie lachend. Victore konnte es sich nicht verkneifen zu sagen,  wenn jemand das Recht habe zu sterben, dann nur er. Adelle warf ihm einen funkelnden Blick zu, mußte dann aber grinsen: &#8222;Hier stirbt niemand, nicht während meiner Schicht, sagte ich schon.&#8220;, &#8222;Ich schick Gevater Tod eben eine SMS und sag ihm bescheid..sekunde.&#8220; gab er lachend zur Antwort.  Adelle Collas lächelte, schob sich einen Stuhl zurück und setzt sich in die Mitte des Zimmers um einen guten Überblick zu behalten.</p>
<p>Anti betrat das Krankenzimmer, um Ice zu besuchen. &#8222;Na Großer?&#8220; begrüßte Ice den Besucher. &#8220; Mach doch nicht immer son Schwachsinn. Sind doch nur Frauen. Hab ich geheult als Ana mich verlassen hat wegen dem.&#8220; deutete er auf Darris. &#8222;tAach hör auf ich wollt nich weiter leben ohne sie.&#8220; meinte Ice. &#8222;Gibt immer Schlimmeres&#8220; erwiderte Anti. Adelle seufzte, schaute zu Victore und fragte leise, voller Ironie: &#8222;Und .. hat er schon geantwortet?&#8220;  Vic sah zu Ady auf: &#8222;Nein..aber er hat mir erlaubt  mir noch eine zu rauchen.&#8220;, &#8222;Hm komisch ich kann mich das garnicht vorstellen &#8230; aber wenn du mir versprichst schnell zu machen genehmige ich es .. abhalten können werde ich dich wohl eh nicht oder? schmunzelte Adelle. &#8222;Danke..ich beeil mich auch und puste den Rauch durch das nicht vorhandene Fenster.&#8220; grinste er und holte die Zigaretten hervor. Adelle lachte: &#8222;Hau rein .. ich geb dir vier Minuten und du könntest natürlich auch in den Vorraum gehen.&#8220;, &#8222;Ja das ist gleich noch besser&#8220; sagt er und verschwand aus dem Raum.</p>
<p><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/icedarris.jpg"></a><a href="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/icedarris1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-285" title="icedarris1" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/icedarris1.jpg?w=500" alt="icedarris1"   /></a></p>
<p>Adelle Collas kicherte leise, blickte zu Theodor, dann zu Darris und lehnte sich zurück: &#8222;Ich weiss schon warum ich diesen Beruf speziell nicht erlernen wollte &#8230;. nörgelnde Patienten.&#8220; Sie warf Darris einen bösen Blick zu.&#8220; Und die Tatsache, dass ich Leute behandeln muss, die ich mag&#8220; lachte sie zu Theodor. Der alte Mann bekam ganz rosige Wangen und lächelte verlegen.</p>
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		<title>Der erste Tag im Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 21:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xiue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Theodor irrte am nächsten Tag in den Gängen umher und landete im Maschinenraum. Irgendwie war er nicht ganz er selbst. Benommen sah er auf die vielen Anzeigetafeln. Da ging hinter ihm die Tür auf. Sein alter Nachbar hatte wohl gemerkt, dass er etwas ratlos durch die Gegend getigert war. &#8222;Herr Lenz, wie gehts Ihnen?&#8220; fragte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bronxx.wordpress.com&amp;blog=5924808&amp;post=243&amp;subd=bronxx&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theodor irrte am nächsten Tag in den Gängen umher und landete im Maschinenraum. Irgendwie war er nicht ganz er selbst. Benommen sah er auf die vielen Anzeigetafeln. Da ging hinter ihm die Tür auf. Sein alter Nachbar hatte wohl gemerkt, dass er etwas ratlos durch die Gegend getigert war.</p>
