Ein neuer Wendepunkt
Es war der 03. Januar 2071, an dem das Leben des alten Mannes wieder eine neue Wende nahm. Er war gerade spazieren und traf auf einige, die er bereits kannte. Sir Victore war ihm noch kurz über den Weg gelaufen, nachdenklich sah er ihm hinterher.
Da wünschte ihm jemand einen guten Abend und Theodor erschrak etwas. „Ist es auf der Strasse nicht etwas gefährlich zu stehen?“ Theodor wich etwas zur Seite. „Ich war gerade im Gespräch, dies hat mich wohl abgelenkt. Bitte entschuldigen Sie.“ brachte er hastig hervor. „Sie müssen sich nicht entschuldigen, ich wollte nur höflich sein. Das Wohl der Bürger liegt mir sehr am Herzen!“ entgegnete der Mann, den Theodor schon irgendwoher kannte.
„Oh..vielen Dank…dies ist in dieser Stadt ziemlich selten.“ Der Mann wunderte sich. „Ach ? hmm… ich dachte es währen alle so.“ Der alte Mann räusperte sich und musterte sein Gesprächspartner erstaunt. War das eine Ausgabe dieser seltenen Art Rosa-Brille-Optimisten? Er hob die Augenbraue und erwiderte seufzend: „Leider ist dem nicht so..ich wurde schon öfter Zeuge von Differenzen auf offener Straße.“, „Ja also in diesem Fall sollte man an die Polizei glauben. Sie wohnen hier in der Stadt ?“ fragte der fremde Mann.
„Ja..ich wohne hier seit kurzer Zeit und wenn es zu Problemen kam, war die Polizei hilfreich zu Stelle.“ erklärte Theodor mit einem positiven Klang in der Stimme. „Oh fein, das ist gut zu hören, wenn Sie gestatten, mein Name ist „Dee“, es ist schön mit ihnen zu sprechen.“ Theodor nickte: „Schön Sie kennenzulernen. Mein Name ist Theodor Lenz.“ Mit diesen Worten reichte er ihm die Hand zum Gruße.
Dee nahm den Handschlag freudig an und fragte ihn neugierig: „Sie sind auf der Suche nach etwas ?“ Theodor lächelte: „Sind wir das nicht alle? Auf der Suche nach Glück..nach Anerkennung..Erfolg..?“ Er schmunzelte und fuhr fort: „Nun, ich war etwas spazieren. Und wenn Sie meinen, ich suchte nach meinem Lebensinhalt..ich gebe Ihnen recht..es wird sich noch ergeben..es gab einige Angebote..und ich überlege noch..dies gebe ich zu.“ Der alte Mann war wieder in seinen Erzählrausch verfallen, wie es meist bei neuen Bekanntschaften bei ihm üblich war.
„In dieser Stadt hat mich so einiges schon überrascht..ich hatte überlegt ein kleines Geschäft zu eröffnen..so wie mein Vater es in dieser Stadt tat…einen kleinen antiken Laden mit Uhren..Spielzeug….Nachbauten aus alter Zeit..nun, was soll ich sagen..ich bin nicht sicher..ich habe überlegt bei der Zeitung anzufangen…doch es bot sich noch keine Gelegenheit..“ führte er wie in seufzendem Tonfall aus.
„Bei der Zeitung? Sie schreiben wohl gerne Artikel ?“ fragte Sir Dee erfreut. “ Ja, ich schreibe gerne..seiner Zeit für Fachzeitschriften..ich war lange Zeit freier Autor für etliche Magazine..nun ja..es ist nicht so wichtig..“ murmelte er, als er wieder diesen seltsamen Geruch wahrnahm, den er nur allzu gut kannte: Feuer!