<p>&#8222;Herr Lenz, wie gehts Ihnen?&#8220; fragte er. Theodor seufzte. &#8222;Wenn ich das wüßte&#8230;wie es mir geht&#8230;Ich kann mich nicht erinnern, wie ich herkam.&#8220; Seine Augen wanderten irritiert über die blinkenden Schalter. Daufo schaute traurig zu dem alten Mann. &#8222;Nunja ich mein also &#8230;.Kommen Sie lassen Sie uns erstmal hier raus gehen.&#8220; Er nickte murmelnd. &#8222;Nunja aber Sie wissen schon das nunja unser Haus&#8230;&#8220;, &#8222;Ja.&#8220; erwiderte Theodor traurig. &#8222;Also ich habe mir sagen lassen Sie hatten einen Herz..infarkt.&#8220; Der alte Mann riss die Augen auf, seine Erinnerung  an die letzten Stunden wie weggewischt. &#8222;Ich?  Und ich lebe noch?&#8220;, &#8222;Ja Ady hat sich die ganze Nacht um Sie gekümmert.&#8220; erklärte daufo.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-248" title="krankenhaus" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krankenhaus.jpg?w=500" alt="krankenhaus"   /></p>
<p>&#8222;Ady..&#8220; flüsterte der alte Mann mit leiser Stimme und sah nach unten. &#8222;Ich muss wohl jedem hier danken, dass ich noch lebe..ich weiß leider nicht wer alles mir half.&#8220;, &#8222;Nunja ich weiss leider auch nicht viel was passierte nachdem ich ins&#8230;nunja wie gesagt wer sie gerettet und hergebracht hat weis ich nicht, da ich selber anfangs bewusstlos war und im Zimmer lag.&#8220; Theodor meinte, er wäre froh noch am Leben zu sein, auch wenn er seine letzten Sachen verloren hatte, an denen er hing. Er kramte in seiner Tasche nach dem Poromonaie und holte das verkohlte Foto hervor, dass Ady ihm in die Hand gedrückt hatte. &#8222;Naja ich habe auch alles verloren aber ich mein ich bin jung kann mir alles neu aufbauen. &#8222;Jaaaa ich weis aber ich mein wenn wir es so sehen, Herr Lenz, Sie haben nicht alles verloren.&#8220;</p>
<p>Ariane fragte erstaunt: &#8222;Ach haben sie auch in dem Haus gewohnt??&#8220; Theodor steckte das Portomonaie mit dem Bild wieder fort. &#8222;Ja, ich hatte mir dort eine kleine Wohnung eingerichtet mit meinen letzten Habseeligkeiten.&#8220;, &#8222;Das tut mir leid. Wenn ich ihnen helfen kann, sagen Sie es ruhig.&#8220; Der alte Mann seufzte. &#8222;Nun, ich kann mir wieder ein neues Zuhause schaffen, das ist nicht das Problem..Geld ist nicht mein Problem..nur  ..die Erinnerungsstücke..alle fort.&#8220; Seine Augen wurden mit einem Male wässrig. &#8222;Oh ja, das ist das Schlimmste.&#8220; erwiderte Ariane seufzend und dachte selbst an das grausige Unglück, dass ihr widerfahren war.</p>
<p>&#8220; Ich frage mich, ob es wirklich eine gute Idee war, herzuziehen&#8220; meinte er traurig. Daufo legte die Hand auf  Theodors Schulter. &#8222;Herr Lenz, schauen Sie mal Sie haben neue Freunde gefunden und naja ich denke, die werden Sie nicht im Stich lassen schauen Sie Ady, wir mögen Sie doch alle.&#8220;, &#8222;Danke, lieber Freund.&#8220; antwortete der alte Mann mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.</p>
<p>&#8222;Herr Lenz, ich denke zusammen ist alles möglich und wenn man mal bei der Tatsache bleibt, das Ady sich die ganze Nacht um sie gekümmert hat, sie sind auf jeden Fall niemanden egal also machen Sie sich keine Sorgen denn es kann meist schmerzhafter sein sich an die Vergangenheit zuklammern wie eine neue Zukunft zu betrachten denn ich denke Sie haben noch so viel vor sich.&#8220;erzählte Daufo. &#8222;Ja, da haben Sie recht. So betrachtet, bin ich nicht allein.&#8220; Theodor formte die Mundwinkel zu einem breiten Lächeln. &#8222;Sehen Sie, wir sind doch alle da und eine neue Zukunft birgt mehr Abenteuer wie eine fast vergessene Vergangenheit.&#8220;</p>
<p>Adelle kam auf die Beiden zu und lächelte erfreut: &#8222;Theodor .. Sie sind &#8230; wieso zum Henker sitzen Sie denn hier?&#8220;, &#8220; Oh..ähm&#8230;Ich bin etwas umhergeirrt..&#8220; sagte er betreten und rieb sich verlegen am Nacken. Er blickte zu daufo: &#8222;Ja und ich werde sicher nicht die Flinte ins Korn werfen. Ich habe da noch ein Versprechen einzulösen.&#8220; Theodor lächelte dabei etwas verträumt.  Daufo grinste: &#8222;Naja aber das stellen wir erstmal nach hinten an, als Erstes versuchen wir Ihnen was neues als Zuhause zu besorgen.&#8220;</p>
<p>&#8220; Theodor &#8230; ich muss Sie bitten, sich spätestens in einer halben Stunde hinzulegen und sich auszuruhen &#8230; nein Verzeihung ich bitte nicht darum, das ist ein Befehl ihrer behandelnden Ärztin &#8230; ich bin gleich da ich muss &#8230;. nur kurz .. etwas besprechen&#8220; sagte Adelle lächelnd. &#8222;Oh..Ja, liebe Lady&#8230;&#8220; Theodor stand hastig auf und krümmte sich zusammen, als der Schmerz durch seinen Brustkorb fuhr. &#8222;Oh bitte ..  bleiben Sie sitzen &#8230;.&#8220; sagte Ady schnell. Theodor winkte etwas ab und richtete sich wieder auf. Die Lady lächelte. &#8222;Vielen Dank, dass Sie mir zur Seite gestanden haben..Ady.. wie ich gehört habe, haben Sie sich die ganze Zeit um mich gekümmert..ähm.. ja, mir geht es wieder besser. Ich hoffe es. Ich kann mich nicht recht entsinnen was alles geschah.&#8220; Theodor schaute kurz zu daufo und stützt sich auf dem Tisch ab.</p>
<p>Adelle lächelte immernoch, winkte jedoch leicht ab: &#8222;Nein bedanken Sie sich nicht .. das war selbstverständlich für mich. &#8230;. und was genau geschah, kann daufo ihnen sicher am besten erzählen denn er war dabei bis sie herkamen &#8230; ich freue mich jedenfalls das es ihnen besser geht, und wenn sie sich schonen dürfen sie bald &#8230; nun ja &#8230; aus .. dem krankenhaus heraus.&#8220; Daufo legte seinem unter Theodors, als er merkte wie sich dem Tisch abstützte. &#8222;Und auch ama hat mir geholfen .. wenn sie nicht gewesen wäre  ich war doch leicht überfordert  und ann .. es waren so viele beteiligt&#8220; sagte Ady leise. &#8222;Ja&#8230;es haben viele geholfen&#8230;allein um Sie herzubringen haben wir vier Leute benötigt.&#8220; fügte Amalia hinzu.</p>
<p>Theodor war gerührt: &#8222;Nochmals vielen Dank..ich bin wirklich so froh, hier mit eigenen Augen diese Welt sehen zu dürfen&#8230;nochmal eine Chance bekommen zu haben..&#8220; seufzte er in einem philosophischen Tonfall. Adelle schmunzelte. &#8222;Schon okay .. lassen Sie uns nachher reden&#8220; sagte sie ruhig und ging zu ihren anderem Patienten Victore. &#8222;Herr Lenz, setzen Sie sich wieder* immernoch seinen Arm haltend. &#8222;Hm..ja..&#8220; murmelte er und bewegte sich langsam auf seinen Stuhl zurück. Daufo setzte sich neben Theodor. &#8222;Aber sehen Sie, so viele Leute und alle um zu helfen.&#8220;, &#8222;Das ist wahr. Als ich hier ankam, dachte ich diese Stadt besteht nur aus Chaos und Gewalt..aber ich habe mich geirrt.&#8220; gab er etwas betreten zurück.</p>