„Sagen Sie brennt es nicht in der Nähe…?“ fragte er besorgt und blickte sich nach allen Seiten um. „Das kann ich nicht sagen ich rieche noch nichts, aber ich könnte Ihnen dabei helfen wenn Sie einen Ansprechpartner suchen bezüglich eines Jobs, ich habe hier sehr viele Freunde in der Stadt und wäre sehr froh wenn ich einem Menschen mit viel Erfahrung und Enthusiasmus für die Stadt gewinnen kann.“ erklärte Sir Dee, doch Theodor hatte kein Ohr mehr für das Gespräch. „Sir..verzeihen Sie..aber ich bin sehr feinfühlig im Geruch von Feuer.“
Der alte Mann verfiel bereits in leichte Panik und als er Richtung Boston Street sah, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. „Oh nein..meine Wohnung!!!“ brüllte er. Dee blieb derweil ruhig: „Warten Sie. Da können Sie nichts machen. Bei Feuer hört es auf. Sie wohnen in diesem Haus?“ Theodor zitterte am ganzen Leib. „Es tut mir leid..ich muss dorthin..“ schnaufte er noch und rannte wie von Panik besessen Richtung Unglücksstelle.
Sir daufo war schwer verletzt und lag vor dem Haus. Er hustete schwer und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Rippen fest. Theodor nahm dies nur noch vage wahr. Er hörte die Panik der Leute. „Kann ich irgendwie helfen?“ fragte er verzweifelt. Riesige Flammen schlugen um das alte Haus. Die Feuerwehr war schon in vollem Gange dem Feuer Herre zu werden.
Theodor war völlig neben sich und wollte in die Wohnung stürmen. „Meine Sachen…Hannah..meine liebe Frau..“ entfuhr es ihm weinend. Er sah völlig verzweifelt auf sein neues Heim und sank auf die Knie. Hinter ihm hustete daufo, der sich mit Rippenbrüchen quälte. Um ihn wuselten die Leute hin und her und versuchten zu helfen. Lady Ari war schon vor Erschöpfung zusammengebrochen.
„Kommen Sie. Sir Sie müssen hier weg.“ sprach ihn sanfte Stimme an und versuchte ihm aufzuhelfen. „NEEIIINN…“ schrie Theodor und weinte bitterlich. Er wollte hier nicht weg. Der alte Mann blieb steif auf den Knien sitzen. Keine zehn Pferde sollten ihn jetzt hier wegkriegen. Lady Anabell umarmte ihn: „Es wird alles gut hören Sie. Kommen Sie mit bitte. Es ist zu gefährlich hier.“ Mit Sorge sah sie die Glut auf den Boden fallen. Theodor atmete schwer: „Nein..ich kann nicht..nicht schon wieder. Mein Leben steht da drin..“ flehte er mit Tränen in den Augen.
„Ihr Leben ist genau jetzt und hier. Jetzt kommen Sie.“ aufmunternd reichte sie ihm die Hand. Theodor rann das Wasser unaufhörlich aus den Augen, er versuchte wieder seine Fassung zu gewinnen. Plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen und mit den Händen auf dem Herzen sank er zu Boden.
“ Hey…der Mann wird ohnmächtig.“ brüllte Lady Amalia. „Scheisse! Hilft mir jemand? Er muss weg hier.“ rief Lady Anabell. Beide versuchten den alten Mann vom Feuer wegzuziehen. Darris rannte los, um schnell das Auto holen.
Theodor stöhnte kurz auf. „Ah…er kommt zu sich…“ meinte Lady An erleichtert. „Wie geht es ihnen? Können Sie reden?“ fragte Amalia, doch Theodor blinzelte nur kurz und verdrehte die Augen seltsam, bevor er wieder das Bewußtsein verlor.
Anabell täschelte sein Gesicht: „Hey Sir wach werden, nicht wieder einschlafen. Kommen Sie wieder zu sich.“, „Er muss ins Krankenhaus“ sagte Amalia ernst. Theodor lag da wie ein nasser Sack und rührte sich nicht.
Mit Anstrengung verfrachtete man ihn ins Auto und Darris fuhr im wilden Stil zum Krankenhaus. Vorsichtig trug man ihn ins Behandlungszimmer. Theodor erwachte wieder kurz, doch genauso schnell war er wieder bewußtlos. Sein Puls wurde immer schwächer und die Zustände im Krankenhaus waren mehr als chaotisch. Amalia brüllte: „Der alte Mann stirbt verdammt!“
Victore kam hustend an: „Es ist nur eine Ärztin hier und wir haben so viele Patienten. Kann jemand erste Hilfe?“, „Alter…..der Kerl hier verreckt. Da hilft keine erste Hilfe.“ schnaubte Darris. „Oh gott verdammt nochmal.“ fluchte Lady Amalia wie ein Wildspatz.