<p>&#8222;Nunja überwiegend tut sie das, aber die Not zeigt einem was wir wirklich sind.&#8220; meinte der Neko und Theodor wiegte zustimmend mit dem Kopf. &#8222;Ich werd nochmal durch die Stadt ziehen&#8230;es freut mich, dass es ihnen besser geht&#8230;&#8220; lächelte Amalia zu dem alten Mann und ging zur Tür hinaus.</p>
<p>&#8222;Hat man doch beim Hochwasser gesehen da waren auch aufeinmal alles miteinander und kein gegeneinander mehr.&#8220; erzählte Daufo. &#8222;Ja, das stimmt. Ich war zwar nur in meiner Wohnung, aber ich hab einiges erfahren von vielen, die mir darüber berichteten.&#8220; meinte Theodor. &#8222;Nunja ich war auch in der Wohnung und habe nichts getan, aber ich war auch völlig fertig.&#8220; grinste er. &#8222;Na ich denke wir werden sowas wie das Hochwasser leider noch ein paar mal erleben weil naja sind wir mal ehrlich wir gehen nicht gerade sanft mit dem um was wir unsere erde bezeichnen.&#8220;</p>
<p>Theodor legte die Stirn in Falten. &#8222;Allerdings.&#8220;, &#8222;Nunja weniger der schlechten mehr der erfreulichen Nachrichten ich denke wir werden was auf die Beine stellen, zur Not mache ich das selber aber das verrate ich noch nicht.&#8220; meinte Daufo.  &#8222;Hm..wenn es mir besser geht, werde ich mir eine neue Wohnung suchen&#8230;und dann geht das selbe Spiel von vorn los, neue Sachen kaufen.&#8220; grunzte missmutig vor sich hin. &#8222;Nunja aber herr lenz das ist alles eine Sache, ich denke das wird sich alles finden und wie gesagt alleine stehen sie ja nicht da.&#8220; Er grinste den alten Mann noch an: &#8222;Soll ich Sie noch begleiten dann können sie sich ein wenig hinlegen und ausruhen und wir können mal schauen wie es victore geht.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, das ist eine gute Idee und ich bin froh, dass Sie für mich ein Freund geworden sind.&#8220; Der alte Mann versuchte sich langsam zu erheben, Daufo mußte ihn dabei stützen. &#8222;Danke&#8220; murmelte er leise ächzend. Der Neko lotste den alten Herren zu seinem Bett und Adelle wandte sich an die Beiden. &#8222;W geht es euch beiden?&#8220; fragte sie ruhig, als sie sich noch von dem Lachanfall erholte, der wohl beim Gespräch mit Victore entstanden war. &#8220; Ha..hallo&#8230;&#8220; gluckste Victore heraus und versuchte irgendwie seinen Lachkrampf unter Kontrolle zu bringen.</p>
<p>&#8222;Ja mir gehts gut imernoch den ein oder anderen Zwicker in der Brust aber passt.&#8220;erwiderte Daufo. &#8222;Na ihr habt euch aber schnell erholt von einem Rippenbruch.&#8220; meinte Victore erstaunt. Theodor hob den Kopf und rückte sein Kissen zurecht. &#8222;Ah..Sir Victore..hallo&#8220; murmelte er und zupfte verbissen weiter an seinem Kopfkissen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-257" title="krankenhaus2" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krankenhaus2.jpg?w=500" alt="krankenhaus2"   /></p>
<p>&#8222;Victore alte Möhre na ausgewürfelt?&#8220; grinste Daufo. Victore schob sich seine Brille auf der Nase zurecht und wischte die Tränen weg, die ihm vor Lachen die Wangen herabliefen. Doch dann fing er wieder an zu lachen. Schön wäre es&#8230;nein&#8212;das wird wohl noch dauern.&#8220;</p>