„Was ist den genau passiert? Ich bin kein Arzt aber…hab oft genug in einem KH gelegen“ fragte Victore. „Haben wir noch Sauerstoffflaschen hier?“ kreischte Amalia durch den Raum. „Ja hier…“ entgegnete der junge Mann und schob die Flasche heran. Energisch griff sie die Flasche, schloss die Maske an und hielt sie dem alten Mann ans Gesicht. „Tief durchatmen“ murmelte sie. „Gibts noch mehr Verletzte?“ fragte Lady Ady als sie durch die Tür schritt. „Ja hier Ady“ sagte Victore. Amalia fügte noch hinzu: „Er hat ne Rauchvergiftung…und einen Herzinfarkt wie es scheint.“
Adelle schaute auf den Tisch und entdeckte Theodor. „Oh nein …“ entfuhr es ihr. „Ich hab ihm bisher nur die Sauerstoffmaske gegeben. Für Herzinfarkte bin ich nicht ausgebildet. Er atmet. Schwacher Puls.“ erklärte Amalia. „Scheisse .. ich doch auch nicht leute.“ zischte Adelle. Anabell stand steif neben dem Tisch: „Ich wollte ihm helfen aber.. er.. er. er war zu verzweifelt. Er hat zu viel Rauch…und…“

Adelle drückte die Sauerstoffmaske wieder auf sein Gesicht, nahm das Stethoskop und riss das Hemd des alten Mannes auf. „Er braucht Flüssigkeit solange er bewusstlos ist..ich brauch einen Tropf ..“ brüllte sie, als Theodor schwer atmete und sogar manchmal aussetzte. Adelle horchte an seiner Brust und seufzte: „Verdammt … das kann doch nicht sein ich .. ich hab keine Ahnung was man da macht …“
Victore stand betreten vor der Tür. „Wie geht es ihm?“ fragte Darris. „Nicht gut.“ antwortete Ady matt und überlegte krampfhaft was sie machen musste.
Amalia nahm den Tropf, schloss ihn an eine Nadel und stach sie dem alten Mann in den Arm. „Ich hatte gehofft, dass nie mehr machen zu müssen.“ fluchte sie.
Sie fühlte nochmal seinen Puls und geriet plötzlich in Panik. „Können Sie Herzrhythmusmassage Ady?“ Adelle nickte. „Okay…Sie massieren, ich beatme.“ erklärte Amalia hastig. „Okay los gehts.“ Adelle drückte dreimal kräftig auf seinen Brustkorb. Amalia wartete bis Ady einen Durchgang massiert hatte und beatmete den alten Mann dann. Sie kämpften verbissen um das Leben des alten Mannes. Nur mit Mühe fing sein Herz wieder an zu schlagen. Fast hätte er für immer diese Welt verlassen. Doch dann bäumte er sich auf und rang nach Luft.
Amalia hielt ihm die Sauerstoffmaske wieder ans Gesicht. „Ruhig atmen, ruhig.“ Adelle lächelte erfreut und beugte sich über ihn während sie den Puls fühlte: „Schwache Atmung, aber er atmet“ Langsam beruhigte sich Theodor. Lady Adelle nahm erneut den Sauerstoff und legte die Maske an seinen Mund und die Nase. „Schön langsam und gleichmässig atmen, Theodor“ flüsterte sie mit ruhiger Stimme.