<p>&#8222;Hmpf&#8230;*brummte es aus Theodors Ecke. Er brauchte eine Weile bis er mit seiner Liegeposition zufrieden war und atmete erleichtert aus. Adelle kicherte und biss sich auf ihre Faust, um nicht erneut einem Lachanfall zu erliegen. &#8222;Na ihr habt es ja lustig hier&#8220; meinte der Neko. &#8222;Darf ich mitlachen?&#8220; fragte der alte Mann neugierig. Adelle konnte sich nicht mehr zusammenreißen und prustete erneut los. Victore wollte gern ein paar Bilder aufhängen und Blumen hineinstellen, um das Zimmer zu dekorieren und mußte erneut lachen. Die Lady lachte laut los und schaute ihn an: &#8222;Nunja &#8230; und die Gardinen stricke ich .. sehen dann zwar nicht so reizend aus wie die aus Zeiten meiner Urgrossmutter aber hey .. selbstgemachte Handarbeit.&#8220;</p>
<p>Victore nickte mit einem Grinsen auf dem Gesicht: &#8222;Ja auf jeden fall und schöne bunte Kissen..&#8220; hustete er heraus und war etwas angekelt von dem Anfall. Ady stand auf und fühlte seine Stirn.  &#8222;Oh ja und ein Türschild&#8230;&#8220; fügte er noch hinzu. &#8220; Hm .. du hast immernoch Ffieber &#8230; ich gebe dir noch ein paar Tropfen Novalgin.&#8220; Der junge Mann nickte in Gedanken versunken und überlegte wo er Blumen herbekommen könnte.</p>
<p>Theodor legte seine Hände auf den Brustkorb und starrte an die Decke. Mit einem Grinsen meinte er: &#8222;Für mich auch ein Türschild.&#8220; Adelle mußte leise lachen, als sie einen Becher mit zwanzig Tropfen Novalgin und etwas Wasser zu Victore brachte. Er sah zu Theodor rüber: &#8222;Ok, aber nur wenn ich abends auch Party machen kann hier.&#8220;, &#8222;Aber die Musik suche ich aus..&#8220; lächelte der alte Mann. Vic leerte den Becher in einem Zug und meinte: &#8222;Das sehe ich anders..wer weiß was da kommt.nehmen Sie mir das nicht übel.&#8220; Lady Ady kicherte und Theodor fügte schmunzelnd hinzu: &#8222;Etwas Schubert und Bach hat noch niemandem geschadet.&#8220;</p>
<p>&#8222;Außerdem haben Sie Ihr Leben noch vor sich..machen Sie ruhig mal noch nen paar Jahre&#8230;oder Jahrzehnte..hören Sie..sonst prügel ich Sie freiwillig aus dem Grab raus..ich will Sie nicht vor mir sterben sehen..Ende&#8220; erwiderte Victore und fing aus heiterem Himmel so sehr zu lachen an, dass er sich am Bett festhalten mußte.</p>
<p>&#8222;Kann ich ihnen noch was Gutes tun?&#8220; fragte Ady zu Theodor. &#8222;Sie haben schon soviel Gutes für mich getan. Vielen Dank..aber nein..im Moment bin ich wunschlos glücklich.&#8220; erklärte er zufrieden. &#8220; Tut ..tut mir leid&#8220; hustete Victore und nahm sich rasch ein Taschentuch, das er sich vor den Mund hielt.  &#8222;Aber der Herr hat ja nun ne neue Lebensaufgabe..Steinchen fuer Steinchen wieder zusammenkleben mit Patex..&#8220; lachte er weiter.  Theodor meinte nur: &#8222;Ich habe nette Gesellschaft, ein Bett und meinen Lebenswillen&#8230;mehr brauche ich nicht.&#8220;, &#8222;Das lob ich mir&#8230;&#8220; grinste sein Bettnachbar zurück. &#8222;Na und mit ihnen als Zimmernachbar hab ich ja immer volles Haus hier dann.&#8220; Wieder hustete er nachdem er aufgehört hatte zu lachen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-259" title="krankenhaus3" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krankenhaus3.jpg?w=500" alt="krankenhaus3"   /></p>
<p>&#8222;Ach ja..hm.. Einen Block und einen Stift könnte ich gut gebrauchen.&#8220; brachte der alte Mann grübelnd hervor. Vic kramte in seiner Tasche und schmiß ihm die Utensilien aufs Bett. &#8222;Danke sehr&#8220; freute sich Theodor. &#8222;Na da ist ja nichts bei..das kann selbst ich mir leisten..das tut nicht weh&#8220; grinste er mit einem Gähnen im Gesicht.</p>
<p>Da klopfte es an die Tür des Krankenzimmers. &#8222;Jaaa?&#8220; fragte Vic. &#8222;Hier ist Miss Winx.&#8220; tönte es von draußen. &#8222;Kenne ich nicht.&#8220; hustete er Richtung Tür. &#8222;Darf man eintreten?&#8220; fragte die weibliche Stimme. &#8222;Ja kommen Sie nur rein.&#8220; meinte er und musterte die fremde Frau, als sie eintrat. Theodor hob leicht den Kopf und wünschte einen &#8222;Guten Abend&#8220;. Die junge Frau grüßte freundlich und wanderte mit ihren Blicken von einem zum anderen. Daufo schlief dabei seelig ruhig auf dem Stuhl.</p>
<p>&#8222;Können Sie mir sagen wie es den beiden geht Sir&#8220; fragte sie Victore, doch er brummte nur vor Müdigkeit. &#8222;Ihr endschuldigt mich doch sicher, fragen sie sie selbst. Das ist ein Krankenhaus..wie soll es ihnen gehen..sie sind krank.&#8220; gab er patzig zurück. Er war nur noch genervt darüber, dass die Leute sich keinen deut für ihn interessierten. Schnaubend drehte er sich zur Wand weg.</p>
<p>Theodor sah die Lady an: &#8222;Sie sind Lady Kyo..hab ich recht?&#8220;, &#8222;Ja das bin ich.&#8220; antwortete sie. &#8222;Sie waren im Polizeirevier und beim Brand der Tankstelle&#8230;ja..ich glaube, Sie sind es.&#8220; murmelte er. &#8222;Ja das war ich auch Sir,&#8230;wie geht es Ihnen?&#8220;, &#8222;Hm..da bin ich mir selbst nicht so sicher wie es mir geht. Ich fühl mich noch recht schwach und wie ich hörte bin ich nur am Tod knapp vorbeigeschrammt.&#8220; sagte Theodor betrübt. Lady Kyo würdigte Vic mit einem Blick und dachte sich nur &#8222;Komische Type..pah&#8220;. Der junge Mann rollte mit den Augen und überlegte eine Weile wie er das Zimmer dekorieren könne, bevor ihn dann doch der Schlaf übermannte.</p>
<p>&#8222;Hauptsache Sie sind bei Bewußtsein Sir,..das ist das Wichtigste&#8220; sagte sie mit einem warmen Lächeln in den Augen und legte ihre Hand auf seine Schulter.  Theodor brachte ein kleines Lächeln auf die Lippen und flüsterte: &#8220; Ja, ich konnte schon etwas umherlaufen..&#8220; Mit einem verstohlenden Blick musterte er Ady, die auch gerade etwas eingenickt war und hoffte, dass sie es nicht gehört hatte. Kyo schmunzelte: &#8222;Das freut mich sehr zu hören Sir, Sie müssen uns doch erhalten bleiben, da Sie wohl unser ältester Mitbürger sind.&#8220;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-260" title="krankenhaus4" src="http://bronxx.files.wordpress.com/2009/01/krankenhaus4.jpg?w=500" alt="krankenhaus4"   /></p>
<p>&#8222;Sir daufo scheints auch schon wieder besser zu gehen.&#8220; begann Theodor leise zu erzählen. &#8222;Hm..wie sich das anhört..der Älteste..ich bin noch jung und frisch.&#8220; brummte er lachen und hielt sich schmerzverzerrt den Brustkorb. &#8222;Oh, ich sollte nicht zuviel lachen. Die Dame nickte leicht. &#8222;Schonen Sie sich Sir&#8220; Sanft legte sie die rechte Hand auf seinen Brustkorb. &#8222;Danke, das werde ich sicher. Ich hab noch eine Menge vor im Leben &#8220; lächelte er. &#8222;Das freut mich sehr zu hören&#8220; Ihr Besuch war nur kurz und geschäftig wünschte sie einen schönen Abend.</p>
<p>Theodor nahm wieder den Block in die Hand und begann sich einige Notizen zu machen. Doch selbst er schlief bald darauf ein, als er so vor sich hingrübelte. Schnarchend gab er sich seinen Träumen hin, während die Schreibutensilien auf seinem Bauch bei jedem Atmen auf- und abwiegten.</p>
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