Theodor atmete tief ein und aus. Lady Amalia murmelte: „Mit dem Tropf und der Sauerstoffmaske sollte er durchkommen…“ Adelle nahm seine Hand und hielt sie fest, doch er bekam davon nichts mit. Fürsorglich wischte sie Theodor mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn. Lady Ann war immer noch aufgebracht: „Ich bin froh das es den Beiden gut geht aber der alte Mann…Ich weiss nicht was aus ihm wird. Ich wollte ihn dort wegholen aber ich konnte nicht ich hab total versagt da. Er war so verzweifelt…“ Ice versuchte sie wieder aufzumuntern: „Ann, du hast getan, was du konntest und das war großartig. Mach dir keine Vorwürfe“
Die junge Forscherin Ady blieb die ganze Zeit neben Theodor stehen. Sie konnte nicht von seiner Seite weichen. Seufzend hielt sie seine Hand und blickte ihn besorgt an. Theodor schien indessen langsam das Bewußtsein zurückzuerlangen. Er seufzte immer wieder, stöhnte dabei unter leichten Schmerzen. Draußen vor der Tür entbrannte seit einiger Zeit ein Streit wegen einer Kippe, die jemand unerlaubt geraucht hatte. Adelle flüsterte leise, in der Hoffnung, dass er es hörte: „Theodor, schön bei mir bleiben. Es ist noch zu früh zu gehen … außerdem hast du mir doch was versprochen… weisst du nicht mehr, die Schneekugel?“
Theodor drehte leicht den Kopf hin und her. Sein Schutzengel stützte sich mit dem Ellbogen auf den Tisch und hielt unentwegt seine Hand. Sie wollte ihn nicht allein lassen und wartete geduldig ab. Der alte Mann drehte immer heftiger den Kopf, stöhnte schwer als wenn er von heftigen Träumen belastet wurde. „Hannah… Hannah..“ winselte er leise. Ady sprach ihm beruhigend zu: Psst ganz ruhig Theodor … ich bin ja hier. Es ist alles in Ordnung, es geht dir bald wieder besser.“, „Hannah? Du bist da?…“ fragte er mit geschlossenen Augen.
Adelle erschrak und überlegte einen Moment. Sie brachte es jedoch nicht übers Herz ihn anzulügen und wollte keinen zweiten Infarkt riskieren: „Nein … ich bins … Ady..erinnern Sie sich? Ady .. Sie waren gestern bei mir, wir haben uns unterhalten und uns gut verstanden .. erinnern sie sich?“ flüsterte sie leise. Selbst leicht benommen, schaute sie ihn an, zittrig wegen der ganzen Aufregung. Theodor atmete pfeifend durch Nase und Mund, aber er war immer noch nicht zu Bewußtsein gekommen.
Adelleseufzte und hält weiter seine Hand, kann sich nicht zurückhalten und spürt die Tränen über ihre Wange laufen. Theodor träumt von seiner Vergangenheit. Er wünschte sich das beruhigende Leben zurück und auch ihm rann salziges Wasser durch die geschlossenen Lider hinab. Ady lehnte die Stirn an seine Hand und schluchzt leise. Sie dachte daran, wie war es vor fünf Jahren, als sie ins Krankenhaus gerufen wurde und ihren Vater sterben sah … eben wie hier auf einem OP-Tisch, der voller Blut war. Die Bilder, die sie lange verdrängt hatte, schossen ihr wieder durch den Kopf.
Der alte Mann wiegte den Kopf hin und her, stöhnte leicht und murmelte immer wieder leise: „Hannah?“ Die Lady hauchte ihm schluchzend entgegen: „Nein … hier ist ady … Ady Theodor … ich weiss, du wünscht dir wen anders, aber dass kann ich dir nicht geben …. und doch bin ich hier.“ Sie schaute auf, nahm erneut das Tuch und wischte ihm sowohl den Schweiss als auch Tränen aus den Augen.
Anabell kam nervös angelaufen. „D…d…die Polizeiwache, sie… sie brennt auch.“ brachte sie nur mühseelig über die Lippen. Adelle schaut zu Ana und schüttelte seufzend den Kopf. „Was ist denn los hier?… Gibt es Verletzte?“ fragte sie leise. „Ady.. ich… ich hab hier etwas es,…ich fand es vor dem Haus von … von dem alten Herrn. Es ist ein Foto von ihm und seiner Frau.,.. man erkennt es kaum noch aber… wenn man genau hinschaut.“ Mit diesen Worten drückte Ann ihr das Foto in die Hand. Adelle Collas lächelt ihr zu: „Du bist ein Engel … danke dir. Er wird sich darüber freuen, da bin ich sicher.“
Theodor weinte leise: „Hannah? Nicht Hannah?“ Er blinzelte verdreht mit den Augen und immer wieder sank er in seinen alten Zustand der Bewußtlosigkeit zurück.“Ich weiss nicht wie und ob es dort Verletzte gibt…“ erklärte Anabell. Ady hiel weiter die Hand des alten Mannes. „Ich kann hier nicht weg ana … Würdest du dich erkundigen?“, „Ja es.. es wird nur.. ich meine .. sie sind ja alle am löschen.. die .. ich schau nach.“ stammelte sie und verschwand aus der Tür. „Danke“ flüsterte Adelle ihr noch nach und wandte sich wieder Theodor zu. „Nein nicht Hannah.“ flüsterte sie leise erneut und stellte die Sauerstoffzufuhr etwas höher. „Mmmh“ murmelte er, während er sich in der Bewußtlosigkeit umherwälzte. Adelle wischte ihm immer wieder den Schweiss von der stirn und die Tränen aus den Augen, kontrollierte die Flüssigkeitszufuhr und seinen Vitalzustand, der sich langsam stabilisierte.
„Wo bin ich? Hannah…?“entfuhr es Theodor, als er langsam hochschreckte. Adelle Collas drückte ihn zurück auf die Liege und lächelte, jedoch noch immer weinend. „Nein, ich bins Theodor … Ady … weisst du? …. Du bist im Krankenhaus … “ flüsterte sie leise und wischte sich die Tränen mit dem Ärmel weg. „Mhm…“ Etwas müde drehte er die Augen der Dame, die ihn ansprach. „Wo bin ich?“ fragte er leise. „Im Krankenhaus“ wiederholte sie ruhig und tupfte ihm erneut die Stirn ab. „Sie hatten einen Herzanfall.“, „Im Krankenhaus? Wie konnte das passieren?“ fragte er besorgt, weil er sich an nichts mehr erinnern konnte.
Adelle seufzte: „Ich weiss nicht wie … wie ich Ihnen das … das sagen soll Theodor …. Ihr Haus also … Ihre Wohnung hat … hat gebrannt und Sie …. hatten einen Herzinfarkt das ist ….. alles was noch da ist“ sagte sie traurig und drückte ihm das Foto in die Hand. Theodor hob leicht den Kopf: „Was?…Meine Wohnung?“ fragte er mit Tränen in den Augen. Adelle nickte nur schluchzend und drückte seine Hand leicht. Er klapperte mit den Lidern und wollte es nicht so recht glauben. „Wie konnte das nur geschehen?“ brachte er benommen heraus. „Ich weiss es leider nicht … es tut mir so leid“ sagte sie voller Mitgefühl. „Was genau geschah, kann ich ihnen nicht sagen .. ich weiss nur, dass sie herkamen und ich zum Glück anwesend war, ana auch sie hat mir geholfen.“
Der alte Mann seufzte tief: „Ich glaube das Unerwartete trifft mich nicht nur alle zwei Monate sondern viel kürzer..“ Er sah zur Decke und schluchzte los: „Ich wollte hier mein Leben neu beginnen..und das letzte Hab und Gut..was mir etwas bedeutete, ist zerstört?“ Er weinte mehr als zuvor ohne Rücksicht auf Manieren.
Adelle konnte sich kaum beherrschen und schluchzte mit, hielt seine Hand ganz fest und nickt leicht: „Ich verstehe, was Sie meinen. “ hauchte sie leise. „Und ich weiss es ist kein Trost zu sagen, das Leben geht weiter. Und doch tut es das und wir müssen es hinnehmen wie es kommt. Es kommen bessere Zeiten glauben sie mir … schon bald Sie werden sehen. “ Sie versuchte die Situation zu lockern und wußte doch selbst, sie würde es nicht schaffen, wenn sie selbst nicht daran glaubte.
Theodor lächelt sie plötzlich an: „Da bin ich mir sicher. Ich habe es schon einmal geschafft eine neue Zukunft aufzubauen und dies war erst vor kurzer Zeit. Ich werde es sicher wieder schaffen.“ In seinem Blick spiegelte sich der Zweifel wider. Adelle Collas lächelte matt, den Blick auf ihn gerichtet, seine Hand immer noch haltend: “ Da bin ich mir sicher … Sie sind stark und Sie schaffen das … und ich helfe ihnen so gut ich kann.“ flüsterte sie leise. Theodor nickte leise und ihm fielen wieder die Augen zu.
Adelle wischte ihm noch einmal vorsichtig das Gesicht trocken, drückte seine Hand und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Nachdem sie die Geräte kontrolliert hatte, ging sie langsam und leise aus dem Raum.
Filed under: Kapitel 1 | Leave a Comment
Suchen
-
Du durchsuchst gerade das Im Lichtkegel der BronXX-Weblog-Archiv.
No Responses Yet to “Ein neuer Wendepunkt”